Paleo Diät

Der Lendenschurz kneift, die Fellweste zwickt, das Bärenfell ist einfach zu klein geworden? Dann ist es allerhöchste Zeit für Dich, auf die Paleo-Diät – auch Steinzeit-Diät genannt – umzusteigen. Du hast noch nie von der Paleo-Diät gehört? Wir verraten Dir, was das Prinzip dieser Diät ist, wie sie funktioniert und was Du beachten musst!

Du sehnst Dich danach, endlich in das Traumkleid aus dem Schaufenster zu passen, doch bisher bescherte Dir jede Diät nur noch mehr Kilos auf der Wage? Grund dafür ist meist, dass Du denkst, Du müsstest täglich hungrig ins Bett gehen, um ein paar Gramm zu verlieren. Mit der Paleo-Diät gehört ein knurrender Magen der Vergangenheit an, denn mit dieser Methode kannst Du so viel essen, wie Du möchtest! Ja, Du hast richtig gelesen: Die Paleo-Diät ist darauf aufgebaut, sich richtig satt essen zu können und dabei noch die Pfunde purzeln zu lassen. Das klingt nach einem wunderschönen Traum? Du kannst aufwachen, denn mit der sogenannten Steinzeit Diät rückt Dein Wohlfühlgewicht in greifbare Nähe. Ganz ohne Regeln geht es allerdings auch hier nicht.

Fleisch und eine Gemüsevariation

Die Paleo-Diät ist ein Genuss für Fleischfans

Paleo-Diät: Back to the roots

Die Paleo Diät kann wohl mit Fug und Recht als altmodisch bezeichnet werden, denn sie geht zurück auf das Leben in der Steinzeit. Bekanntlich hatten es die Menschen vor über 2 Millionen Jahren noch deutlich schwerer, ihre Mägen zu füllen, als dies heute der Fall ist. Das Lebensmittelangebot war deutlich schmaler und es mussten weite Wege zurück gelegt werden, bis Nahrung in Sicht war. Dennoch konnten die Steinzeitmenschen unter diesen Bedingungen überleben, sodass das Grundprinzip der Paleo-Diät darauf aufbaut, sich so zu ernähren, wie es schon unsere Vorfahren taten. Dies soll nicht nur förderlich für unsere Figur sein, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit steigern. Hört sich ganz schön verlockend an, findest Du nicht? Doch was genau muss man tun, um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen?

Die Paleo-Diät – Fleischfans können sich freuen!

Der oberste Grundsatz der Paleo-Diät besagt, dass alles den Weg in unsere Bäuche finden darf, was auch in der Steinzeit verzehrt wurde. Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eier, Pilze, Nüsse und Honig standen unseren Vorfahren jederzeit zur Verfügung, sodass auch Du Dich nach Lust und Laune daran bedienen darfst. Das heißt, dass Steaks, Omelettes, Obstsalate oder auch Gemüsepfannen auf Deiner Speisekarte ganz oben stehen sollten, denn diese Gerichte bringen Energie und lassen die kleinen Speckröllchen schmelzen. Bei dem Gang durch den Supermarkt kannst Du Dich mit der Paleo Diat mit großen Händen an der Obst-, Gemüse- und Fleischtheke bedienen und anschließend ganz ohne schlechtes Gewissen so lange schlemmen, bis Du nicht mehr kannst. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Ein kleines Aber gibt es wirklich, denn Zucker, Kohlenhydrate und Alkohol sind bei der Paleo-Diät absolut tabu! Damit noch nicht genug, denn auch auf Milchprodukte und industriell hergestellte Lebensmittel wie Fertiggerichte solltest Du weitestgehend verzichten. Und das im Optimalfall für immer, denn die Paleo-Diät ist nicht als kurzzeitige Crash-Diät angelegt, sondern als dauerhafte Umstellung der Essgewohnheiten.

Mit der Paleo Diät vom Mammut zur Gazelle

Ähnlich wie alle Low-Carb-Diäten, wie zum Beispiel die Atkins Diät, geht auch die Paleo-Ernährung davon aus, dass Kohlenhydrate, Zucker und Alkohol dafür verantwortlich sind, dass der Blutzuckerspiegel im Körper sehr stark ansteigt. Dies führt zu einer verstärkten Ausschüttung des Hormons Insulin, welches für die Regulierung des Zuckerhaushalts im Körper verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass Energie – auch in Form von Fett – gespeichert wird. Dadurch, dass im Rahmen der Paleo Diät Zucker und Kohlenhydrate verboten sind, wird weniger Insulin ausgeschüttet, sodass der Stoffwechsel in Schwung bleibt und weniger Nahrung in Energiereserven angelegt wird. Ein weiterer Pluspunkt der Paleo Diät ist, dass durch die hohe Aufnahme von Eiern und Fleisch und dem darin enthaltenden Eiweiß, kein Abbau der Muskeln zu erwarten ist, sondern lediglich eine Kleidergröße weniger zum Vorschein kommt.

Die Paleo-Diät: Vor- und Nachteile

Das Beste an der Paleo-Ernährung ist, dass nicht gehungert werden muss. Ganz im Gegenteil: Mit allen erlaubten Lebensmitteln darfst Du Dir geradezu den Bauch vollschlagen. Außerdem verbirgt sich hinter dieser Methode der Gewichtsreduktion keine Blitzdiät, sondern im besten Fall eine lebenslange Ernährungsumstellung, die es zulässt, viele kulinarische Genüsse zu erleben. Das bedeutet: Adios Jojo-Effekt! Das ist fabelhaft, denn es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn Du nach wochenlangem harten Fasten die verlorenen Kilos in Blitzgeschwindigkeit wieder auf der Hüfte hast! Außerdem ist für Deine Gesundheit besonders wichtig, dass in der Paleo-Diät alle essentiellen Nährstoffe enthalten sind. An Vitaminen, Eiweißen und Spurenelementen wird es Deinem Körper nicht mangeln. Leider gibt es aber auch bei der Paleo-Diät ein paar kleine Wermutstropfen: Da Dein neuer Speiseplan hauptsächlich Fleisch beinhaltet, könnten künftig einige Euro mehr Dein Portemonnaie verlassen. Daher ist die Paleo-Diät auch nicht für Vegetarier, Veganer und all jene, die gerne einen Bogen um tierische Produkte machen, geeignet. Auch Ausdauersportlern könnte bei dieser Ernährungsform – im wahrsten Sinne des Wortes – schnell der Atem stocken: Sie brauchen Kohlenhydrate, bei denen die Kalorien schnell in Energie umgewandelt werden, da sie so in kurzer Zeit mehr Leistung bringen können. Apropos Sport: Ein spezielles Trainingsprogramm ist für die Paleo Diät nicht vorgesehen, doch um den Körper so richtig in Form zu bringen, ist hin und wieder zu ein paar Sit-Ups zu raten.

Wenn Du den Wunsch hast, ein paar Kilo zu verlieren, dabei nicht hungern möchtest, ist die Paleo-Diät genau das Richtige für Dich. Diese Methode erlaubt es Dir, Deinen täglichen Speiseplan sehr abwechslungsreich zu gestalten und dabei keinen Jojo-Effekt zu befürchten. Bei jedem Buffet dieser Welt kannst Du mit der Paleo Diät nach Herzenslust zugreifen, solang Du dabei beachtest, dass Kohlenhydrate und Zucker auf Deiner Black-List stehen. Eine Sünde hier und da kann Dir aber keiner verwehren, solang in Deinem Kühlschrank hauptsächlich Eiweiße und Vitamine zu finden sind.

Bildquelle: Dreamstime.com/Lext


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