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Diana Heuschkelam 17.03.2016

Leider ist die Haarentfernung am Po nicht ganz so einfach wie die der Beine oder Achseln. Trotzdem ist es möglich, auch diese etwas unzugängliche Körperstelle komplett von Haaren und Stoppeln zu befreien, ohne Hautreizungen oder gar Verletzungen zu riskieren. Wie Du am effizientesten gegen den Flaum am Po angehst, verraten wir Dir hier.

Video: 5 Arten der Haarentfernung im Überblick

Du kennst nur rasieren, wachsen und epilieren? Dann schau dir unser Video an und lerne weitere Haarentfernungsmethoden kennen. Vielleicht probierst du die eine oder andere ja bald aus.

 

Haare sind eigenartige Viecher. Auf dem Kopf wachsen sie uns oft nicht dicht genug, dafür sprießen sie zuhauf an Stellen, an denen sie gar nicht erwünscht sind. Natürlich haben Haare am Po und um den Anus aus evolutionärer Sicht eine wichtige Funktion: Sie sollen schließlich die wichtigsten Regionen unseres Körpers schützen und warmhalten. Doch die meisten von uns stören sich heutzutage eher an den Haaren am Gesäß – finden sie gar unästhetisch. Wenn auch Du Dich an den Härchen an Deiner Kehrseite störst, haben wir hier ein paar Tipps, die Dir die Haarentfernung an dieser empfindlichen und schlecht zugänglichen Körperstelle erleichtern.

 

Rasieren

Viele Frauen enthaaren ihren Po am liebsten mit dem Nassrasierer, denn bei dieser Methode muss man sich am wenigsten verrenken. Doch damit Du ein Ergebnis erzielst, das möglichst lange stoppelfrei bleibt und auch keine Hautirritationen hervorruft, solltest Du ein paar Dinge beachten:

1. Tipp: Beim Rasieren der Poritze gilt ganz besonders, was für das Rasieren im Allgemeinen auch nie verkehrt ist: Die Rasierklinge sollte möglichst neu sein! Das ist zum einen hygienischer und zum anderen braucht eine neue, scharfe Rasierklinge nur wenige Anläufe, bis auch die letzten Stoppeln beseitigt sind. Das ist schonender für die empfindliche Haut am Gesäß und verhindert die Entstehung kleiner Pickelchen.

2. Tipp: Aus dem gleichen Grund sollte Dein Rasierer möglichst viele Klingen haben. Ein Rasierer mit vier Klingen kann beispielsweise ein sehr gründliches Ergebnis erzielen. Fahre um den Bereich am Anus mit besonderer Vorsicht herum und ziehe mit einer Hand die Haut straff, damit es dort nicht zu Schnittwunden kommt.

3. Tipp: Nach der Rasur empfiehlt es sich, etwas Babypuder auf die Haut zu tupfen, denn das verhindert, dass die Pobacken direkt nach der Rasur zu stark aneinander reiben.

Waxing und Sugaring

Waxing_iStock_PavelKriuchkovDas Entfernen der Haare mit Warm- oder Kaltwachs, das sogenannte Waxing, ist eine der beliebtesten Methoden der Haarentfernung, denn im Vergleich zum Rasieren hält das Ergebnis viel länger. Die Prozedur birgt allerdings auch Potenzial für Schmerzen und kann im Intimbereich und am Po besonders unangenehm sein. Wichtig ist, dass die Inhaltstoffe der Produkte, die Du Zuhause verwendest – sei es nun Warmwachs oder die handlicheren Kaltwachsstreifen – für die Verwendung im Intimbereich geeignet sind. Eine hautverträgliche Alternative zum Waxing ist das Sugaring.

Sugaring, auch Halawa genannt, hat bereits vor einigen Jahren seinen Weg aus den arabischen Ländern zu uns gefunden und ist mittlerweile zu einer der beliebtesten Haarentfernungsmethoden geworden. Beim Sugaring wird eine zähflüssige Zuckermasse zum Ausreißen selbst kleiner Härchen genutzt. Die Masse verteilt man wie beim Waxing auf der Haut, lässt sie kurz antrocknen und reißt sie dann mit den Fingern ruckartig ab. Der Vorteil gegenüber dem Waxing liegt darin, dass man die Zuckerpaste nicht gegen, sondern in Wuchsrichtung des Haars abzieht. Dadurch ist diese Methode kaum schmerzhaft. In empfindlichen Bereichen des Körpers wie der Intimzone kommt es dadurch nur selten zu Hautirritationen.

Enthaarung der Poritze: Auf die Position kommt’s an

Egal, ob Du es mit Zucker oder Wachs versuchst: Die heimische Enthaarung der Poritze ist nie ganz unkompliziert. Wichtig ist, dass Du die Pobacken dabei weit genug auseinander hältst. Wenn Du keine Person hast, die Dir dabei hilft, hast Du für das Spreizen der Backen jedoch nur eine Hand frei – denn mit der anderen musst Du schließlich die Paste auftragen und abreißen. Für ein besseres Handling, wende am besten einen der folgenden Tricks an:

Position 1: Lege Dich seitlich hin und winkele das nun oben liegende Bein so weit wie möglich an. Diese Positionierung sorgt dafür, dass ein Teil der unteren Pobacke freigelegt wird und Du nur noch ein wenig mit einer Hand nachhelfen musst, um die obere Backe etwas anzuheben. Mit der anderen verteilst Du die Zuckermasse nun auf dem freigelegten Teil der Poritze und ziehst sie dann ab.

Position 2: Eine andere Möglichkeit ist, dass Du Dich auf den Rücken legst, dann die Beine spreizt und in Richtung Deiner Ohren anwinkelst – ähnlich der sogenannten „Happy Baby“-Pose beim Yoga. Auch das sollte es ermöglichen, die Pobacken mit einer Hand weit genug auseinander zu halten.

Position 3: Gehe in die Hocke und lege einen Spiegel auf den Boden unter Dich. Dadurch hast Du sogar beide Hände frei und die Region um Deinen Po gut im Blick.

All diese Positionen setzen natürlich einen gewissen Grad der Flexibilität voraus und sind daher nichts für Jedermann. Wenn Du es jedoch geschafft hast, kannst Du Dich über ein glattes Ergebnis freuen, das um einiges länger anhält, als bei der Rasur.

Mit diesen Tipps sollte es Dir zukünftig viel leichter fallen, Deinen Po zu enthaaren und Deine Kehrseite dürfte bald weich und glatt wie ein Babypopo sein. Wer sich die heimische Enthaarung nicht selber zutraut, sollte dieses komplizierte Unterfangen lieber in die geschulten Hände eines Profis im Beautysalon übergeben.

Bildquelle:iStock/grinvalds, iStock/PavelKriuchkov


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