Kate Hudson Kaiserschnitt
Katharina Meyeram 13.09.2017

Uiuiui! Mit dieser unbedachten Aussage hat Kate Hudson gleich einen ganzen Schwarm an Mamis (und Nicht-Mamis) gegen sich aufgebracht. Sie bezeichnet eine Geburt per Kaiserschnitt als „faul“.

Eigentlich schafft Kate Hudson es immer gut, nicht mit Skandalen oder Fehltritten an die Öffentlichkeit zu geraten. Zuletzt war sie zum Beispiel dafür im Fokus der Medien, dass sie sich die langen blonden Haare für eine Filmrolle ganz mutig zur Glatze geschnitten hat. Doch nun bricht ein ziemlicher Shitstorm über die 38-Jährige hinein.

Der „Wie werde ich ihn los in 10 Tagen“-Star ist auf dem September-Cover der amerikanischen Cosmopolitan zu sehen. Im Vorfeld zu dieser Ehre beantwortete Kate Hudson einen Fragebogen – und die Antwort auf die Frage, was denn das Faulste sei, was sie jemals getan hat, dürfte Kate inzwischen bitter bereuen.

„Einen Kaiserschnitt gehabt zu haben“

Denn für die zweifache Mutter war anscheinend nichts so faul, wie die Entscheidung, ihr erstes Kind, Ryder Robinson, per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen. Ein Bild dieser undurchdachten Antwort macht auf Twitter die Runde und bringt viele Frauen, die selbst einen Kaiserschnitt hatten, gegen Kate Hudson auf. „Ich habe Kate Hudson geliebt, aber jetzt habe ich den Respekt vor ihr verloren. Ich hatte zwei Kaiserschnitte, weil es notwendig war. Also nichts da faul. Es hat zwei Monate gedauert, bis es verheilt war“, schreibt ein verletzter Fan. „Was du über Kaiserschnitte gesagt hast, ist beleidigend und verletzend. Du solltest dich am besten sofort entschuldigen“, findet ein anderer. „Was in der Welt ist daran faul, deine Eingeweide aufgeschnitten und rumgeschoben zu bekommen, um dein Baby auf die Welt zu bringen?“, fragt sich eine Dritte.

Andere Fans verteidigen Kate Hudson

Doch längst nicht alle Fans fühlen sich von dem Kommentar über Kaiserschnitte so auf den Schlips getreten. Sie verteidigen Kate Hudson und erklären, dass es in dem Artikel keineswegs um Notkaiserschnitte geht, noch um die persönlichen Geburtsentscheidungen anderer Mütter. Es gehe hingegen lediglich darum, dass Kate Hudson aus praktischen Gründen einen Wunschkaiserschnitt hat durchführen lassen – und dies im Anschluss selbst als „faule“ Entscheidung wahrgenommen habe.

Mein Fazit

Keiner sollte andere Menschen für seine persönlichen Entscheidungen verurteilen. Ganz besonders unter Müttern gibt es ständig Diskussionen um „falsch“ oder „richtig“ – doch wer hat schon das Recht, zu entscheiden, was für eine andere Person der richtige Weg ist? Kate Hudsons Formulierung ist sicherlich etwas unglücklich gewählt und sie hätte ahnen können, dass viele Mütter die Aussage anders aufnehmen würden, doch ich sehe die Deutung ihrer Antwort auch eher so, dass sie sie lediglich auf ihren persönlichen Fall bezieht. Da wäre die eigentliche Frage wohl eher, ob Wunschkaiserschnitte ohne medizinische Notwendigkeit in Ordnung sind oder nicht – und das ist eine ganz andere Diskussion.

Bildquelle:

Getty Images/VALERIE MACON


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