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3D-Ultraschall: Der beste Zeitpunkt und Kosten für Erinnerungsbilder

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3D-Ultraschall: Der beste Zeitpunkt und Kosten für Erinnerungsbilder

Ein 3D-Ultraschall, auch 3D-Sonografie genannt, ist für viele Mütter ein bewegendes Erlebnis. Schließlich bietet die Untersuchung die Möglichkeit, das eigene Kind bereits vor der Geburt in räumlicher Tiefe zu sehen. Doch auch medizinisch kann ein 3D-Ultraschall in einigen Fällen sinnvoll sein. Wir zeigen dir, wann der beste Zeitpunkt für ein 3D-Ultraschall ist und welche Kosten für Erinnerungsbilder anfallen, wenn diese nicht medizinisch notwendig sind.

Was ist ein 3d-Ultraschall?

Die routinemäßige Vorsorge während der Schwangerschaft sieht drei Ultraschalluntersuchungen vor. In der Regel werden diese vom Gynäkologen mithilfe eines Ultraschallgerätes vorgenommen, das zweidimensionale Bilder vom noch ungeborenen Kind produziert. Wie der Name schon sagt, erweitert der 3D-Ultraschall die Darstellung des Babys um eine weitere Dimension. Der 3D-Ultraschall ermöglicht auf diese Weise dreidimensionale Bilder vom gesamten Kind, einzelnen Körperpartien oder Organen.

Unterschiede zwischen 3D-Ultraschall und herkömmlichem Ultraschall

Eine Untersuchung mit dem 3D-Ultraschall unterscheidet sich für die werdende Mutter nicht von einer „normalen“ Ultraschalluntersuchung. Stattdessen wird lediglich ein besonderes Gerät benötigt, das mittels einer beweglichen Sonde mehrere normale Ultraschallschnittbilder produziert und diese zu einem 3D-Bild zusammenfügt. Mittels ausgefeilter Computertechnik sind beim 3D-Ultraschall sogar genaue Berechnungen der Oberfläche und des Volumens möglich. Ein 3D-Ultraschall ist somit keine besondere, neuartige Form des Ultraschalls. Vielmehr wird das Ergebnis nur anders dargestellt.

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Wann ist ein 3D-Ultraschall medizinisch notwendig?

Durch die räumliche Darstellung, die der 3D-Ultraschall erstellt, kann der behandelnde Arzt körperliche Besonderheiten, die beim normalen Ultraschall oder dem Feinultraschall erkannt oder vermutet wurden, besser erkennen. Außerdem erhält der Arzt ein Gefühl für die genaue Ausprägung der Besonderheit und kann eventuelle Therapiemöglichkeiten einschätzen. Auf diese Weise können unter anderem Herzfehler, Gesichtsspalten oder Neuralrohrfehlbildungen genauer untersucht werden. Chromosomenanomalien wie das Down-Syndrom können über den 3D-Ultraschall dagegen nicht einwandfrei diagnostiziert werden. Gewisse körperliche Auffälligkeiten (so genannte Softmarker), die über den 3D-Ultraschall erkannt werden, können jedoch einen Verdacht bestärken und den Arzt zu einer invasiven Untersuchung wie der Fruchtwasseruntersuchung veranlassen.

Bilderrahmen miffy Ultraschall versilbert anlaufgeschützt
Bilderrahmen miffy Ultraschall versilbert anlaufgeschützt

Wann kann ein 3D-Ultraschall durchgeführt werden?

Auch wenn ein 3D-Ultraschall potentiell während der gesamten neun Monate möglich ist, bieten sich vor allem zwei Zeitpunkte für die Untersuchung an. So ist die Zeit von der 12. bis zur 16. Schwangerschaftswoche die beste Phase, um das Baby in seiner Gesamtheit zu betrachten, da es in dieser Zeit noch nicht zu groß für eine Ganzkörperdarstellung ist. Die Periode zwischen der 25. und der 33. Schwangerschaftswoche eignen sich dagegen am besten für Untersuchungen einzelner Körperpartien oder Organe.

Von welchen Faktoren hängt ein 3D-Ultraschall ab?

Der Umgang mit dem 3D-Ultraschall wird häufig von verschiedenen Seiten kritisiert. So wird oftmals gegen die Untersuchung eingewandt, dass sie medizinisch nur selten wirklich notwendig ist. Zudem seien die Ergebnisse oft nicht besser als bei einer zweidimensionalen Untersuchung.

In der Tat hängen die Ergebnisse einer Untersuchung mit dem 3D-Ultraschall von vielen Faktoren ab. So haben das Ultraschallgerät sowie die Erfahrung des Arztes oder der Ärztin erheblichen Einfluss auf die Untersuchung. Doch auch körperliche Voraussetzungen wie die Lage des Kindes, der Sitz der Plazenta, die Fruchtwassermenge, die aktuelle Schwangerschaftswoche oder die Stärke der mütterlichen Bauchdecke können die Ergebnisse beeinflussen. Es kann außerdem vorkommen, dass ein 3D-Ultraschall aufgrund dieser Faktoren nicht durchgeführt werden kann.

Nach der Geburt geht es weiter mit wichtigen Meilensteinen. Welche dich erwarten, zeigen wir dir im Video:

So bekommst du die deinen 3D-Ultraschall als Erinnerungsbild

Das dreidimensionale Bild, das die werdenden Eltern während der Untersuchung mit dem 3D-Ultraschall von ihrem Kind zu sehen bekommen, schafft oftmals eine besondere Verbindung zwischen den Elternteilen und ihrem noch ungeborenen Kind.

Gerade in Ländern wie den USA, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden lassen viele Eltern den 3D-Ultraschall aus sentimentalen Gründen durchführen, um sich ein besonderes Erinnerungsbild produzieren zu lassen. Auch in Deutschland ist diese Praxis vermehrt auf dem Vormarsch.

Was kostet ein 3D-Ultraschall?

In diesem Fall wie auch in allen Fällen, in denen der 3D-Ultraschall nicht aus medizinischen Gründen vom Arzt veranlasst wurde, sehen die Krankenkassen die Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung an und übernehmen die Kosten nicht. Diese variieren von Praxis zu Praxis und können bis zu über 100 Euro betragen. Ist die Untersuchung mit dem 3D-Ultraschall dagegen medizinisch notwendig, übernehmen die Krankenkassen im Regelfall auch die Kosten. Betroffene Eltern sollten im Zweifelsfall daher mit ihrem Arzt und ihrer Krankenkasse über die konkrete Sachlage sprechen.

Ein Ultraschallbild ist in jeder Schwangerschaftswoche möglich. Wir zeigen dir, welche Details wann sichtbar werden:

Ultraschallbilder aus jeder Woche: So entwickelt sich ein Baby

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Bildquelle:

IMAGO/Westend61

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