Airbrush-Tanning
Anna Groß am 19.07.2017

Vor sowie während und nach dem Airbrush-Tanning gibt es 11 Dinge, die du unbedingt wissen solltest, dir aber keiner sagt. Wir kennen wirklich alle Fakten!

11 Fakten zum Airbrush-Tanning

Airbrush-Tanning im Kosmetikstudio

Airbrush-Tanning bekommst du im Kosmetikstudio.

Airbrush-Tanning, auch Spray-Tanning genannt, ist vor allem in den USA und bei den Hollywood-Stars eine beliebte Methode, um schnell und gleichmäßig braun zu werden. Im Gegensatz zu einem Bad in der Sonne kommt die Spray-Tan-Prozedur dabei ganz ohne schädliche UV-Strahlung aus. Bei der Beauty-Behandlung für eine sonnengebräunte Haut aus der Airbrush-Pistole musst du allerdings einige Dinge beachten, die bei allen Vorzügen meist nur knapp zur Sprache kommen oder sogar gleich ganz unter den Tisch fallen. Wir wissen, welche Fakten du unbedingt kennen musst, um mit dem Sprühnebel auf deiner Haut eine täuschend echte und möglichst langanhaltende Bräune zu erzielen.

#1 Sugar-Scrub-Peelings sind keine gute Idee

Vor deinem Termin zum Airbrush-Tanning solltest du definitiv ein Ganzkörper-Peeling anwenden, um deine Haut von abgestorbenen Hautschuppen zu befreien und so die Haftung für den Sprühnebel zu begünstigen. Von einem Peeling mit Sugar Scrub solltest du allerdings die Finger lassen: Die Öle in zahlreichen dieser Produkte hinterlassen einen Film, welcher die künstliche Bräune von der Haut fließen lässt – es bilden sich unansehnliche Streifen.

Tipp: Nutze beim Peelen einen Peeling-Handschuh und verzichte anschließend auf Bodylotion – Airbrush-Tanning haftet am besten auf trockener Haut.

#2 Rasiere dich spätesten 12 Stunden vorher

Dass du dich vorm Airbrush-Tanning rasieren solltest, dürfte klar sein. Allerdings solltest du deine Enthaarungsroutine nicht direkt vor deinem Termin in Angriff nehmen, da die Sprühfarbe sonst zu Hautirritationen führen kann. Eine Rasur ist wie ein kleines Peeling, bei dem neue Hautzellen zum Vorschein kommen, die extrem sensibel sind. DHA, das bräunende Pigment im Sprühnebel, reagiert mit den sensiblen Zellen und kann so unangenehme Rötungen hervorrufen. Zwischen Rasur und Tanning-Anwendung sollten deshalb mindestens 12 bis 24 Stunden liegen.

#3 Verzichte auf Alkohol in der Farbe

Alkohol ist häufig ein Bestandteil der Sprühfarbe beim Airbrush-Tanning. Die Flüssigkeit dient dabei meist als verdünnendes Mittel, um die Farbe zu einem feinen Nebel werden zu lassen. Mit Alkohol angereicherter Sprühnebel ist für das Bräunungsergebnis allerdings nur wenig vorteilhaft: Er kann die künstliche Bräune rissig wirken und deine Haut äußerst unschön aussehen lassen. Da Spray-Tanning mit alkoholfreier Sprühfarbe nur schwer zu finden ist, solltest du zumindest darauf achten, dass Alkohol auf der Inhaltsangabe der Farbe nicht an erster oder zweiter Stelle aufgeführt wird.

Künstliche Bräune mit Airbrush-Tanning

Airbrush-Tanning ermöglicht eine gleichmäßige und streifenfreie Bräune ganz ohne Sonne.

#4 Gut akklimatisierte Studios sind die sichersten

Seit das Einatmen der Sprühfarbe Sicherheitsbedenken aufwirft, solltest du die Wahl deines Kosmetikstudios noch sorgfältiger bedenken. Suche dir einen gut belüfteten Salon mit Airbrush-Equipment, das über einen Ventilator oder ähnliche Vorrichtungen verfügt, um überschüssigen Nebel umgehend zu beseitigen. Wirf außerdem im Vorhinein einen Blick auf den explizit für dich vorgesehenen Behandlungsraum: Findest du Sprühfarbe an den Wänden oder sieht es dort generell unsauber aus, solltest du dich nach einem anderen Studio umsehen.

Tipp: Frag vor der Anwendung nach einer LVLP-Maschine („Low Volume, Low Pressure“; auf Deutsch „Niedriges Volumen, niedriger Druck“), um überschüssige Sprühfarbe, die du inhalieren könntest, zu minimieren. Trage außerdem immer einen Schutz für Nase und Augen.

#5 Vermeide großartig viel Reibung

Nach dem Airbrush-Tanning muss die Sprühfarbe rund acht Stunden einwirken, weshalb eine Dusche in dieser Zeit ein absolutes Tabu ist. Am besten solltest du nach der Behandlung aber auch einen gemütlichen Trainingsanzug oder ähnlich lockere Kleidung tragen, damit die Farbe nicht unnötig schnell abgerieben wird. Nach verstrichener Zeit kannst du wieder ganz normal duschen und die restlichen Rückstände abwaschen.

#6 Airbrush-Tanning ist keine Vorbräunung

Airbrush-Tanning hat keinen Effekt auf das Melanin in deinem Körper, das auf natürliche Weise für eine gebräunte Haut sorgt. Nur weil du nach der Anwendung gebräunt aussiehst, bedeutet das nicht, dass du weniger schnell einen Sonnenbrand bekommen kannst. Du trägst lediglich künstliche Sprühfarbe auf deiner Haut, die du mit ausreichend Sonnenschutz wie zum Beispiel mineralischer Sonnencreme schützen musst.

#7 Chlor bleicht deine Haut

Ein kurzer Ausflug in den Pool wird deine Airbrush-Bräune nicht gleich ruinieren, stundenlanger Badespaß in chlorhaltigem Wasser allerdings schon. Chlor, das eine Art Bleiche ist, wird die künstliche Bräune allmählich erblassen lassen. Begrenze das Pool-Vergnügen deshalb zeitlich und gönn dir im Anschluss eine Dusche unter reinem Wasser.

#8 Lass die Finger von Body-Butter & Lotions

Manche Salons raten dazu, die Haut kontinuierlich mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, um die Haltbarkeit des Airbrush-Tannings zu verlängern. Besonders schwere bzw. nährstoffreiche Lotions oder Body-Butter bewirken allerdings das Gegenteil und beschleunigen das Verblassen der Sprühbräune sogar noch. Nutze stattdessen eine milde Körpermilch, um deine Haut trotzdem zu pflegen – jedoch nur, wenn es tatsächlich notwendig ist.

#9 Die Zellerneuerung lässt deinen Teint verblassen

Das Ergebnis des Airbrush-Tannings hält bei jedem Anwender unterschiedlich lang und hat normalerweise nicht direkt mit dem verwendeten Farbprodukt zu tun. Vielmehr ist die Geschwindigkeit, in der deine Zellerneuerung stattfindet, für den Verbleib deiner künstlichen Bräune verantwortlich. Je jünger du bist, desto schneller erfolgt deine Zellerneuerung bzw. verschwindet dein gebräunter Teint.

#10 Du kannst die Fake-Bräune nicht aufrechterhalten

Airbrush-Tanning auffrischen

Vor dem Auffrischen muss die alte Bräune runter.

Wenn deine Bräune so langsam verblasst und du mit dem Gedanken spielst, das Airbrush-Tanning zu wiederholen, muss die alte Sprühfarbe runter – ansonsten wird es fleckig: Dunkler an Stellen, an denen die alte Bräune noch haftet bzw. heller an Stellen, an denen dein Teint bereits verblasst ist. Trage die aufgesprühte Bräune etwa eine bis anderthalb Wochen, bevor du sie vollständig entfernst und wieder auffrischst.

#11 Es gibt Hilfe für ein schlechtes Ergebnis

Wenn du mit dem Bräunungsergebnis absolut unzufrieden bist und dich am liebsten verkriechen würdest, kann ein warmes Bad mit Duschgel helfen: In den ersten Stunden nach der Anwendung spaltet Wasser die Inhaltsstoffe der Sprühfarbe und löst sie. Lass deine Haut für etwa eine halbe Stunde darin einweichen, bevor du sie mit einem Schwamm oder Handschuh sanft zu schrubben beginnst. Mit dem abfließenden Wasser wird auch deine misslungene Bräune verschwinden.

Video: Mit diesen Selbstbräunungsarten wirst du auch ohne Sonne braun!

Airbrush-Tanning hat dich nicht ganz überzeugt? In unserem Video verraten wir dir weitere effektive Methoden, um braun zu werden – und das ganz ohne Sonne!

Hinweis: Ein Airbrush-Tanning im Kosmetikstudio bekommst du schon ab rund 20 Euro!

Wenn du unsere Ratschläge befolgst, kann dein erstes Airbrush-Tanning nur ein voller Erfolg werden. Übrigens: Im folgenden verlinkten Artikel findest du noch weitere Methoden, mit denen du ohne Sonne braun werden kannst.

Bildquellen: iStock/Csaba Toth, iStock/UberImages

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