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Methode aus Japan

„Magic Eating“: Abnehmen dank mehr Ordnung im Kühlschrank

Mit ihrer radikalen Ordnungsmethode „Magic Cleaning“ verkaufte die Japanerin Marie Kondo Bestseller. Durch systematisches Ausmisten und Sortieren sollte laut ihrer Theorie nicht nur mehr Ordnung entstehen, sondern auch mehr Lebensqualität gewonnen werden. Laut dem Ernährungswissenschaftler Dr. Malte Rubach soll das auch durch das Neuorganisieren unseres Kühlschranks funktionieren. Wir zeigen dir, was hinter „Magic Eating“ steckt.

Was ist „Magic Eating“?

Die „Magic Eating“-Methode ist nicht nur dem Namen nach an „Magic Cleaning“ angelehnt. Wie auch Marie Kondos Ordnungssystem orientiert sich das Prinzip an der japanischen Philosophie des Kaizen und soll so schrittweise zu einem besseren Leben führen. Das Ziel von „Magic Eating“ ist eine dauerhaft gesunde Ernährungsumstellung, in dessen Zentrum ein gut organisierter Kühlschrank und eine gut bestückte Vorratskammer stehen. Neben dem Gesundheitsaspekt zielt die Methode auch auf einen nachhaltigeren Verbrauch von Lebensmittel ab.

Bei „Magic Eating“ wird dir zwar nicht explizit vorgeschrieben, welche Lebensmittel du essen sollst und welche nicht, die Empfehlungen beruhen aber auf Basis der Planeten-Ernährung, einem wissenschaftlichen Ernährungskonzept, das 2019 entwickelt wurde. Im Zentrum stehen hier ressourcenschonende, pflanzliche, regionale und saisonale Lebensmittel. Einen tieferen Einblick bekommst du in Dr. Rubachs Ratgeber „Magic Eating“:

Magic Eating: So organisieren Sie Ihren Kühlschrank, verändern Ihr Essverhalten und leben gesund
Magic Eating: So organisieren Sie Ihren Kühlschrank, verändern Ihr Essverhalten und leben gesund
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 24.05.2022 16:36 Uhr

Hast du einen alten Kühlschrank mit hohem Energieverbrauch? Dann könnte sich ein Neukauf auch finanziell lohnen. Unsere Kolleg*innen von giga.de zeigen dir, worauf du beim Kauf achten musst:

Wie funktioniert „Magic Eating“?

„Magic Eating“ ist keine einfache Diät oder Ernährungsumstellung, sondern erfordert eine schrittweise Veränderung – ähnlich wie bei der KonMari-Methode. Diese fünf Schritte teilen sich so auf:

  1. Seiri: Miste deinen Kühlschrank und deine Vorratskammer aus und werde unnötigen Ballast los. Nimm dazu wie auch beim Ausmisten von Kleidung jedes einzelne in die Hand, um konsequent Entscheidungen zu treffen.
  2. Seiton: Ordne die Lebensmittel nach Kategorien und Energiedichte. Dies ist der erste Schritt zu Bewusstseinsbildung und sollte ein bis zweimal im Jahr vollzogen werden.
  3. Seiso: Lerne, welche Lebensmittel wann Saison haben und wie du sie möglichst sauber und hygienisch lagerst, um Verschwendung zu vermeiden.
  4. Seiketsu: Plane deine Einkäufe und Mahlzeiten Woche für Woche so, dass du gesund, sparsam und nachhaltig einkaufst.
  5. Shistuske: Kenne die Grundausstattung gesunder Lebensmittel und organisiere deine Küche so, dass du schneller und einfacher selbst kochen kannst.

Warum führt mehr Ordnung zu einer gesünderen Ernährung?

Es gibt mehrere Gründe, warum mehr Ordnung und System in der Küche zu einer gesünderen Ernährung führt. Ähnlich wie auch bei der KonMari-Methode ist es ratsam, sich wirklich der Reihenfolge nach an die Schritte zu halten, um die Veränderungen selbst spüren zu können.

  • Mehr Überblick über ungesunde Lebensmittel: Wer seinem Kühlschrank und seiner Vorratskammer regelmäßig einer Inventur unterzieht, bekommt vor Augen geführt, wie viele ungesunde Lebensmittel sich hier wirklich verstecken. Ähnlich wie bei einem Kleiderschrank voller ungetragener oder unbequemer Kleidung sorgt dies für ein stärkeres Bewusstsein.
  • Bessere Übersicht auf Lebensmittelgruppen: Wer seine Lebensmittel sinnvoll sortiert, weiß auf einen Blick, wo die gesunden Proteinquellen oder die größten Kalorienbomben sind ohne lange Etiketten zu studieren.
  • Portionen kalorienreicher Lebensmittel anpassen: Der Prozess der Kühlschrank-Inventur erfordert auch eine Auflistung deiner am häufigsten gegessenen Lebensmittel, deiner üblichen Portionsgröße und ihrer Kalorienmenge. So kannst du die Mengen von Lebensmitteln mit hoher Energiedichte anpassen, ohne komplett auf sie verzichten zu müssen.
  • Durch gesunde Vorräte auf alles vorbereitet: Hast du stets gesunde und sättigende Lebensmittel in deiner Küche, wirst du seltener den Pizza-Lieferdienst nutzen oder auf Fertig-Lebensmittel zurückgreifen.

Nicht alle Lebensmittel müssen zwingend im Kühlschrank gelagert werden. Diese halten sich ungekühlt sogar besser:

Bildquelle:

Getty Images/Angelina Zinovieva

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