Wüstenluft und Eiszeit

Hautpflege ist im Winter besonders wichtig.

Haut im Winter: auf die richtige Pflege kommt`s an!

Der Winter steht vor der Tür und es heißt nicht nur „dick einpacken“, sondern auch „Heizung aufdrehen“. Dass gerade die extremen Temperaturschwankungen zwischen trockener Heizungsluft und eisiger Kälte die Haut strapazieren, ist klar. Aber was tun, um die Haut auch im Winter frisch zu halten? Auch Mareen kennt dieses Problem. Für Euch hat sie sich auf die Suche nach den besten Tipps rund um winterliche Hautpflege gemacht und die effektivsten und gleichzeitig simpelsten Tipps und Tricks für Euch zusammengetragen.

Im Winter habe ich immer das Gefühl, dass meine Haut total austrocknet. Dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl, sondern um Tatsachen handelt, wurde mir bei meiner Suche nach den besten Tricks für schöne Haut im Winter klar. Durch die trockene, warme Heizungsluft wird unserer Haut Feuchtigkeit entzogen. Das führt dazu, dass die Haut automatisch mehr Feuchtigkeit an die Hautoberfläche transportiert und letztlich austrocknet. Aber auch draußen ist die Luftfeuchtigkeit bei eisigen Temperaturen zu gering, sodass die Austrocknung unserer Haut selbst an der frischen Luft begünstigt wird. Kälte führt außerdem zum Zusammenziehen der Blutgefäße in der Haut, damit Wärme möglichst lange im Körper gespeichert wird. So wird die Blutzufuhr also gedrosselt. Der Hautstoffwechsel wird auf Sparflamme gesetzt: Wenig Sauerstoff und Nährstoffe sind die Folge. Unsere Haut sieht blass und fad aus. Zudem reagiert die Haut in diesem Zustand schneller auf Sonneneinstrahlung und Reizstoffe.

Die Haut hat einen natürlichen Fettfilm, der sie schützt. Sinken die Temperaturen, sinkt gleichzeitig aber auch die Aktivität der Talgdrüsen: Die Hautfettproduktion wird auf ein Minimum reduziert. Bei Temperaturen unter acht Grad Celsius wird die Fettproduktion sogar komplett eingestellt. Dadurch fehlt der Haut früher oder später ein Hauptbestandteil ihres Schutzmantels. So geht ihr noch mehr Feuchtigkeit verloren, weil sie an der Hautoberfläche direkt verdunstet. Fehlende Durchblutung durch weniger Bewegung und geringere Temperaturen führen zur verlangsamten Erneuerung der obersten Hautschicht, Reparatur- und Abwehrmechanismen der Haut sind reduziert. Schlechte Karten also! Aber mit ein paar kleinen Tricks könnt Ihr auch im Winter Eurer Haut etwas Gutes tun.

Tipp 1 – Wasser

Die Haut besteht zum größten Teil aus Wasser. Deshalb ist es ratsam, anderthalb bis zwei Liter Wasser (auch Tee) zu sich zu nehmen. So wird unsere Haut mit Wasser versorgt, über das sie unter anderem auch Schadstoffe absondert.

Tipp 2 – Vitamin C

Vitamin C sorgt für den Schutz der Haut vor schädlichen Einflüssen. Also: Ran an Obst und Gemüse! Besonders Paprika sind zu empfehlen. Sie beinhalten dreimal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.

Tipp 3 – Fett

Um der Haut ihren schützenden Fettfilm zu geben, kommen wir um Cremes nicht herum. Im Winter sollten sie allerdings fetthaltiger sein. Ein einfacher Trick: Wenn Ihr sowohl eine Tages- als auch eine Nachtcreme zu Eurem Kosmetiksortiment zählt, könnt Ihr im Winter einfach auch tagsüber auf die Nachtcreme zurückgreifen. Nachtcremes sind in der Regel nämlich fetthaltiger. Welche Creme fettiger ist, könnt Ihr unter anderem an ihrer Konsistenz erkennen: Fettreiche Cremes sind nämlich viel dickflüssiger und zäher als wasserreiche Cremes. Wenn Ihr schon mehrere Produkte ausprobiert habt, dürftet Ihr ihre Konsistenz sicher noch in Erinnerung haben. Aber Vorsicht: Jeder hat einen anderen Hauttyp. Wenn Ihr zu fettiger Haut neigst, solltet Ihr keine allzu fettigen Produkte verwenden und braucht im Winter keine andere Creme benutzen, weil Eure Haut sonst eher zu Pickeln neigt und die Talgdrüsen verstopfen. Wenn Ihr eine trockene Haut habt, sind fettigere Produkte ratsam.

Tipp 4 – Verzicht

Wenn die Haut im Winter eh schon strapaziert ist, sollte auf alle weiteren „Störfaktoren“ verzichtet werden. Von alkohol- oder säurehaltigen Gesichtswässern, Gesichtsbürsten und Peelings ist also eher abzuraten.

Tipp 5 – Kürzer Duschen

Der übliche Tipp: Auch wenn die heiße Dusche noch so schön angenehm ist, nach zehn Minuten heißem Wasser beginnt die Haut auszutrocknen. Also „Wasser sparen“!

Tipp 6 – Bewegung

Bewegung fördert die Durchblutung, die auch der Haut zugute kommt. Also sollte man nicht nur der Figur zuliebe Fitness betreiben, sondern auch zugunsten einer schönen Haut.

Tipp 7 – Weniger ist mehr

Wo an unterstützenden Cremes im Winter nicht gespart werden muss, sollte die Reinigung etwas zurück gefahren werden: So ist es zum Beispiel ratsam, sich das Gesicht morgens nur mit Wasser abzuwaschen und höchstens abends noch Reinigungsprodukte zu benutzten. So reizt man die Haut nicht noch mehr.

Tipp 8 – Grünzeug

Problematisch ist im Winter vor allem die mangelnde Luftfeuchtigkeit durch trockene Heizungsluft. Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt circa 40 bis 60 Prozent. Ein einfacher Tipp: Zimmerpflanzen! Sie sind eine simple und ökologische Methode, für eine angenehme Raumluftfeuchtigkeit zu sorgen und schaffen dazu noch Wohlfühlambiente in den eigenen vier Wänden.

Ich werde das alles mal ausprobieren. Und bin mir sicher: Meine Haut wird in neuem Glanze erstrahlen!

Bildquelle: dreamstime


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Was denkst du?

  • MelliSpirelli am 28.11.2011 um 13:14 Uhr

    da mach ich ja schon alles richtig 🙂

    Antworten
  • AndreaMausi am 14.11.2011 um 10:29 Uhr

    Bei mir ist die Haut immer nach dem duschen trocken.

    Antworten
  • Darkwitch987 am 12.11.2011 um 13:18 Uhr

    Die Haut mit guten(keine billige )Cremes eincremen-das Gesicht nicht vergessen,ältere Frauen sollten Hyalöronsäure Creme oder Serum benutzen,ist billiger als zum Doc zu gehen...

    Antworten
  • Gagagirl100 am 10.11.2011 um 20:22 Uhr

    Ich hab auch immer total trockene Haut im Winter. 🙁

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