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Eichenprozessionsspinner: Achtung, Hautausschlag!

Eichenprozessionsspinner: Achtung, Hautausschlag!

Jedes Jahr sorgen die kleinen, fiesen Eichenprozessionssspinner erneut für Panik. Auch 2019 wird Deutschland von den haarigen Raupen heimgesucht, aus allen Richtungen gibt es schon Meldungen über starke Befälle. Das Problem: Die so gemächlich kriechenden, auf den ersten Blick harmlos wirkenden Insekten, können uns Menschen echte gesundheitliche Probleme bereiten...

So zum Beispiel auch der kleinen Pauline (8). Nachdem sie in der Schule auf dem Sportplatz plötzlich ohnmächtig geworden ist, diagnostizieren die Ärzte wenig später eine schwere, allergische Reaktion auf die Eichenprozessionsspinner bzw. deren feine, lange Haare, mit denen die Schülerin in Kontakt gekommen ist. Diese enthalten nämlich ein Nesselgift, auf das Menschen sehr leicht allergisch reagieren können, wie Dozent Manfred Forstreuter gegenüber Spiegel TV in diesem Video erklärt:

Was tun, um eine Berührung mit den Raupen zu vermeiden?

Damit du einer solch heftigen Hautreaktionen entkommst, rät die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, die Befallsareale grundsätzlich zu meiden (auf der Seite findest du eine Karte für Deutschland!) und die Raupen, ihre Haare sowie ihre Gespinste, also Kokons und einzelne Fäden, die sie hinterlassen, keinesfalls zu berühren. Achte auch auf örtliche Hinweise bei dir.

Entdeckst du Eichenprozessionsspinner in deinem Garten, musst du laut t-online.de dem Gesundheits- oder Gartenamt Bescheid geben und professionelle Schädlingsbekämpfer ans Werk lassen. Auf keinen Fall selber herumhantieren, die gesundheitliche Gefahr ist zu groß!

Eichenprozessionsspinner
Eichenprozessionsspinner bekämpfen, das solltest du auf jeden Fall nicht in Eigenregie versuchen. Hier müssen Profis ran!

Solltest du die Raupenhaare auf deiner Kleidung finden, solltest du diese sofort wechseln und dich am besten gut abduschen. Generell solltest du gefährdete Bereiche wie Nacken und Unterarme schützen, wenn du dich in gefährdeten Gegenden, also vor allem auf Wiesen und in Wäldern, vor allem mit Eichenbäumen, aufhältst. Hier helfen lange Ärmel, Hosenbeine, aber auch Halstücher, lange Socken, eben alles, was deine Haut möglichst bedeckt.

Solltest du nach einem Aufenthalt im Freien Anzeichen einer allergischen Reaktion, wie zum Beispiel Hautrötungen und Atemnot bemerken, suche dir auf jeden Fall sofort ärztliche Hilfe.

Bist du selbst schon mit Eichenprozessionsspinnern in Berührung bekommen? Oder bist du bisher verschont geblieben? Berichte uns gern von deinen Erfahrungen in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/Goldfinch4ever

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