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Nach Konferenz

Maximal 10 Personen: Diese Regeln sehen die Länder für Weihnachten vor

Maximal 10 Personen: Diese Regeln sehen die Länder für Weihnachten vor

Es gibt eine Frage, die sich dieses Jahr wohl die meisten Familien stellen: Wie können wir dieses Jahr Weihnachten feiern? Denn durch die hohen Corona-Infektionszahlen wird auch das Fest der Liebe nicht wie gewöhnlich ausfallen können. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer einigten sich nach einer Konferenz im Kanzleramt nun auf neue Regeln für die Weihnachtstage.

Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass nicht davon auszugehen sei, dass im Dezember Feiern mit mehr als zehn bis 15 Personen möglich seien. Die Ministerpräsidenten bekräftigten diese Entscheidung nun laut mehreren Medienberichten. Demnach sollen sich zwischen dem 23. Dezember und 1. Januar maximal zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen können. Kinder unter 14 Jahren fallen nicht mit in die Zählung. In der Vorweihnachtszeit hingegen sollen die bisherigen Kontaktbesprechungen wohl noch weiter verschärft werden. Genauere Informationen hierzu wird es nach der Besprechung mit Kanzlerin Merkel am 25. November geben. Schon vorher war bekannt, dass Bund und Länder den Teil-Lockdown bis mindestens zum 20. Dezember verlängern wollen.

Weihnachten 2020 ohne Kirche und Restaurantbesuch?

Für viele Weihnachtstraditionen sieht es in diesem Jahr schlecht aus. Die Weihnachtsfeier mit den Kollegen oder dem Verein etwa wird durch den Teil-Lockdown im Dezember nicht stattfinden können. „Auf private Feiern ist gänzlich zu verzichten!", mahnte Kanzlerin Merkel schon nach der letzten Besprechung der Corona-Maßnahmen. Restaurants werden den Beschlüssen zufolge wohl bis mindestens zum 20. Dezember geschlossen bleiben. Doch wie sieht es über die Feiertage aus? Aktuell besteht wenig Hoffnung, dass hier mit Öffnungen zu rechnen ist. Viele Restaurants wollen deshalb Weihnachtsmenüs To-Go anbieten. Nach dem 20. Dezember sollen die Maßnahmen im Zweiwochen-Takt verlängert werden, wenn die Zahlen sich nicht stark verbessern. Angestrebt ist ein Wert von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 Einwohner.

Wie sieht es aber mit dem Kirchenbesuch aus, der für viele an Heiligabend ein festes Ritual ist? Aktuell sind Gottesdienste nicht von den strengen Corona-Maßnahmen betroffen. Bei vielen herrscht hierfür Unverständnis. Immerhin wurden diese in den letzten Monaten bereits häufiger zu Corona-Hotspots. Anders als Restaurants oder Cafés, die sich an die Hygieneregeln halten. Dass die Kirchen offenbleiben, wird auch mit der Religionsfreiheit begründet. Zudem sind viele Gottesdienste im Normalfall nicht sonderlich stark besucht. An Heiligabend sieht das hingegen anders aus. Möglich also, dass es hier zu Verschärfungen kommt.

Statt auf Weihnachtsfeiern setzen wir in der Vorweihnachtszeit dieses Jahr auf gemütliche Weihnachtsfilmabende. Im Video von kino.de erfährst du, welche Weihnachtsfilme es jetzt auf Netflix gibt:

Vorquarantäne und vorgezogene Weihnachtsferien

Um ein möglichst sicheres Weihnachtsfest mit wenigen Ansteckungen zu gewährleisten, bitten die Länder die Menschen sich wenn möglich vor Weihnachten in eine mehrtägige „Vorquarantäne“ zu begeben. Unterstützt werden soll das durch vorgezogene Weihnachtsferien, die bereits am 19. Dezember beginnen. Dadurch sollen vor allem Risikogruppen geschützt werden. „Natürlich muss es ein Weihnachtsfest sein, dass man auch mit den Großeltern, mit den Enkeln feiern kann", sagte Berlins Regierender Bürgermeister  und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, Michael Müller im „Morgenmagazin" von ARD und ZDF. Die Vorquarantäne ist jedoch keine Feste Regel, sondern nur eine Bitte, an alle, die sie einhalten können. Denn unabhängig davon, was Bund und Länder festlegen: Jeder muss selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen will. Auch wenn Restaurants und Kirchen offenbleiben, muss jeder für sich selbst abwägen, ob die Tradition dieses Jahr zum Wohle der Gesundheit nicht noch ein wenig abgewandelt wird.

Auch in anderen Ländern stehen viele Weihnachtstraditionen dieses Jahr auf der Kippe:

So unterschiedlich wird Weihnachten weltweit gefeiert

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Bildquelle:

istock/vladans

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