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Schritt für Schritt

Wimpern selber färben: Mit dieser Anleitung gelingt es auch Anfängern!

Lange, geschwungene, dunkle Wimpern zaubern einen wachen und intensiven Blick. Doch was, wenn die Härchen von Natur aus eher kurz und hell geraten sind? Dann hilft man eben nach! Es kann sich nämlich lohnen, ihnen dauerhaft einen neuen Anstrich zu verpassen. Und dafür muss man nicht mal unbedingt zur Kosmetikerin oder zum Friseur gehen. Die Lösung: Mit unserer Anleitung die Wimpern selber färben! Sieh es dir hier Schritt für Schritt an und erfahre, welche Fehler du vermeiden solltest.

Klar, Mascara ist und bleibt unsere Geheimwaffe für schöne, lange und voluminöse Wimpern. Doch indem man die Wimpern einfach dunkler färbt, erspart man sich einiges an Tuscharbeit und muss die Härchen auch nicht tagtäglich wieder abschminken. So beansprucht man sie nur und reißt sich womöglich noch unnötig welche heraus (erfahre bei uns, ob Wimpern wieder nachwachsen!). Um das zu vermeiden und auch des Öfteren mal auf ein aufwendiges Augen-Make-up verzichten zu können, lohnt es sich, die Wimpern einfach einzufärben.

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Wimpern selber färben: So geht's Schritt für Schritt!

Zum Loslegen zu Hause benötigst du eine spezielle Farbe zum Wimpernfärben wie zum Beispiel diese von Syoss, die nur knapp acht Euro kostet. Aufgepasst: Verwende KEINE normale Haarfarbe! Diese ist für die Augenpartie und die zarten Härchen zu aggressiv und könnte Hautreizungen sowie schlimme allergische Reaktionen hervorrufen. Zudem solltest du Taschentücher bzw. Wattepads, etwas Fettcreme und ein paar Wattestäbchen bereitlegen. Übrigens: Je nach Übung dauert das Färben etwa 10 bis 30 Minuten.

Los geht die DIY-Färbe-Aktion:

  1. Schritt: Gib eine winzige Menge Vaseline oder etwas reichhaltige Creme auf die dünne Haut um deine Augen (nicht auf die Wimpern, sonst hält die Farbe nicht!) und lege dann das mitgelieferte Papier-Pad unter die Augen.
  2. Schritt: Tunke ein Wattestäbchen mit einem Ende in die Entwicklerlösung und verstreiche diese anschließend auf den oberen und unteren Wimpern. Eine ruhige Hand und langsames, sorgfältiges Arbeiten sind hier das A und O.
  3. Schritt: Anschließend kommt das Farbgel auf die Wimpern. Dieses trägst du entweder mit einem frischen Wattestäbchen auf oder, falls mitgeliefert, mit einen winzigen Wimpernkamm, auf dem du eine dünne Schicht verteilst. Streiche wie mit einer Mascarabürste durch deine Wimpern, bis die Farbe gut verteilt ist.
  4. Schritt: Lass die Farbe nur kurz einwirken, etwa zwei bis drei Minuten genügen. Danach wäschst du die Farbe mit lauwarmem Wasser aus. Achtung: Die Augen zukneifen, damit nichts von der Chemie im Auge landet!
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Tipp: Lies dir nochmal ganz genau die Anleitung durch, die deiner Wimpernfarbe beiliegt. Vielleicht gibt es ein paar Besonderheiten, auf die du noch achten musst.

Für wen eignet sich Wimpernfärben überhaupt?

Theoretisch kann sich jeder die Wimpern färben, der sich auch ohne Make-up einen intensiven Blick wünscht und dessen Naturfarbe an den Wimpern recht hell ist, sodass man sie kaum sieht. Hier kann es einen riesigen Unterschied machen, wenn man die hellen Wimpernhaare dunkel färbt. Auch bei bräunlichen Wimpern kann es sich lohnen, sie mit einer dunklen Wimpernfarbe nochmal kräftiger wirken zu lassen. Wenn deine Wimpern von Natur aus schon sehr dunkel sind, musst du deine Wimpern nicht unbedingt noch färben – der Unterschied wäre wahrscheinlich kaum sichtbar.

Welche Farben gibt es fürs Wimpernfärben?

Beim Wimpernfärben hast du die Auswahl zwischen Braun und Schwarz in verschiedenen Nuancen. Bei der Wahl ist entscheidend, welcher Typ du bist: Hast du von Natur aus dunkle Haare und dunkle Augenbrauen, kannst du beim Wimpern selber färben ruhig zu einem kräftigen Tiefschwarz greifen. Für Leute mit hellen Haaren und zum Beispiel blauen Augen bieten sich sanftere Brauntöne an, weil diese schlichtweg natürlicher wirken. Im Endeffekt hängt es aber von deinen Vorlieben ab. Die Wimpern schwarz zu färben kann prima die Mascara ersetzen, wenn du eh auf einen etwas natürlicheren, weniger verklebten Wimpernlook stehst.

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Wie lange hält Wimpernfarbe und wann muss man nachfärben?

Die Haltbarkeit beträgt bei einem guten Produkt etwa vier Wochen. Es kann aber auch sein, dass die Farbe super hält, bis deine Wimpern ganz natürlich ausfallen, was nach vier, aber auch erst nach sechs Wochen der Fall sein kann. Bis dahin kannst du dich also an deinen selbstgefärbten Wimpern erfreuen! Wenn dir irgendwann auffällt, dass sie wieder ganz schön blass aussehen, kannst du erneut ein DIY-Färbeprojekt starten.

Du willst mal eine Färbepause einlegen? Dann kann eine tolle Mascara für den Übergang bis zum nächsten Färben dein treuer Begleiter sein. Hier kommt eine Auswahl an richtig guten Wimperntuschen:

Ist Wimpernfärben schädlich?

Schädlich ist das Färben der Wimpern in der Regel nicht, wenn du es genau nach Anleitung durchführst und nichts ins Auge geht. Gerade bei Anfängern ist die Gefahr hierfür allerdings groß! Solltest du die Wimpernfarbe aus Versehen zu sehr auf die Haut oder gar ins Auge bekommen, wasche sie sofort herunter und gib deinem Auge Zeit zum Erholen, bevor du den nächsten Versuch startest. Solltest du auch nach dem Auswaschen ein Brennen verspüren oder Rötungen sehen, ab mit dir zum (Augen-)Arzt!

4 Fehler, die man beim Wimpern selber färben machen kann

Damit auch wirklich nichts schiefgeht, haben wir hier nochmal die typischen Fehler für dich aufgelistet, die beim Wimpern selbst färben auftreten können.

1. Vor der Anwendung keinen Allergietest machen

Wie auch bei Haarfärbe-Produkten kann es passieren, dass die Wimpern bzw. die komplette Augenpartie allergisch auf das Produkt reagieren. Juckreiz, Brennen und Rötungen sind typische Anzeichen dafür. Weil du mit der Farbe direkt in Augennähe arbeitest, solltest du besonders vorsichtig sein und vor der Anwendung an den Wimpern testen, ob du auf das Färbemittel empfindlich reagierst. Dafür tupfst du eine kleine Menge auf eine versteckte Stelle am Körper, zum Beispiel hinters Ohr oder die Innenseite des Oberarms. Wenn nichts passiert, kannst du mit dem Wimpern Färben loslegen.

2. Die Haut ums Auge nicht eincremen

Die dünne Haut um die Augen soll von der Farbe natürlich nichts abbekommen. Wegwischen und -rubbeln ist hier besonders unangenehm. Deshalb muss die Haut vor dem Färben mit Vaseline oder einer Fettcreme eingeschmiert werden, damit das chemische Mittel gar nicht erst in Kontakt mit ihr kommen kann. Zusätzlich musst du noch ein Papier-Pad über die Cremeschicht legen.

3. Nur den oberen oder unteren Wimpernkranz einfärben

Die Härchen am Oberlid sind dunkler als die an unteren Augenlid, weshalb du nur diesen Teil einfärben willst? Tu's lieber nicht, sondern mach gleich alles auf einmal. Es könnte nämlich gut sein, dass du den Farbunterschied nicht ausgleichst, sondern einfach umkehrst, dass es also unten dunkler als oben ist. Färbe deshalb lieber gleich alles ein, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen.

4. Beim Auswaschen die Augen nicht fest geschlossen halten

Wir können es gar nicht oft genug betonen: Beim Auswaschen des Färbeprodukts ist Vorsicht geboten, denn auch hier soll nichts ins Auge gehen. Versuche also, die Augen möglichst zuzukneifen, damit nichts verläuft. Falls doch mal was ins Auge gelangt, wasch es sofort gründlich aus.

Hast du Wimpern selber färben schon mal ausprobiert? Wenn du dich selbst nicht so recht herantraust, kannst du das Ganze für unter 10 Euro bei vielen Friseuren oder Kosmetikerinnen machen lassen. Übrigens: Länger und voluminöser werden deine Wimpern durch das Färben leider nicht, weshalb eine Wimpernzange und Mascara immer noch Must-haves sind. Für mehr Länge könntest du deine Wimpern auch mal mit Rizinusöl behandeln. Und für einen absolut dramatischen Augenaufschlag dürfen es auch mal falsche Wimpern sein.

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Bildquelle: Getty Images/Nataliia Sinchuk

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