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Serien-Aus

Keine zweite Staffel für „Uncoupled“: Netflix setzt die Serie mit Neil Patrick Harris einfach ab!

Die Netflix-Serie „Uncoupled“ brachte eigentlich gleich mehrere Erfolgsfaktoren mit. Da wären etwa „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris und „Sex and the City“-Produzent Darren Star. Seit der Ausstrahlung im Sommer 2022 warteten Fans also darauf, dass die Serie um eine zweite Staffel verlängert wird. Doch nun hat Netflix sie offiziell eingestellt.

„Uncoupled“ schaffte es zwar in die Netflix-Top-10, allerdings nicht sonderlich lange und auch nicht auf die oberen Ränge. So haben viele bereits damit gerechnet, dass Netflix die Serie wohl nicht verlängern wird. Dabei endet die erste Staffel mit einem Cliffhanger und war damit definitiv nicht als Miniserie geplant. Kurzzeitig sah es so aus, als würde Paramount Global die Serie zu sich holen, doch auch dieser Deal platzte und so gab Netflix nun das Aus der Serie bekannt.

Wir finden das äußerst schade, denn die Serie hatte definitiv Potenzial. Das waren unsere drei Gründe, warum wir uns eine zweite Staffel von „Uncoupled“ gewünscht hätten:

#1 „Uncoupled“ ist das queere, woke „Sex and the City“

Viele Serien wurden in den letzten Jahren als das neue „Sex and the City“ angepriesen. Auch „Uncoupled“ erinnert uns ein wenig an die Kult-Serie aus den 90ern, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass auch hier Serienschöpfer Darren Starr federführend war. Zuletzt produzierte dieser übrigens auch „Emily in Paris“ – eine Serie, die vor allem wegen der spektakulären Mode vielen SATC-Fans gefallen haben dürfte. Modisch hat „Uncoupled“ vielleicht (zumindest für die weibliche Zuschauerschaft) nicht ganz so viel zu bieten, dafür gibt es einige andere Parallelen. Zum einen wäre da Manhattan als Schauplatz und zum anderen natürlich das Thema Dating. Da Neil Patrick Harris in der Serie einen homosexuellen Mann spielt, der nach 17 Jahren von seinem Partner verlassen wird, findet dieses allerdings in ganz anderen Kreisen statt. „Uncoupled“ ist also in gewisser Weise sowas wie das queere und woke „Sex and the City“, in dem der „schwule beste Freund“ nicht nur ein Sidekick, sondern die Hauptrolle ist.

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#2 In „Uncoupled“ zeigt Neil Patrick Harris sich von einer anderen Seite

Neil Patrick Harris dürfte als Barney Stinson aus „How I Met Your Mother“ wohl unvergessen bleiben. Eine Rolle, die damals zwar ziemlich beliebt war, ehrlicherweise jedoch nicht sonderlich gut gealtert ist. So manche Sprüche von Barney, die viele vor einigen Jahren wohl noch als „legendär“ bezeichnet hätten, erscheinen heute wirklich problematisch. Auch in seiner letzten großen Serienrolle als Graf Olaf in „Lemony Snicket“ war Harris alles andere als sympathisch. In „Uncoupled“ wird er nun endlich wieder zum Sympathie-Träger. Seine Rolle Michael ist zwar ab und zu ein wenig ich-bezogen und redet zu viel, insgesamt haben wir den Immobilienmakler, den Neil Patrick Harris in der Serie spielt, jedoch sofort ins Herz geschlossen.

#3 Charaktere mit Identifikationspotenzial

Gleiches gilt auch für die anderen Charaktere der Serie. Michaels Freunde haben mindestens genauso spannende Geschichten zu erzählen. Und schlussendlich endet die Serie nicht nur für Michael mit einem Cliffhanger, sondern auch für seine Freundin und Kollegin Suzanne sowie seinen Kumpel Stanley. In beiden Fällen können wir es kaum erwarten zu erfahren, wie ihre Geschichten weitergehen.

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Bildquelle: Netflix/Sarah Shatz

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