HomepageForenKarriere-ForumKeine Ausbildung, kein Job und kein eigenes Einkommen.

Keine Ausbildung, kein Job und kein eigenes Einkommen.

Oo_peaches94am 02.03.2012 um 01:21 Uhr

Hallo liebe desired-Mädels,

ich bin 18 Jahre alt, habe keine Ausbildung, keinen Job und ich weiß im Moment einfach nicht mehr weiter.
Es war so dass ich letztes Jahr eine Ausbildung als Verkäuferin begonnen hatte, diese aber nach 3 Monaten abbrechen musste, da meine Ausbilderin mal kurzerhand gekündigt wurde und ich so meine Ausbildung leider nicht mehr fortsetzen konnte. Nach dem Abgang bin ich direkt zum Arbeitsamt gegangen und habe mich sofort arbeitssuchend gemeldet. Das Problem ist einfach nur, dass ich im Moment keine Arbeit und keine Ausbildung finde und das Arbeitsamt ist mir auch keine so große Hilfe, da sie mir nur ein paar Stellenangebote ausdrucken und ich mich nicht mehr als darauf bewerben kann. Natürlich schaue ich auch in Zeitungen und im Internet nach Arbeit aber da lässt sich im Moment schwer was passendes finden. Meist suchen die Arbeitgeber jemanden mit Erfahrung oder mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Da ich noch bei meiner Mutter wohne beziehe ich auch kein Geld vom AA. Jetzt ist noch das Problem aufgetreten, dass mein Vater keinen Unterhalt mehr an mich zahlen will, da er ja der Meinung ist, dass ich mit 18 ja auf eigenen Beinen stehen kann und er verweigert jäglichen Kontakt mit dem Jugendamt und leider können die da auch nichts mehr machen. Nun ist es halt so, dass ich kein Einkommen außer dem Kindergeld habe und die Jobchancen sehr schlecht in meiner Umgebung stehen :/

Nun meine Frage: Würde mir das AA denn eine Wohnung in einer größeren Stadt finanzieren, bis ich dort in der Umgebung eine Arbeit oder Ausbildung gefunden habe? Das Problem ist, dass ich U25 eig. nicht ausziehen darf, was für mich ja ein gewisser Vorteil wäre, weil ich von dort aus bessere Möglichkeiten auf eine Arbeit/Ausbildung hätte. Würden die mir dann grünes Licht geben? Ich will ja auch nicht mein Leben lang auf Staatskosten sitzen und Hartz 4 beziehen… Ich bräuchte es nur zur Überbrückung, bis ich was festes in der Hand habe.

Ich freu mich sehr auf eure Antworten.

Mfg
Angel

Nutzer­antworten



  • von azubimanager am 08.05.2012 um 13:02 Uhr

    Hallo Angel!

    Deine Situation klingt schlimm, vor allem auch deshalb, weil die meisten Arbeitgeber dich als Ausbildungsabbrecherin ansehen. Daher wirst du nur geringe Chancen haben, eine neue Ausbildung zu finden. Die Arbeitsagentur bietet dir vielleicht auch sogenannte BVB Maßnahmen an, aber die meisten Teilnehmer wandern dort nur von einer Maßnahme zur anderen.
    Wir haben schon vielen Jugendlichen geholfen , einen Ausbildungsplatz zu finden. Schau dir doch mal unsere Homepage an und wenn du Hilfe brauchst, schreib einfach ne Mail:-) www.azubi-manager.de

    Lieben Gruß
    Marc

  • von Gianini am 18.03.2012 um 13:37 Uhr

    Also zu deiner Jobsituation kann ich auch nur sagen, dass du dich einfach überall bewerben solltest, ganz egal, ob Stellen ausgeschrieben werden oder nicht. Immer und immer wieder. Ich kenne Leute, die haben an die 200 Bewerbungen geschrieben. Irgendwann kommt man irgendwo unter.

    Viel erschreckender finde ich aber die Sache mit deinem Vater. Zunächst Unterhaltsrechner: http://www.rechner-unterhalt.de/index.php

    Dann Anwalt. Der gute Mensch kostet dich theoretisch bis zu 200 Euro für eine Beratung. Das musst du aber nicht bezahlen. Erkundige dich welches das zuständige Amtsgericht in deinem Kreis ist. Dort gibt es (meist schon auf der Homepage) ein Formular für Beratungshilfe. Das füllst du aus und gibst es ab. Bei Unterhaltsfragen kriegst du das immer genehmigt. Dann gehst du damit zu einem Anwalt und sprichst mit dem. Erklär ihm deine Situation und lass dir von ihm ausrechnen wie viel Unterhalt dir zusteht. Dann soll er deinem Vater schreiben. Viele lassen sich von einem Anwaltsschreiben schon beeindrucken und geben klein bei. Ansonsten zieh das halt durch bis du vor Gericht sitzt. Und fordere die rückständigen Zahlungen zuzüglich Zinsen. Die verjähren nämlich nach 3 Jahren. Das klingt zwar dem eigenen Vater gegenüber unverschämt, aber du brauchst das Geld und kannst es dir sicher noch weniger leisten auf das Geld zu verzichten als dein Vater. Du musst das so sehen: Wenn du und dein Vater euch nicht einigen könnt, dann muss eben ein Dritter entscheiden. Das ist wie der Schiedsrichter beim Sport und da ist auch absolut nichts böses bei.

  • von melaniecool am 02.03.2012 um 16:37 Uhr

    Such dir schnellstens eine Praktikumstelle aus oder denk über duallem Studium nach. Wenn du mit Geld warten kannst, kümmere dich um den Uni. Nur so viel dazu – wenn man nichts unternimmt, wird auch nichts passieren. Es wird einfachso nie besser, aber immer schlechter!

  • von LoveTilDeath am 02.03.2012 um 15:51 Uhr

    Du sprichst mir aus der seele (hab nicht alles gelesen) hab meine Ausbildung auch vor 4 monaten abrechen müssen.
    War auch ne totale fehlentscheidung.
    War nichts für mich und meine ex ausbildungsfirma will mich abzocken.
    Job hab ich gerade so damit ich meine lebensunterhaltskosten abdecken kann.
    Letzten monat bin ich 18 geworden und finde einfach für dieses jahr auch keinen ausbildungsplatz.

    Wenn du dich en bisschen austauschen willst schreib mich ruhig an.

  • von Goldschatz89 am 02.03.2012 um 12:19 Uhr

    1)Dein Vater muss solange für die unterhaltzahlen wie du in ausbildung bist und das gilt max. bis zum 28 lebensjahr! Dann klag deinen vater an dann bekommst du auch alles rückerstattet!
    2)geh doch in eine größere stadt? da kannst du ja auch wärend der ausbildung in ein wohnheim ect .gehen? normalerweise müsstest du da schon staatliche unterstützung erhalten solange deine eltern nicht zu viel verdienen.

  • von Meine_Herrin am 02.03.2012 um 10:49 Uhr

    Ja, wenn du arbeitsbedingt ausziehen musst, dann wird dir das auch finanziert.
    Du musst also schon eine Arbeit bzw. Aussicht auf Arbeit/ Ausbildung haben! Nicht nach den Motto “Da hätte ich bessere Chancen”.

    Den Unterhalt am besten so schnell wie möglich einklagen!

  • von Theanou am 02.03.2012 um 10:44 Uhr

    1. Unterhalt ist einklagbar, das stimmt, denn soweit ich weiß müssen deine Eltern dich bei der ersten Ausbildung unterstützen. 2. gibt es Unterstützung, wie z.B. Wohngeld etc.
    Bei beidem kann dir aber die Agentur für Arbeit besser Ratschläge geben. Die sind schließlich nicht daran interessiert alles zu bezahlen

  • von lucy_18 am 02.03.2012 um 10:09 Uhr

    Also erstens musst du dringend eine neue Ausbildungsstelle finden, am besten suchst du da in allen möglichen Städten. Wenn du eine Stelle gefunden hast, die aber zu weit weg von deinem jetzigen zu Hause ist und du gezwungenermassen bei deiner Mutter ausziehen musst, dann solltest du finanzielle Unterstützung vom AA bekommen. Des Weiteren könntest du, glaube ich, den Unterhalt von deinem Vater einklagen.

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