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Kaffeevollautomaten Test 2021: Die besten Maschinen bei Stiftung Warentest

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Kaffeevollautomaten Test 2021: Die besten Maschinen bei Stiftung Warentest

Kaffeevollautomaten im Test: Mit durchschnittlich 166 Liter Pro-Kopf-Konsum im Jahr ist Kaffee das deutsche Lieblingsgetränk, berichtet zumindest der Deutsche Kaffeeverband. Doch alles was beliebt ist, wird gern variiert und so gibt es die verschiedensten Arten, Kaffee zuzubereiten. Wer es gern möglichst bequem mag, greift zur teuren Rundum-Sorglos-Lösung, dem Kaffeevollautomaten. Stiftung Warentest hat 11 Kaffeevollautomaten mit und ohne Milchaufschäumer getestet.

Kaffee ist das liebste Getränk der Deutschen

"Jetzt erst Mal nen Kaffee trinken", das ist die Devise vieler Deutscher, nicht nur am Morgen, sondern auch im Büro, Homeoffice, nach dem Essen, am Nachmittag zum Kuchen und oft auch noch zu anderen Gelegenheiten. Kein Wunder, obwohl der Filterkaffee aus Omas Zeiten immer noch am beliebtesten ist, gibt es mittlerweile eine fast nicht mehr zu überblickende Vielfalt an Kaffeespezialitäten. Die Baristi in den Kaffeebars zaubern natürlich den leckersten Kaffee über den Tresen, doch mit Kaffeevollautomaten kann sich jeder seine eigene Kaffeebar nach Hause holen. Doch die Geräte sind teuer. Stiftung Warentest hat 11 Kaffeevollautomaten getestet.

Kaffeevollautmaten werden auch in privaten Haushalten immer beliebter.

Lieber Espresso, Cappuccino oder doch einen Lungo Barista? Die Wege zum perfekten Kaffeegenuss sind vielfältig und werden gern auch ausgiebig diskutiert. Nicht zur Diskussion steht, dass man am bequemsten mit einem Kaffeevollautomaten an die verschiedensten Kaffeespezialitäten kommt. Sind Wasser und Kaffeebohnen eingefüllt, reicht ein Knopfdruck und eine Tasse unter dem Auslauf. Kurz, der große Vorteil ist, mit einem Kaffeevollautomaten kann jeder wirklich guten Kaffee machen. Doch die Anschaffung will gut überlegt sein, denn die Einfachheit hat ihren Preis und es gibt merkliche Unterschiede zwischen den Angeboten.

Kaffeevollautomaten im Test bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat deshalb 11 Kaffeevollautomaten getestet. Die Preisrange beginnt bei rund 220 Euro und reicht bis zu satten 850 Euro, wobei die acht Geräte mit integriertem Milchaufschäumer generell teurer sind als die ohne. Meist handelt es sich bei den Aufschäumfunktionen ebenfalls um Automatiken, nur ein Kaffeevollautomat bringt eine Düse zum manuellen Aufschäumen mit. Drei Geräte kommen komplett ohne Aufschäumer. Das Hauptaugenmerk im Test lag klar auf der Qualität des Kaffees, der aus der Maschine kommt. Zusätzlich wurden Handhabung und Sicherheit bewertet sowie die Geräte auf Schadstoffe untersucht. Gute Nachricht vorab: Es gibt einige gute Kaffeevollautomaten aus verschiedenen Preisklassen. Doch einige Testkandidaten hinterlassen auch Schadstoffe im Kaffee.

Testsieger
Kaffeevollautomaten mit
Milchaufschäumer
Preis-Leistungs-
Empfehlung
Kaffeevollautomaten mit
Milchaufschäumer
Testsieger
Kaffeevollautomaten
ohne
Milchaufschäumer
Produkt Jura E6 Philips EP3246/70 Tchibo Esperto Caffè
Preis Ca. 700 Euro Ca. 520 Euro Ca. 270 Euro
Gesamtwertung gut (Note 1,8) gut (Note 2,1) gut (Note 2,2)
Besonderheiten bester Espresso und
top Milchschaum im
Test, Stärke einfach
variierbar -
Temperatur aber nicht; schnell betriebsbereit, einfach zu bedienen, geringer Stromverbrauch
guter, intensiver Espresso, kleiner Milchbehälter, guter Milchschaum, Menü etwas kompliziert heizt nur langsam auf, praktische Direkttasten für Espresso und Caffè Crema, Menü zu Pflege und Einstellungen kompliziert, kompakte Bauweise

Testsieger Kaffeevollautomaten mit Milchaufschäumer

Mit deutlichem Abstand gewinnt die relativ teure Jura E6 den Vergleichstest der Kaffeevollautomaten. Top-Noten gibt es dabei in verschiedenen Bereichen, was aber am wichtigsten ist, diese Maschine macht den besten Kaffee und den besten Milchschaum.

Jura E6 Kaffeevollautomat
Jura E6 Kaffeevollautomat
  • Geschmackstest: Offiziell heißt dieser Testpunkt "Sensorische Bewertung", dahinter verbirgt sich unter anderem ein Geschmackstest durch geschulte Personen, die zum Beispiel Mundgefühl, Crema und Geruch eines Espresso bewerten. Außerdem wird der Milchschaum nach Aussehen, Geruch, Mundgefühl und Geschmack bewertet. Um es kurz zu machen, die Jura E6 macht beides sehr gut und das erreicht kein anderer Kaffeevollautomat im Test.
  • Technische Prüfung: Bei der technischen Prüfung wird unter anderem die Zeit vom Einschalten bis zur Betriebsbereitschaft getestet, außerdem die Temperatur eines gezapften Espressos und wie gut sich Stärke und Temperatur variieren lassen. Genau bei Letzterem hat die Jura eine Schwäche, ansonsten sind Aufheizzeit und Espresso-Temperatur gut, auch die Stärke lässt sich einfach variieren. Auch der Milchschaum wird ansehnlich aufgeschäumt, nur die Preis-Leistungs-Empfehlung von Philips macht das besser.
  • Handhabung: Die Handhabung der Jura E6 ist mit die beste im Test. Bedienungsanleitung, Zubereitung von Getränken, Reinigen und Hygiene, hier gibt es überall die Wertung "gut". Das Entkalken ist zumindest in Ordnung.
  • Sicherheit: Mit die beste Bewertung im Test, hier gibt es nichts auszusetzen.
  • Umwelteigenschaften: Auch hier absolut Testsieger-würdig, geringer Stromverbrauch und kein allzu lautes Betriebsgeräusch messbar.
  • Schadstoffe: keine Schadstoffe nachweisbar

Preis-Leistungs-Empfehlung Kaffeevollautomaten mit Milchaufschäumer

Die rund 700 Euro Straßenpreis für den Testsieger sind auf jeden Fall ein Wort und nicht jeder ist bereit, so viel Geld auszugeben. Es geht auch etwas günstiger, der Philips EP3246/70 ist für rund 520 Euro zu haben und fährt ebenfalls ein gutes Gesamtergebnis ein.

Philips 3200 Serie EP3246/70 Kaffeevollautomat
Philips 3200 Serie EP3246/70 Kaffeevollautomat
  • Geschmackstest: Der Philips-Kaffeevollautomat macht guten Espresso und auch guten Milchschaum. Leider ist die Milchschaumautomatik an die Kaffeezubereitung gekoppelt, sprich man kann nicht einfach nur Milch allein aufschäumen, was vor allem bei Familien mit Kinder ein Argument sein könnte.
  • Technische Prüfung: Hier ist die Preis-Leistungs-Empfehlung sogar besser als der Testsieger, Aufheizzeit und Espressotemperatur sind gut, der Milchschaum sogar sehr gut. Ok ist die Variation von Espresso-Stärke- und -Temperatur.
  • Handhabung: Auch in dieser Disziplin ist die Philips gut, wobei die Gebrauchsanleitung besser sein könnte und auch die Hygiene nicht ganz so gut ist wie beim Testsieger.
  • Sicherheit: Bei der Sicherheit gibt es nichts zu kritisieren.
  • Umwelteigenschaften: Beim Stromverbrauch auf Niveau des Testsiegers, leider einen Tick lauter im Betrieb.
  • Schadstoffe: Kein Problem bei Schadstoffen.

Testsieger Kaffeevollautomaten ohne Milchaufschäumer

Ein Spartipp bei Kaffeevollautomaten kann sein, ein Gerät ohne Milchaufschäumer zu kaufen. Die getesteten drei Geräte sind alle "gut", am besten schneidet der Tchibo Esperto Caffè mit Note "gut" (2,2) ab.

Tchibo 504964 Esperto Caffè
Tchibo 504964 Esperto Caffè
  • Geschmackstest: Hier wurde mangels Milchaufschäumer nur der Espresso bewertet, der von den Experten die Note "gut" verliehen kriegt.
  • Technische Prüfung: Die Aufheizzeit ist in Ordnung, die Temperatur des gebrühten Espressos gut. Die Stärke des Kaffees ist durch eine Intensitätstaste veränderbar.
  • Handhabung: Gebrauchsanleitung und Zubereitung der Getränke sind gut gelungen, das Reinigen klappt sehr einfach. Entkalken und Hygiene könnten besser sein.
  • Sicherheit: Hier gab es nichts zu kritisieren.
  • Umwelteigenschaften: In diesem Bereich steht noch ein "gut", das gilt vor allem für den Stromverbrauch. Die Lautstärke im Betrieb geht in Ordnung.
  • Schadstoffe: Schadstoffe ließen sich im Test keine nachweisen.

Kaffeevollautomaten: So viel bekommt ihr für euer Geld

Kaffeevollautomaten kosten ein schönes Sümmchen, deshalb solltet ihr genau auswählen und auch wirklich nur das Gerät kaufen, das in euer Budget passt. Der Testsieger ist der Königsweg, aber mir rund 700 Euro auch so ziemlich das teuerste Gerät. Einen Tick günstiger geht es mit dem Preis-Leistungs-Sieger von Philips, er kostet aber auch immer noch rund 535 Euro. Dafür kriegt ihr eine einfach zu bedienende Kaffeebar für Zuhause, die auf Knopfdruck gute bis sehr gute Kaffeevariationen zaubert. Merklich günstiger sind die Geräte ohne Milchaufschäumer, sie kosten von 220 bis 300 Euro, wobei das günstigste Gerät, der Tchibo Esperto Caffè, auch das beste ist. Cappuccino-Fans könnten die Tchibo-Maschine mit einem externen Milchaufschäumer kombinieren und so in Summe sparen.

Spartipps für Kaffeevollautomaten

Sparen lässt sich natürlich immer über Gutscheinaktionen, Rabatttage und Herstelleraktionen. Grundlegend kann man als Sparfuchs aber überlegen, einen Kaffeevollautomaten ohne integrierten Milchaufschäumer zu kaufen. Soll es dann trotzdem mal ein Cappuccino sein, übernimmt ein externer Milchaufschäumer dessen Rolle. Damit lassen sich ein paar Hundert Euro sparen, ihr verliert aber an Komfort, weil ihr wieder zwei Maschinen bedienen müsst und es nicht ausreicht, nur ein Knöpfchen zu drücken. Leider sind Kaffeevollautomaten recht wertbeständig, Geräte aus früheren Jahren sind nicht wirklich günstiger zu haben, viele gute Maschinen pendeln zwischen 600 und 800 Euro.

So testet Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten

Die wichtigste Aufgabe eines Kaffeevollautomaten ist es, guten Kaffee zu machen. Bei den Vollautomaten mit Milchaufschäumer sollte dann der Milchschaum auch noch möglichst gut sein. Das bildet Stiftung Warentest mit 35 Prozent der Gesamtwertung im Bereich "Sensorische Beurteilung" ab. Hier geht es um Geschmack, Mundgefühl, Geruch, sowie um Crema beim Espresso und Aussehen beim Milchschaum. Geschultes Personal nahm diese Bewertungen vor. Mit 25 Prozent war die technische Prüfung der zweitwichtigste Testbereich: Hierzu zählen die Messung der Aufheizzeit, Espresso-Temperatur, Schwankungen bei Temperatur und Volumen und wie einfach sich Stärke und Temperatur variieren lassen. Beim Milchschaum wurden Volumenzunahme und Wassergehalt bewertet und geprüft, wie stark der Schaum nach drei Minuten zusammenfällt. Dazu bewerteten die Tester die Handhabung (20 %), wobei ein besonderes Augenmerk auf Reinigung und Hygiene gelegt wurde. Bei der Sicherheit ging es vor allem um elektrische Sicherheit sowie um die Beurteilung heißer Oberflächen und der Verarbeitung. Unter Umwelteigenschaften (10 %) fielen der Stromverbrauch sowie das Betriebsgeräusch. Nicht zu verachten ist der letzte Testpunkt Schadstoffe (5%). Nach häufiger Nutzung wurden die Geräte entkalkt und danach durchgespült. Danach wurde an verschiedenen Stellen nach Schadstoffen gesucht.

Kaffeevollautomaten: Verlierer im Test

Nicht einmal der Testsieger konnte die Note "sehr gut" schaffen, trotzdem gibt es einige gute Kaffeevollautomaten im Test. Doch es gibt auch Verlierer. Die getestete Krups EA 817810 ist zwar die günstigste Maschine mit Milchschäumer im Test, doch nach dem Entkalken konnten die Tester deutlich erhöhte Nickelwerte nachweisen. Dadurch kam es zu einer Abwertung auf "mangelhaft" für den Kaffeevollautomaten. Viel verpasst man ohnehin nicht, Espresso und Milchschaum sind nur mittelmäßig, außerdem muss man ohnehin manuell schäumen, das Entkalkungsprogramm ist verwirrend aufgebaut, die Gebrauchsanleitung teilweise fehlerhaft und das Mahlwerk zu laut. Auch bei den Kaffeevollautomaten von Melitta und Nivona wiesen die Tester kritische Mengen Nickel nach, bei Siemens Aluminium. Dabei wurden zwar die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung überschritten, nicht aber die Vorgaben des Europarats. Deshalb wurden diese Maschinen nicht mit "mangelhaft", sondern mit "ausreichend" bewertet.

Kaffeevollautomaten kaufen: Darauf solltet ihr achten

Ein Kaffeevollautomat ist die Komplettausstattung für den heimischen Kaffeebedarf, dementsprechend teuer sind die Geräte. Für gute Kaffeevollautomaten mit Milchaufschäumer muss man mindestens 500 Euro hinlegen. Achtet auf möglichst gute Bewertungen für Kaffee- und Milchschaumgeschmack, am besten macht das der Testsieger Jura E6. Ein paar Funktionen sind zwar nett, aber nicht besonders wichtig. Die Aufheizzeit kann schon mal kritisch sein, wenn man verschlafen hat, aber auch eine Maschine die einen Tick länger braucht, bis sie einsatzbereit ist, tut ihren Dienst. Wenn ihr auf einen Milchschäumer verzichten könnt, lässt sich richtig sparen, denn die Kaffeevollautomaten ohne diese Funktion sind wesentlich günstiger. Wichtig sollte auch sein, dass die Maschinen keine Schadstoffe absondern und sich einfach bedienen und reinigen lassen.

Kaffeevollautomaten reinigen

Von außen lassen sich alle Maschinen einfach mit einem Tuch reinigen, komplizierter wird es schon beim Entkalken. Die meisten Modelle zeigen an, wenn das nötig wird und genau dann solltet ihr die Maschine auch entkalken. Im Optimalfall ist dafür kein Blick ins Handbuch nötig, falls doch, unbedingt die Herstellerhinweise dazu beachten. Experten raten außerdem dazu, nach dem Entkalken öfter nachzuspülen und auch die ersten drei Tassen Kaffee in den Ausguss zu kippen.

Kaffeevollautomaten FAQ: Alles Wichtige kurz und knapp

Welche Kaffeevollautomaten sind die besten?

Alles in allem entschied die Jura E6 den Test von Stiftung Warentest für sich. Doch dabei handelt es sich um eine relativ teure Maschine mit Milchaufschäumer. Wer den nicht braucht, kann viel Geld sparen und sich die Tchibo Esperto Caffè ohne Aufschäumer holen. Eine weitere Möglichkeit ist die Philips EP3246/70.

Welcher Kaffeevollautomat ist der beste für Zuhause?

Im Grunde gilt das Ranking der Kaffeevollautomaten für alle nicht professionellen Einsatzbereiche, sprich für Zuhause ebenso wie für kleine Büros oder einzelne Abteilungen in Firmen. Für den Einsatz in Restaurants oder Kaffees sind sie allerdings nicht geeignet. Wenn Geld keine Rolle spielt und auch der Platz da ist, greift am besten zum Testsieger Jura E6. In kleinen Küchen sind dagegen die Maschinen ohne Milchaufschäumer von Vorteil, etwa die Tchibo Esperto Caffè.

Welcher Kaffeevollautomat ist gut und günstig?

Das trifft am ehesten auf die Preis-Leistungs-Empfehlung Philips EP3246/70 zu. Kann es auch ein Gerät ohne Milchaufschäumer sein, dann der Tchibo Esperto Caffè.

Welches sind die leisesten Kaffeevollautomaten?

Flüsterleise gibt es bei Kaffeevollautomaten leider nicht, denn die Mahlwerke machen immer hörbare Geräusche. Nicht übertrieben laut ist aber zum Beispiel der Testsieger Jura E6. Leider gibt es im Test keine Maschine ohne Milchaufschäumer mit so leisem Auftreten.

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Bildquelle:

GettyImages/simpson33, Jura

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