13 REASONS WHY Tote Mädchen lügen nicht
Majena von Cappelnam 31.03.2017

Heute startet auf Netflix eine Serie, die vom Selbstmord eines Teenagers handelt – „Tote Mädchen lügen nicht”. Mit insgesamt 13 Folgen geht die neue Serie an den Start – doch lohnt es sich einzuschalten?

Der Selbstmord eines Teenagers – das klingt erst einmal nicht nach einem Thema, das Material für eine spannende Serie liefern könnte, oder doch? Bereits der Roman von Jay Asher wurde zum Bestseller und zeigt, dass das Interesse für solche (leider noch) tabuisierten Themen wie Selbstmord und Mobbing da ist. Jetzt hat Netflix sich den Roman als Vorlage für seine neue Serie „Tote Mädchen lügen nicht” genommen und 13 Folgen für die erste Staffel produziert.

 

Worum geht es bei „Tote Mädchen lügen nicht”?

Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jay Asher (Originaltitel „13 Reasons Why”) und handelt von einem jungen Mädchen namens Hannah Baker, das Selbstmord begangen hat und ihren Mitschülern, Lehrern und Verwandten von ihr besprochene Kassetten mit 13 Gründen für diesen drastischen Schritt hinterlässt.

Jede Folge behandelt einen Grund, der mit dazu führte, dass Hannah Baker den Freitod gewählt hat. 13 Gründe ingesamt – bestehend aus Menschen, die mit ihren Handlungen und Worten in irgendeiner Weise mit an dem Selbstmord der Teenagerin schuld sind, ohne es vielleicht überhaupt zu wissen.

Hannah Baker hat diesen Menschen ein Paket mit insgesamt sieben Kassetten hinterlassen, auf denen sie ihre Geschichte und ihre Beweggründe erklärt und die ganze Wahrheit erzählen möchte. Auch ihr Schulfreund Clay Jensen bekommt diese Kassetten zugeschickt, der sich gemeinsam mit dem Zuschauer nach und nach die 13 Gründe im Laufe der Serie anhören wird. Dabei stellt sich immer wieder eine Frage: Hätte ihr Tod verhindert werden können?

Unser erster Eindruck von der Serie

Wir durften bei einem Pre-Screening von Netflix schon die erste Folge von „Tote Mädchen lügen nicht” anschauen und sind absolut begeistert. Die Serie ist sehr hochwertig produziert und erzählt die Geschichte von Hannah Baker so lebensnah, authentisch und respektvoll, dass man sich vorstellen könnte, die Story basiere auf einer wahren Begebenheit. Das Thema Suizid wird mit der richtigen Ernsthaftigkeit behandelt und in keinster Weise beschönigt. Dabei bleibt die Handlung so spannend, dass man am liebsten gleich die nächste Folge gucken möchte, um mehr über Hannah und ihren rätselhaften Selbstmord zu erfahren. Die Produzenten haben hier geschickt Rückblenden eingebaut, die dem Zuschauer ihre Geschichten, die sie auf den Kassetten erzählt, veranschaulichen und die Fragen aufwerfen: Wer lügt und wer nicht? Wer hat noch alles damit zu tun und was ist am Ende die ganze Wahrheit?

Die wichtige Message dahinter

Es geht um den Selbstmord von Hannah Baker. Es geht um Mobbing, sexuelle Belästigung und die Demütigung eines Teenagers. Doch letztendlich geht es auch um uns alle. Die wichtige Botschaft dieser Geschichte ist, dass selbst die kleinsten Handlungen oder Worte, die für einen selbst vielleicht unwichtig oder nicht relevant erscheinen, in einem anderen Menschen etwas Schlimmes auslösen und eine Lawine ins Rollen bringen können, die nicht mehr aufzuhalten ist. Es geht um Menschlichkeit, Empathie und Verständnis. Es geht darum, dass das Leben nicht nur schwarz oder weiß, gut oder böse ist. Ein Mensch nicht nur das ist, was er einem nach außen zeigt und wir anfangen sollten, zuerst auf uns selbst zu schauen und Dinge auch mal zu hinterfragen, bevor wir andere verurteilen.

Ab heute gibt es die Serie „Tote Mädchen lügen nicht” mit insgesamt 13 Folgen exklusiv auf Netflix. Viel Spaß beim Binge-Watching! Wir sind gespannt, was Du von der Serie hältst und freuen uns auf Deine Kommentare.

Bildquelle: Netflix


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