Einfallsreiches Statement

Lustiges Statement für das Stillen in der Öffentlichkeit

Lustiges Statement für das Stillen in der Öffentlichkeit

Als die Initiatoren der US-amerikanischen Organisation „Breastfeeding Mama Talk“– eine Gruppe, die sich für das problemlose Stillen in der Öffentlichkeit stark macht –, auf ein Schild stießen, das Mütter dazu anhält, sich beim Stillen in der Öffentlichkeit zu bedecken, beschlossen sie, die Aufforderung wörtlich zu nehmen…

Stillen in der Öffentlichkeit ist in den USA nicht gerne gesehen

Während das Stillen in der Öffentlichkeit hierzulande weitestgehend geduldet wird, ist die Ernährungspraxis in den USA an öffentlichen Plätzen nach wie vor oftmals verpönt. Obwohl von der Brust beim Stillen fasst nichts zu sehen ist, sobald das Baby zu trinken anfängt, stoßen sich dort viele Passanten am Stillen in der Öffentlichkeit. In den USA ist daher ein sogenanntes „Nursing Cover“ – ein Tuch, mit dem die Brust vollends verdeckt wird – gang und gäbe. Die US-amerikanische Organisation „Breastfeeding Mama Talk“, die Müttern Tipps rund ums Stillen gibt, versucht schon lange für die Akzeptanz des öffentlichen Stillens zu werben, damit Mütter ihre Kinder auch unterwegs jederzeit problemlos füttern können. Nun stießen die Organisatoren der Gruppe jedoch auf ein Schild mit der Aufschrift: „Wenn Sie stillen müssen, bedecken Sie sich bitte. Danke.“

Stillen in der Öffentlichkeit:: Mütter bedecken ihre Köpfe mit einem Tuch
In den USA sollen Mütter sich beim Stillen in der Öffentlichkeit bedecken. Die Organisation „Breastfeeding Mama Talk“ nahm die Aufforderung wortwörtlich.

Lustige Aktion für das Stillen in der Öffentlichkeit

Das Schild, das deutlich macht, dass das Stillen in der Öffentlichkeit nach wie vor ein großes Problem für viele US-Amerikaner darstellt, brachte die Initiatoren der Gruppe auf eine Idee. Sie beschlossen, die Aufforderung, sich beim Stillen zu bedecken, im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, und posteten auf der Facebook-Seite von „Breastfeeding Mama Talk“ eine Fotocollage mit dem besagten Schild und zwei stillenden Müttern, die sich wie gewünscht beim Stillen in der Öffentlichkeit bedecken. Allerdings bedecken sie nicht wie von den Verfassern des Schildes intendiert ihre Brust, sondern verdecken demonstrativ ihren Kopf. In der Erläuterung des Fotos heißt es: „Ich dachte, ich mache etwas anderes, Lustiges daraus!“ Zudem lud die Seite Mütter dazu ein, unter dem Hashtag ‪#‎ThisIsHowWeCoverBFMT‬ ebenfalls Fotos von sich zu posten, auf denen zu sehen ist, wie sie sich beim Stillen ihrer Babys „bedecken“.

Aktion für das Stillen in der Öffentlichkeit kommt bei der Internetgemeinde gut an

Die kreative und gleichermaßen witzige Aktion für das Stillen in der Öffentlichkeit fand bei vielen Müttern großen Anklang. Der Post von „Breastfeeding Mama Talk“ hat bereits über 4.000 Likes und wurde rund 500 Mal geteilt. Etliche stillende Mamis kamen der Aufforderung der Stillorganisation nach und posteten ebenfalls lustige Bilder von sich, auf denen sie „bedeckt“ ihre Kinder stillen. Die meisten griffen dabei zu einem Tuch, andere setzen sich sogar einen Topf auf den Kopf.

Während in Deutschland das Stillen in der Öffentlichkeit akzeptiert wird, ist es vielen Passanten in den USA nach wie vor ein Dorn im Auge. Als die Organisatoren der Stillgruppe „Breastfeeding Mama Talk“ ein Schild sahen, auf dem Mütter angehalten werden, sich beim Stillen zu bedecken, beschlossen sie daher kurzerhand, diese Aufforderung wortwörtlich zu nehmen. Auf ihrer Facebook-Seite posteten sie ein Bild mit zwei Müttern, die ihren Kopf beim Stillen mit einem Tuch bedecken.

Was denkst Du?

Lies auch