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Süßigkeiten für Kinder

Kinder lieben Süßes – so viel steht fest. Doch jeder weiß, dass Süßigkeiten für Kinder im Übermaß nicht nur den Appetit auf gesunde Lebensmittel verderben, sondern auch zu Karies und Übergewicht führen können. Aber wie viel Süßes ist eigentlich zuviel? Und wie schaffst Du es, Deinen Kindern ein gesundes Maß beizubringen?

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lautet, dass Süßigkeiten für Kinder etwa zehn Prozent der täglichen Energiemenge decken dürfen. Ein Sechsjähriger mit einem Energiebedarf von 1.500 Kalorien dürfte also 150 Kalorien davon vernaschen. Zum Vergleich: ein Butterkeks hat etwa 20 Kalorien, ein Stück Schokolade 35 Kalorien und ein Muffin 156 Kalorien. Man sollte dabei aber die „versteckten“ Süßigkeiten für Kinder nicht vergessen: Auch süße Fruchtaufstriche wie Nutella oder Marmelade enthalten viel Zucker und sind daher als Süßigkeit zu betrachten. Genauso schlagen süße Getränke wie Limonade oder Cola auf dem Zuckerkonto ordentlich zu Buche: Ein Glas Limonade hat bereits etwa 80 Kalorien. Es ist sicher nicht immer einfach, sich an diese Begrenzung zu halten. Es gibt Tage, an denen die Kleinen sehr viel mehr naschen als erlaubt, gerade an Feier- oder Geburtstagen, wo die liebe Verwandtschaft sie mit Schokolade überhäuft. Das ist aber kein Grund zur Panik: Wichtig ist, dass die Wochenbilanz stimmt. Ab und zu darf also über die Stränge geschlagen werden, wenn während dem Rest der Woche ein Ausgleich geschaffen wird.

Süßigkeiten für Kinder: Kinder beim Kuschen essen.
Süßigkeiten für Kinder sollten nur in Maßen genossen werden.

Süßigkeiten für Kinder: Heißhungerattacken vorbeugen

Selbst wenn wir theoretisch wissen, wie viele Süßigkeiten für Kinder okay sind, sieht es in der Praxis doch oft ganz anders aus. Sind die Kleinen erstmal auf den Geschmack gekommen, wollen sie meist mehr als die erlaubten fünf Butterkekse oder die Handvoll Gummibärchen. Deshalb gilt es, zumindest die Versuchung so klein wie möglich zu halten und keine Süßigkeiten zu Hause horten. Außerdem sollte man Heißhungerattacken vermeiden. Gerade bei Kindern sinkt der Blutzuckerspiegel manchmal schnell ab, weshalb man auf regelmäßige Zwischenmahlzeiten achten sollte. Dabei solltest Du auf gesunde, möglichst eher herzhafte Snacks zurückgreifen – zum Beispiel Rohkost mit einem Dipp. Um die Lust auf Süßigkeiten bei Kindern zu stillen, können Trockenobst oder Studentenfutter als Knabberei zwischendurch eine gute Alternative sein. Jedoch sollte man auch hier auf ein gesundes Maß achten, denn Trockenfrüchte und Nüsse sind zwar gesund, aber auch sehr fettreich.

Süßigkeiten für Kinder im Supermarkt: Wie Du Quengeln vermeidest

Eine gefürchtete Falle für alle Eltern ist das Süßigkeitenregal an der Supermarktkasse, wo all die Leckereien warten, die nicht umsonst „Quengelware“ genannt werden. Da die Ware absichtlich auf Kinderaugenhöhe platziert wird, stellen diese Süßigkeiten für die Kinder eine ganz besondere Versuchung dar. Um Stress am Süßigkeitenregal zu vermeiden, solltest Du dafür sorgen, dass die Kinder satt sind, bevor Du zum Einkaufen gehst. Mit knurrendem Magen erscheint die Schokolade gleich doppelt verlockend. Außerdem kann man die Kleinen ablenken, indem man sie in den Einkauf miteinbezieht und ihnen kleine „Aufträge“ gibt (zum Beispiel den Joghurt aussuchen oder an der Kasse bezahlen). Wenn nichts hilft, kann man ausnahmsweise auch einen Kompromiss schließen: Eine kleine Süßigkeit dürfen sie sich aussuchen, aber auch wirklich nur eine. So lernen Kinder, mit Süßigkeiten Maß zu halten.

Süßigkeiten für Kinder gut einteilen

Damit Kinder lernen, vernünftig mit der „süßen Sünde“ umzugehen, sollte man Süßes nicht verteufeln, sondern sie regelmäßig in Maßen zulassen. Denn wenn man Süßigkeiten für Kinder verbietet, werden diese gleich doppelt so interessant. Deshalb solltest Du das Thema Süßigkeiten auch nicht allzu sehr thematisieren, da so Konflikte vorprogrammiert sind. Außerdem sollten Schokolade, Bonbons und Co. bei Kindern nicht als Belohnung oder Trostpflaster zum Einsatz kommen. Denn auf diese Weise prägen sich Verhaltensmuster ein, die später zu Kummerspeck oder Wohlfühlpfunden führen können. Genauso sollte man Süßigkeiten nicht benutzen, um Kinder „ruhig zu stellen“. Wenn man sie fürs Schreien oder Quengeln mit Süßigkeiten belohnt, bringt man ihnen bei, dass sie so bekommen, was sie wollen. Eine gute Möglichkeit, um im Alltag Maß zu halten, ist eine Süßigkeitendose, in die man die erlaubte Süßigkeitenration einer Woche füllt. Kinder dürfen dann selbst entscheiden, wie sie sich die Süßigkeiten einteilen – und wenn die Dose leer ist, ist sie leer. Oder Du „verwaltest“ die Süßigkeiten der Kinder selbst, vereinbart aber, dass sie sich jeden Tag etwas aus der Dose aussuchen dürfen. Wenn man weiß, dass man auch morgen wieder einen kleinen süßen Snack genießen darf, fällt es leichter, Maß zu halten.

Süßigkeiten für Kinder – ein gutes Vorbild sein

Mindestens ebenso wichtig ist es aber, auch selbst auf sein Verhalten zu achten. Denn nur, wenn Du Deinen Kindern einen maßvollen Umgang mit Süßigkeiten vorlebst, wirst Du ihnen beibringen können, dass die Lust auf Süßes okay ist – wenn man das richtige Maß kennt. So bringst Du ihnen ohne großen Aufwand bei, dass Süßigkeiten für Kinder und Erwachsene nichts Besonderes sind und wie jedes andere Nahrungsmittel genossen werden können.

Wenn Süßigkeiten für Kinder zu etwas Unwiderstehlichem werden, ist der Kampf im Supermarkt oft bereits verloren, bevor er überhaupt angefangen hat. Aus diesem Grund solltest Du darauf achten, Deinen Kleinen selbst ein gesundes Naschverhalten vorzuleben und sie nicht mit Süßigkeiten zu belohnen oder ruhig zu stellen.


Bildquelle: Thinkstock/iStock

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