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Angst vor der Entbindung

Angst vor der Geburt

Angst vor der Geburt

Obwohl die Nachricht, ein Kind zu bekommen, die meisten Frauen mit Freude erfüllt, haben viele von ihnen Angst vor der Geburt. Sei es aus Furcht vor den Schmerzen oder aus Sorge um das Kind. Es gibt jedoch einige Methoden, mit denen Du Dich auf das Ereignis der Entbindung vorbereiten kannst. Denn je besser Du vorbereitet bist, desto weniger Angst vor der Geburt hast Du.

Die Angst vor der Geburt ist völlig normal. Fast jede schwangere Frau kennt sie. Gerade für Schwangere, die ihr erstes Kind erwarten, stellt die Entbindung eine ungewohnte Situation dar, die viele Fragen aufwirft und auch Ängste hervorruft. Da sich keine Frau ganz sicher sein kann, was sie erwartet, und ob die Geburt reibungslos verläuft, fürchten viele vor allem das Ausgeliefertsein an eine völlig unbekannte Situation. Hinzu kommen die Sorge um die Gesundheit des Babys und die Angst vor den Schmerzen, die eine natürliche Geburt mit sich bringen kann. Trotzdem solltest Du versuchen, die Angst vor der Geburt nicht überhandnehmen zu lassen. Denn je größer Deine Angst ist, desto größer ist auch die Gefahr, bei der Geburt zu verkrampfen. Solche Verspannungen während der Geburt lassen sich jedoch vermeiden. Es gibt nämlich einige Methoden, mit denen Du Deine Angst in den Griff bekommen kannst.

Angst vor der Geburt: Schlafende Schwangere
Angst vor der Geburt ist völlig normal.

Über die Angst vor der Geburt mit einer Hebamme sprechen

Wenn Du schwanger bist und Angst vor der Geburt hast, kann es hilfreich sein, eine Hebamme aufzusuchen, mit der Du über Deine Ängste sprechen kannst. Achte dabei darauf, dass es sich um eine Hebamme handelt, zu der Du Vertrauen fasst. Eine sogenannte Beleghebamme betreut Dich während der ganzen Schwangerschaft und begleitet Dich, wenn die Entbindung ansteht, auch ins Krankenhaus. Sie kann Dir die Angst Geburt nehmen, indem sie Dich genauestens auf die diese vorbereitet, Dir den regulären Ablauf erklärt und Dir alle Deine Fragen zur Geburt beantwortet. Indem Du genau über die Geburt Bescheid weißt, ist Dir dieser Vorgang nicht mehr ganz so unbekannt und erscheint Dir vermutlich weniger bedrohlich. Je vertrauter Du mit der Situation bist, desto weniger Angst wirst Du vor dem Entbindungstermin haben.

Angst vor der Geburt durch Vorbereitung lindern

Wenn Du Angst vor der Geburt hast, solltest Du schon früh beginnen, Dich mit dieser auseinanderzusetzen, um sie bekämpfen zu können. Hierfür eignet sich ein Geburtsvorbereitungskurs. In dem Kurs lernst Du, Dich bewusst zu entspannen. Zudem bekommst Du spezielle Atmungstechniken an die Hand, die Du auch bei der Geburt anwenden kannst. Wenn Du bei der Entbindung weißt, wie Du Dich entspannen kannst und wie Du richtig atmest, hast Du zwar trotzdem noch Schmerzen, aber kannst diese besser kontrollieren und fühlst Dich nicht ganz so ausgeliefert. Um die Angst vor der Geburt schon im Vorfeld abzulegen, eignen sich auch Entspannungstechniken wie sie beim Autogenen Training und beim Yoga zum Einsatz kommen.

PDA bei Angst vor der Geburt

Wenn Dir vor allem die Vorstellung an die Geburtsschmerzen Angst vor der Geburt macht, beruhigt Dich vielleicht der Gedanke, dass es Mittel gegen unerträgliche Schmerzen bei der Entbindung gibt. Zwar kommen normalerweise während der Geburt zunächst einmal keine schmerzlindernden Mittel zum Einsatz, sollten die Schmerzen aber nicht mehr auszuhalten sein und die Geburt stoppen, kann eine Periduralanästhesie (PDA) Abhilfe schaffen. Bei der PDA wirst Du durch eine Spritze in die Wirbelsäule so betäubt, dass Du vom Schmerz der Geburt kaum etwas mitbekommst. In Frankreich und in den USA wird die PDA schon standardmäßig eingesetzt. Es kommt auch immer wieder vor, dass Frauen, die vor der Geburt eine Periduralanästhesie wollten, bei der Geburt dann doch so stark sind, dass sie die schmerzlindernde Spritze gar nicht mehr benötigen. Um die Angst vor der Geburt abzulegen, kann es schon helfen, zu wissen, dass es im Zweifelsfall schmerzlindernde Mittel gibt.

Kaiserschnitt bei Angst vor der Geburt

Frauen, die besonders große Angst vor der Geburt haben, denken oftmals darüber nach, ihr Baby mit einem Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. Wenn die Angst vor der Geburt bei Dir derart stark ausgeprägt ist, besteht diese Möglichkeit natürlich. Trotzdem sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Denn ein Kaiserschnitt sollte nur dann durchgeführt werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Hebammen empfehlen es, sich nicht von vorne herein auf einen Kaiserschnitt festzulegen, sondern sich stattdessen zusammen mit einer Hebamme intensiv mit der Angst vor der Geburt auseinanderzusetzen. Frauen, die sowohl per Kaiserschnitt als auch schon auf natürlichem Wege entbunden haben, berichten oft, dass die natürliche Geburt trotz der Schmerzen für sie das schönere Erlebnis gewesen ist.

Ob aus Sorge um die Gesundheit ihres Kindes oder aus Furcht vor den Schmerzen – viele Frauen haben Angst vor der Geburt. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, mit denen Du diese ablegen kannst. So kann es Dir zum Beispiel helfen, wenn Du mit einer Hebamme über den genauen Ablauf der Entbindung sprichst. Du kannst auch einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, in dem Du Entspannungs- und Atmungstechniken lernst. Denn je besser Du über sie Bescheid weißt und je besser Du auf sie vorbereitet bist, desto geringer wird Deine Angst vor der Geburt sein.

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