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Sterilitätsdiagnostik

Ultraschall als Sterilitätsdiagnostik

Ultraschall als Sterilitätsdiagnostik

Wenn Du schon länger erfolglos versuchst, schwanger zu werden, solltest Du den Ursachen für Deine ungewollte Kinderlosigkeit auf den Grund gehen. Der Ultraschall besitzt in der Sterilitätsdiagnostik einen hohen Stellenwert. Bei der sogenannten Sonographie (einem vaginalen Ultraschall) kann Dein Arzt Deine inneren Organe ideal untersuchen und eventuelle Fruchtbarkeitsprobleme leicht erkennen.

Unfruchtbarkeit untersuchen mittels Ultraschall

Viele Paare wünschen sich sehnlichst ein Kind, doch oft lässt das Wunschkind auf sich warten. Schätzungen zufolge bleibt ungefähr jede siebte Ehe ungewollt kinderlos. Wenn Du schon seit längerer Zeit vergeblich versuchst, schwanger zu werden, solltest Du Dich daher auf eine mögliche Unfruchtbarkeit untersuchen lassen. Ein bedeutender Teil der Sterilitätsdiagnostik bei Frauen mit Kinderwunsch wird durch eine vaginale Sonographie durchgeführt. Mit dem Ultraschall werden die inneren Organe untersucht. So kann Dein Arzt feststellen, ob bei Dir möglicherweise anatomische Fehlbildungen vorliegen, die einer Schwangerschaft im Weg stehen. Der vaginale Ultraschall ermöglicht es Deinem Arzt, verschiedene Befunde zu erstellen.

Sterilitätsdiagnostik: Ultraschalluntersuchug bei einer Frau
Bei der Sterilitätsdiagnostik kommt häufig eine vaginale Sonographie zum Einsatz.

Ultraschall – Befunde erstellen

Ein vaginaler Ultraschall macht es für Deinen Arzt leichter, Abweichungen zu erkennen und Befunde zu erstellen. Du kannst die Untersuchung in der Regel auf dem Bildschirm mitverfolgen. Bei einem Ultraschall ohne pathologischen Befund ist die Gebärmutter als birnenförmiges Organ von etwa sechs bis acht Zentimetern Länge zu sehen. Die Gebärmutterschleimhaut ist auf dem Ultraschall im Normalfall als helle Abgrenzung in der Gebärmutter gut sichtbar. Die Muskelschicht dagegen ist etwas dunkler – was dem Normalzustand entspricht und keinen Grund zur Beunruhigung darstellt. Auch die Eierstöcke lassen sich mit einem vaginalen Ultraschall gut erkennen. Sie sind auf einem normalen Ultraschall als drei bis vier Zentimeter große, ovale, dunkle Flecken zu sehen. Mittels des Ultraschalls lassen sich jedoch auch Auffälligkeiten der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke gut erkennen. Dies können zum Beispiel Myome (gutartige Muskeltumore) oder Fehlbildungen der Gebärmutter sein, die einer eventuellen Einnistung der befruchteten Eizelle im Wege stehen.

Ultraschall – Kontrastmittelsonographie

Für gewöhnlich lassen sich die Eileiter im Ultraschall nur dann erkennen, wenn sie in Folge einer Entzündung durch Eiter oder Wundwasser aufgebläht sind. Daher setzt Dein Arzt eine spezielle Untersuchungsmethode ein, um die Durchlässigkeit Deiner Eileiter mit dem Ultraschall zu überprüfen: die sogenannte Kontrastmittelsonographie, auch Hysterosalpingo-Sonographie oder Hysterokontrastsonographie genannt. Der Arzt führt hierbei einen dünnen Katheder durch die Scheide in die Gebärmutter. Anschließend spritzt er in den Katheder vorsichtig ein Kontrastmittel, bei dem es sich um eine harmlose Milchzuckerlösung handelt. Im Ultraschallbild ist nun zu erkennen, ob und wie das Kontrastmittel durch Deine Eileiter fließt. Du kannst die Untersuchung auf dem Bildschirm mitverfolgen. Wenn die Flüssigkeit nicht durch die Eileiter fließt, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass diese verklebt sind – eine mögliche Ursache für eine Unfruchtbarkeit. Das Kontrastmittel wird von Deinem Körper innerhalb kurzer Zeit aufgenommen und abgebaut. Du solltest die Untersuchung vor dem Eisprung zwischen dem zehnten und zwölften Zyklustag durchführen lassen, damit eine bereits bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann.

Ultraschall – Den Zyklus nachvollziehen

Mit dem Ultraschall lassen sich aber nicht nur die einzelnen Organe wie Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter sowie eventuelle Auffälligkeiten an diesen ausmachen. Auch die Veränderungen, die mit dem Zyklus einhergehen, lassen sich durch den Ultraschall hervorragend erkennen. So kann Dein Arzt mittels dieser Untersuchungsmethode genauestens das Wachstum der Eibläschen und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut nachvollziehen. Wenn Du eine solche Ultraschallkontrolle in der Mitte Deines Zyklus täglich durchführen lässt, kann Dein Arzt zudem den Zeitpunkt Deines Eisprungs sehr genau bestimmen. Im Falle einer hormonellen Stimulationstherapie, bei der das Wachstum der Eibläschen angeregt wird, lässt sich beobachten, in welchem Reifestadium die Eizellen sich befinden und wie viele Eizellen heranreifen.

Ultraschall – Vorteile der vaginalen Sonographie

Der Ultraschall wird mittlerweile häufiger vaginal als über die Bauchdecke durchgeführt – zumindest, wenn keine Schwangerschaft vorliegt. Vor allem im Bereich der Sterilitätsdiagnostik empfiehlt sich ein vaginaler Ultraschall, weil er genauere Ergebnisse liefert als der sogenannte transabdominale Ultraschall, der über die Bauchdecke erfolgt. Zudem ist diese Art des Ultraschalls risikolos und verursacht keine Schmerzen. Ein weiterer Vorteil des vaginalen Vorgehens ist, dass hierbei die inneren Geschlechtsorgane näher betrachtet werden können. Vor allem bei stark übergewichtigen Frauen oder Frauen mit Operationsnarben in der Bauchgegend ist der vaginale Ultraschall daher eine gute Möglichkeit, die Organe zu untersuchen.

Wenn Du einen unerfüllten Kinderwunsch hast und schon seit längerer Zeit erfolglos versuchst, schwanger zu werden, solltest Du Dich von Deinem Gynäkologen untersuchen lassen, um den Ursachen einer möglichen Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen. Der Ultraschall spielt in der Sterilitätsdiagnostik eine wichtige Rolle, denn mit diesem lassen sich Auffälligkeiten der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke gut erkennen.

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