Coca Cola Weihnachtsmann

Das Bild des Weihnachtsmannes: Ein dicker, fröhlicher Mann in einem roten Anzug, mit schwarzen Stiefeln, einem Ledergürtel und nicht zu vergessen dem weißen Rauschebart, der das freundliche Gesicht umrandet. Die rote Zipfelmütze sitzt schräg auf seinem Kopf, der Sack mit den Geschenken liegt gut verstaut im Schlitten, der von den Rentieren gezogen wird. Doch woher kommt dieses Bild?

„Aber ich hörte ihn noch rufen, bevor er aus dem Sichtfeld verschwand / ‚Frohe Weihnacht euch allen und allen eine gute Nacht!‘“ Diesen berühmten Spruch sagt der Weihnachtsmann am Ende jedes amerikanisch-romantischen Festtagsklassiker und ist mit der Adventszeit eng verknüpft und nicht wegzudenken. Filme wie „Santa Clause“, „Der Polarexpress“ und viele weitere zeichnen den Weihnachtsmann als einen dicken Mann mit weißem Rauschebart und rotem Anzug, der während er den Spruch aufsagt, in seinem Schlitten durch die Nacht saust. Die schwarzen Lederstiefel sind frisch geputzt und die Mütze sitzt an ihrem angestammten Platz. So und nicht anders sieht das weitläufige Bild des Mannes aus, der an Heiligabend an deutsche Haustüren klopft, um den Kindern ihre Geschenke zu überreichen. Doch wie kam es eigentlich zu diesem Bild?

Verschiedene Traditionen, verschiedene Weihnachtsmänner

Wenn Sie jetzt sofort an Coca Cola denken, liegen Sie nicht ganz falsch, wenn auch nicht ganz richtig. Die weitläufige Meinung, dass der Getränkehersteller Vater Weihnacht nach ihrem eigenen Image erfunden habe und auch nur deswegen seine Mantelfarbe Rot sei, ist nur ein Mythos. Denn der eigentliche Erfinder des roten Mannes ist der Dichter des zuvor zitierten Gedichtes „Die Nacht vor dem Weihnachtsfest“ von 1822, Clement Clark Moore. Davor wurde der freundliche St. Nick auch schon in Blau und Rot, als Elf und Bischof gezeigt. Jedes Land hatte mit seiner Tradition auch ein ganz eigenes Bild des Weihnachtsmannes.

Haddon Sundblom erschuf den Coca-Cola-Weihnachtsmann

Allerdings hat es die Coke Company geschafft, durch ihre einzigartige und besonders besinnliche Weihnachtswerbung dieses Bild des Weihnachtsmannes zu verbreiten und ist dadurch auch maßgeblich daran beteiligt, dass er uns heutzutage nicht als kleiner, grüner Elf die Pakete bringt. Vor knapp über 80 Jahren, genauer gesagt 1931, zeichnete der Illustrator Haddon Sundblom das erste Mal für Coca Cola den Weihnachtsmann in einer Werbeanzeige für die Saturday Evening Post als fröhlichen, dicken Mann in Rot. Als Vorlage dazu nutzte er genau dieses Gedicht von Clement Clark Moore. 33 Jahre lang war er bei Coca Cola angestellt und verwandelte den Weihnachtsmann durch deren aufwendige Kampagnen in den Mann, der er heute für uns ist. Inzwischen zählen Sundbloms Werke zu wahren Sammlerstücken, die auch schon im Pariser Louvre gezeigt worden. Somit ist Santa Claus keine Erfindung, die auf der Firma hinter dem braunen Erfrischungsgetränk basiert, sondern eine Hommage an eines der schönsten Weihnachtsgedichte, verbunden mit einer wirksamen Werbemaschinerie.

Die desired.de-Redaktion wünscht FROHE WEIHNACHTEN

Und als kleiner Schmunzler: In einem Jahr hatte St. Nick mal keinen Ehering auf dem Werbeplakat um, woraufhin aufmerksame und entsetzte Fans der Firma schrieben und fragten, was denn mit Mrs. Claus passiert sei. Dieser kleine Fehler ist Sundblom danach nie wieder passiert. In diesem weihnachtlichen Sinne wünscht Ihnen die desired.de-Redaktion FROHE WEIHNACHTEN, besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Familie und Freunden und auf dass Ihnen der Weihnachtsmann mit den rosigen Wangen, dem vollen, weißen Bart und dem roten Anzug heute Abend viele, schöne Präsente bringen wird.

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