In Deutschland erlaubt!

Kuriose Babynamen, die 2019 wirklich vergeben wurden

Kuriose Babynamen, die 2019 wirklich vergeben wurden

Jedes Jahr gibt die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) eine Liste ungewöhnlicher Vornamen heraus, die in Deutschland zum ersten Mal für Kinder beantragt wurden. Einige dieser (teilweise echt gewöhnungsbedürftigen) Vornamen wurden 2019 tatsächlich von Standesämtern zugelassen, andere abgelehnt.

Das eigene Kind ist etwas Einzigartiges und Besonderes, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass einige Eltern sich einen ebenso einzigartigen Namen für ihren Nachwuchs wünschen. Allerdings haben es Eltern in spe, die bei der Namensgebung besonders kreativ sind, in Deutschland nicht so leicht. Denn hier herrscht die Regelung: Alle Vornamen, die nicht im offiziellen Namensregister eingetragen sind, müssen erst einmal genehmigt werden.

Erscheint den Standesämtern ein Vorname aus bestimmten Gründen nicht geeignet für ein Kind, wird er knallhart abgelehnt. Eltern haben dann zumindest noch die Möglichkeit, mit ihrem Anliegen vor Gericht zu ziehen – was in Deutschland häufiger passiert, als man vielleicht meinen würde.

Kuriose Vornamen, die 2019 abgelehnt wurden

In diesem Jahr versuchten Eltern beispielsweise erfolglos, die folgenden Vornamen für ihren Nachwuchs eintragen zu lassen:

  • Voice
  • Ewert
  • Seestern
  • Lord
  • Regenbogen
  • Jr.
  • Greenbank
  • O’Connor
  • Decay
  • E’Loise

Bei Vornamen wie Seestern, Decay (Englisch für „Verfall“) oder Regenbogen hatten die Standesämter bedenken, dass das Kind später einmal aufgrund seines Namens gemobbt werden könnte. Adlestitel wie Lord oder Nachnamen wie O'Connor sind hierzulande ebenfalls unzulässig.

Auch diese Vornamen haben deutsche Eltern  allen Ernstes für ihre Kinder beantragt, sind damit jedoch nicht durchgekommen. Kleiner Spoiler: Nelkenheini ist dabei!

Diese Vornamen sind in Deutschland nicht erlaubt

Diese Vornamen sind in Deutschland nicht erlaubt
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Ungewöhnliche Vornamen, die 2019 zugelassen wurden

Die folgenden Namen sind in Deutschland bislang äußert selten oder 2019 sogar erstmalig vergeben worden:

  • Iggy
  • Bex
  • Curly-Fay
  • Bear
  • Elodin
  • Magic
  • Kuba
  • Juno
  • Filian
  • Castiel

Castiel, ja? Da haben sich wohl ein paar „Supernatural“-Ultras fortgepflanzt. Kuba wäre normalerweise übrigens ein typischer Fall, der in Deutschland abgelehnt würde. Denn Ländernamen sind hier eigentlich nicht als Vornamen gestattet. Doch Kuba ist im Tschechischen und Slawischen die Kurzform von Jakub und damit für die Standesämter wieder vertretbar.

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