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Kartenlegen lernen: In 7 Schritten deine Zukunft mit Tarotkarten deuten

DIY-Orakel

Kartenlegen lernen: In 7 Schritten deine Zukunft mit Tarotkarten deuten

Kartenlegen kann tatsächlich jeder lernen! Du benötigst dafür keine hellseherischen Fähigkeiten, sondern lediglich ein geeignetes Tarotkarten-Set, ein ruhiges Setting und etwas Übung beim Interpretieren der Symbole. Wir zeigen dir die besten Einsteiger-Sets und wie du mit nur drei Karten Antworten auf Fragen rund um Beziehungen, Beruf und andere persönliche Belange bekommen kannst. 

Die besten Tarotkarten für den Einstieg

Bevor es losgeht, benötigst du ein Tarotkarten-Set. Zwar ist auch das Kartenlegen mit herkömmlichen Skatkarten möglich, erfordert aber ein größeres Vorwissen. Einfacher ist der Umgang mit den kreativ bebilderten Tarotkarten, die voller Symboliken stecken. Ein Set enthält üblicherweise 78 Karten, die etwas größer sind als Spielkarten. Die 78 Karten werden unterteilt in die großen Arkana (nummerierte Trumpfkarten von 0 bis 21) und die kleinen Arkana (56 Farbkarten, sie sich noch mal unterteilen in 10 Zahlen und 4 Bildkarten in jeweils 4 Farben). Zum Einstieg bietet sich ein klassisches Set mit bekannten Motiven an. Da Tarotkarten schon seit dem 18. Jahrhundert für Vorhersagen genutzt werden, gibt es viele wunderschön gestaltete Versionen, die bis heute unverändert abgedruckt werden. Zu den bekanntesten zählt etwa das Rider-Waite-Tarot, das bereits 1910 veröffentlicht wurde. Der okkultistische Autor war Mitglied des Geheimbundes „Golden Dawn“ und hat mit seinem bekannten Kartendeck ein einfach zu interpretierendes Kartenset entwickelt, das auf Spielkarten aus dem 15. Jahrhundert beruht.

Ein schön gestaltetes Rider-Waite-Tarotkarten-Set mit 78 Karten bekommst du schon für 10,49 Euro bei Amazon (oder für 19,95 Euro inklusive Interpretationshilfe-Buch):

tarotkarten

Kartenlegen wird als entspannendes Hobby immer beliebter und damit wächst auch die Auswahl an schönen modernen Tarotkarten-Sets. Richtig empfehlenswert ist etwa das „Modern Witch Tarot“, das die bekannte amerikanische Comiczeichnerin Lisa Sterle entworfen hat. Das Prinzip beruht weiterhin auf den klassischen Symboliken, mit selbstbewussten Frauendarstellungen verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichen Körpertypen verleiht die den Karten eine Portion Female Empowerment. Das Kartenlegen macht hiermit besonders Spaß, da die Bilder dich direkt in das nötige positive Mindset bringen.

Modern Witch Tarot: 78 Tarotkarten mit Anleitung
Modern Witch Tarot: 78 Tarotkarten mit Anleitung

Was dich dieses Jahr erwartet, zeigen wir dir kurz und knackig in deinem Jahreshoroskop für 2021:

Was kannst du durch Kartenlegen erfahren?

Du hast Tarotkarten, aber was nun? Tatsächlich kannst du durch Kartenlegen Antworten auf so ziemlich jede Frage bekommen. Ob diese auch wirklich stimmen, hängt aber von deiner Übung und Interpretationsgabe ab. Grundsätzlich können dir die Symbole Auskunft über persönliche Belange aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geben. Folgende Fragen sind beispielsweise für den Einstieg empfehlenswert:

  • Wie wird mein Liebesleben im kommenden Jahr verlaufen?
  • Was kann ich im kommenden Monat erwarten?
  • Wie wird sich mein Berufsleben in naher Zukunft verändern?

Wichtig beim Stellen von Fragen ist, dass sie nicht zu spezifisch sind und du nicht bereits voreigenommen bist und die Antworten somit durch Fehlinterpretationen steuerst. Versuche dich auf einfache Frage zu konzentrieren und offen zu bleiben.

Einfache 3-Karten-Methode für Anfänger

Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen beim Kartenlegen. Komplexe Legesysteme wie etwa das keltische Kreuz oder das Liebesorakel sind eher etwas für Fortgeschrittene. Für den Einstieg empfiehlt sich die 3-Karten-Methode, bei der nur drei Karten aufgedeckt und interpretiert werden.

Tarotkarten drei Karten
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Für den Einstieg bietet sich die Interpretation von drei Tarotkarten an.

Bevor es losgeht, musst du festlegen, wie du die drei Karten interpretierst. Von links nach rechts können die Symbole zum Beispiel für die 1. Vergangenheit, 2. Gegenwart und 3. Zukunft stehen. Das passt aber nicht bei jeder Frage. Alternativ bieten sich daher auch die Deutung in diese Kategorien an: 1. Ich, 2. Partner*in, 3. Umwelt oder 1. Was spricht dafür, 2. Was spricht dagegen, 3. Was passiert, wenn ich es tue? 

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Die 3-Karten-Methode in 7 Schritten

  1. Schaffe eine ruhige Atmosphäre. Wenn du möchtest, kannst du mithilfe von Räucherstäbchen, Duftkerzen und einer stimmungsvollen Beleuchtung das passende Ambiente schaffen.
  2. Überlege dir deine Frage, die du beantwortet haben möchtest.
  3. Mische die Karten: Hier gibt es keine vorgeschriebene Methode. Versuche beim Mischen aber die großen Karten nicht zu beschädigen und konzentriere dich dabei auf deine Fragestellung.
  4. Teile die Karten in drei Stapel und lege diese nebeneinander.
  5. Decke die Karten von links nach rechts auf. Die aufgedeckten Bilder symbolisieren die vorher festgelegten Kategorien, etwa Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  6. Bevor du sofort Bedeutungen nachschlägst (im Begleitbuch zu den Tarotkarten oder online), solltest du dich zunächst auf die Symbole konzentrieren und überlegen, ob diese etwas für dich persönlich bedeuten. Womöglich kannst du auch ohne fremde Hilfe bereits interpretieren, was diese bedeuten könnten. Überlege auch, was alle drei Karten zusammengenommen symbolisieren könnten.
  7. Notiere deine Interpretationen, um später festzustellen, ob du richtig lagst. Womöglich wirst du im Nachhinein auch feststellen, an welcher Stelle du die Karten falsch interpretierst hast und kannst so im Laufe der Zeit dazulernen.

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Bildquelle:

Unsplash/Soulful Stock, Getty Images/noeliad

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