Zahnpasta

Deine Zähne machen jeden Tag eine ganze Menge mit: Kaffee, Tee, Essen, mal ein bisschen Paketband mit den Zähnen abreißen und vielleicht auch die ein oder andere Zigarette. Kein Wunder also, dass Deine Beißerchen ganz besonders viel Aufmerksamkeit und Pflege brauchen. Aber keine Sorge, mit der richtigen Zahnpasta kannst Du Dir einen aufwendigen Beauty-Marathon sparen. Wir zeigen Dir, wie Du die richtige Zahnpasta findest und was sie alles können sollte!

Schon die alten Römer wussten, dass man sich um seine Zähne kümmern sollte, um lange genussvoll in einen Apfel beißen zu können. Sie putzen sich ihre Zähne daher mit einem speziellen Zahnpulver, das Ablagerungen entfernen sollte. Im 19. Jahrhundert war Zahnseife der Renner: Mit einem Stück Seife, das an die gute alte Kernseife erinnerte, putzen sich die Menschen damals die Zähne. 1887 begann dann schließlich der Siegeszug der Zahnpasta, als Carl Sarg in Österreich die erste Zahncreme in der Tube auf den Markt brachte. Er löste damit einen regelrechten Zahnpflege-Sturm aus und seither ist die Zahnpasta nicht mehr aus unseren Badezimmern wegzudenken. Das hat einen guten Grund: Die Zahnpasta erfüllt gleich mehrere Zahnpflegeaufgaben – die Reinigung der Zähne ist da schon fast zur Nebensache geworden!

Zahnpasta: Das sollte drin sein

Eine Zahnpasta setzt sich vor allem aus Putzkörpern, Schaumbildnern, Geschmacks- und Aromastoffen und einer echten Wunderzutat, dem Fluorid, zusammen. Die Putzkörper unterstützen Deine Zahnbürste bei der Reinigung der Zähne und rubbeln Plaque einfach weg. Die Schaumbildner sorgen dafür, dass sich Deine Zahnpasta im Mund in einen weichen Schaum verwandelt. So können sich die Wirkstoffe besser verteilen und erreichen garantiert alle Zähne – außerdem löst der Schaum Essensreste auch in den Zahnzwischenräumen. Die Geschmacks- und Aromastoffe sorgen nicht nur für einen angenehmen Geschmack und ein aufregendes Zahnputzerlebnis, sondern sorgen auch für frischen Atem – sie sagen Knoblauch, Zwiebeln und anderen Lebensmitteln den Kampf an.

Zahnpasta auf einer Zahnbürste

Zahnpasta macht Dein Lächeln perfekt

Mit diesen Zutaten sind Deine Zähne schon gut versorgt – die wichtigste Zutat, auf die Du in Sachen Zahnpflege setzen solltest, ist aber Fluorid. Erst mit dieser Wunderzutat wird Deine Zahnpasta vom Zahnreiniger zum Zahnpfleger, denn das Fluorid sorgt dafür, dass der Zahnschmelz bei jedem Putzen gestärkt wird und macht Deine Beißerchen damit widerstandfähiger. Außerdem beugt das Flourid in der Zahnpasta Karies vor – auch wenn es eigentlich bereits zu spät ist und Du ein Loch im Zahn hast, kannst Du mit einer flouridhaltigen Zahnpasta zumindest verhindern, dass sich der Karies weiter ausbreitet. Obwohl wissenschaftlich bewiesen ist, dass Flourid eine Wunderwaffe für Deine Zähne ist, gerät die chemische Substanz auch immer wieder in die Kritik: Flourid wird nachgesagt, Krebs zu erregen, daher gibt es immer wieder kritische Stimmen, die dazu raten, auf eine Zahnpasta ohne Flourid umzusteigen. Doch keine Sorge – Du kannst weiterhin auf Deine altbewährte Zahnpasta vertrauen! Beim Zähneputzen gelangen – wenn überhaupt – nur sehr geringe Mengen Floudrid in den Körper, zum Beispiel wenn Du aus Versehen ein bisschen Zahnpasta verschluckst. In diesem kleinen Mengen sehen Zahnärzte aber keinerlei Grund zur Beunruhigung und raten weiterhin einstimmig zu einer Zahnpasta mit Fluorid.

So findest Du die richtige Zahnpasta

Wenn Du im Drogeriemarkt auf der Suche nach einer neuen Zahnpasta bist, wirst Du vom Angebot fast erschlagen: Weißere Zähne, frischerer Atem, Rundum-Schutz, Karieskiller, Parodontose-Schutz – viele Zahnpasta-Hersteller locken mit den wildesten Werbeversprechen. Dabei solltest Du vor allem auf eines hören, wenn Du eine Zahnpasta kaufst: Auf Deine Zähne! Sie entscheiden nämlich darüber, welche Zahnpasta für Dich geeignet ist. Wenn Du empfindliche Zähne hast, solltest Du eine Zahncreme mit geringem Abrieb wählen, Pasten mit hohem Abrieb haben zwar eine stärke Wirkung gegen Verfärbungen, greifen aber auch den Zahnschmelz an. Das sind vor allem Zahncremes, die einen Whitening Effekt versprechen, Deinen Zähnen also ein strahlendes Weiß zurückgeben sollen. Auch bei empfindlichem Zahnfleisch gibt es spezielle Cremes, die auf Deine sensiblen Stellen Rücksicht nehmen statt sie weiter zu reizen. Bei gesunden, unempfindlichen Zähnen kannst Du ruhigen Gewissens zu einer leicht aufhellenden Zahnpasta greifen, wenn Du möchtest – der Abrieb ist nicht so stark, dass Deine Zähne davon angegriffen werden.

Zahnpasta muss nicht teuer sein

Für Deine Schönheit ist Dir nichts zu teuer? Eigentlich ein lobenswerter Ansatz, doch in Sachen Mundhygiene kannst Du diesen guten Gewissens vergessen – denn eine gute Zahnpasta, die Dich und Deine Zähne vor Karies schützt und Zahnbelag den Kampf ansagt, ist nicht zwangsläufig auch teuer. Immer wieder bestätigt Stiftung Warentest das durch den Vergleich günstiger und teurer Zahncremes. Im aktuellen Test schnitt eine Zahnpasta, die es für 39 Cent beim Discounter gibt, am besten ab! Auch anderen Zahncremes erreichten ein sehr gutes Ergebnis – waren als Markenprodukte aber deutlich teurer. Auch wenn Du in Sachen Kosmetik gerne auf Mutter Natur setzt, solltest Du bei Deiner Zahnpasta übrigens lieber zu einem herkömmlichen Produkt greifen: Im Vergleich von Stiftung Warentest schnitten drei Zahncremes besonders schlecht ab, da sie keinen ausreichenden Kariesschutz bieten konnten. Alle drei verzichteten auf Fluorid – zwei der getesteten Zahnpasten waren Produkte von Naturkosmetikherstellern. In Sachen Zahnpflege kannst Du also getrost Geld sparen und Deine Zähne trotzdem rundum schützen – mit der richtigen Zahnpasta ist das überhaupt kein Problem!

Zahnpasta gehört nur in den Mund!

Nicht nur im Kampf gegen Mundgeruch, Karies und Parodontose ist Zahnpasta ein beliebtes Beauty-Produkt: Seit Jahrzehnten hält sich hartnäckig das Beauty-Gerücht, dass Zahnpasta ein geeignetes Hausmittelchen gegen Pickel sei und die lästigen Unreinheiten quasi über Nacht verschwinden lässt – und tatsächlich kann das Zink, das viele Zahncremes enthalten, Entzündungen hemmen und Deine Pickel so austrocknen. Trotzdem raten Dermatologen davon ab, Zahnpasta im Kampf gegen Pickel einzusetzen: Auch wenn die Unreinheiten durch das Zink ausgetrocknet werden, kann das enthaltene Fluorid die Entzündungen im Gegenzug sogar noch verschlimmern. Im schlimmsten Fall hast Du also am nächsten Morgen mehr Pickel als am Abend, wenn Du Dir Zahnpasta ins Gesicht schmierst. Gegen Unreinheiten solltest Du also besser auf eine zinkhaltige Hautsalbe zurückgreifen und die Zahnpasta da lassen, wo sie hingehört: In Deinem Mund!

Gesunde Zähne brauchen nicht viel – die richtige Zahnpasta legt schon den Grundstein für gepflegte Zähne, die Dich nie im Stich lassen. Entdecke jetzt die besten Zahnpasta für Dich und Deine Beißerchen!

Bildquelle: © Odua / Dreamstime.com


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Was denkst du?

  • hrktewuqs am 16.01.2017 um 09:11 Uhr

    Meine erfahrung mit Homebleaching systemen ist das die schon recht sichtbar aufhellen, zwar nicht ganz so stark wie der Zahnarzt, dafür kosten die natürlich auch nur einen Bruchteil, also für eine 2-3 Monate lang anhaltende Aufhellung ists super. Also ist das beste immernoch zuhause selbst zu bleachen find ich, bei mir hats damit gut geklappt http://goodurl.de/bleichstift

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