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Kaputte Haare: So reparierst Du sie richtig!

Kaputte Haare: So reparierst Du sie richtig!

Fakt: Frauen sind ihre Haare heilig. Kaputte Haare sind deshalb ein echtes Drama. Was also tun, wenn die Haare spürbar strapaziert sind? Erfahre hier, was Du tun kannst, damit kaputte Haare bald der Vergangenheit angehören und es auf Deinem Kopf wieder so zugeht, wie es soll: Gesund, gepflegt und einfach schön.

Video: 4 Tipps gegen kaputte Haare

Heute glatt, morgen lockig, übermorgen blond oder brünett und nächste Woche rot – Du willst Deinen Style am liebsten dauernd verändern und immer neue Looks ausprobieren? Die Leidtragenden sind dabei leider meist die Haare: Ständiges Föhnen, Glätten oder Locken sowie der aggressive Cocktail an Stylingprodukten strapazieren Dein Haar. Das Ergebnis sind kaputte Haare und große Frustration. Neben diesen offensichtlichen Faktoren für kaputte Haare gibt es aber auch viele andere, weniger bekannte Übeltäter, die Deine Haare unbemerkt kaputt machen. Welche das sind, erfährst Du im Zuge unserer Tipps, was Du alles gegen kaputte Haare unternehmen kannst.

Was kannst Du gegen kaputte Haare tun?

Kaputte Haare sind das Ergebnis von zu wenig oder falscher Pflege, aber auch von schädlichen Einflüssen. Mit diesen Tipps und Tricks sind kaputte Haare für Dich bald kein Problem mehr!

1. Richtiges Haarewaschen gegen kaputte Haare

Ein mildes und silikonfreies Shampoo schont die Struktur Deiner Haare. Silikone beschweren das Haar und lassen es schnell fettig wirken. Das führt dazu, dass Du Deine Haare häufiger wäschst, sie austrocknen und kaputte Haare nur eine Frage der Zeit sind. Silikonfreie Produkte lassen die Haare länger frisch wirken und reizen Deine Kopfhaut weniger als herkömmliche Shampoos.

Massiere das Shampoo nur in den Ansatz Deiner Haare ein. Spülst Du die Haare anschließend aus, werden sie durch das herunterlaufende Wasser in der Länge sowieso gereinigt. Dadurch schonst Du Dein Haar zusätzlich bei jeder Wäsche. Bei langem Haar solltest Du außerdem eine Pflegespülung ohne Silikone verwenden. So lassen sich Deine Haare leichter kämmen, was kaputte Haare durch Haarbruch vermeidet. Einmal die Woche solltest Du Deinem Haar außerdem eine Haarkur gönnen. Ein weiterer Tipp: Wenn Du Deine Haare nach dem Waschen mit eiskaltem Wasser durchspülst, glänzen sie besonders schön.

Haar-Beratung: Welche Haarkur passt perfekt zu deinen Haaren?

2. Richtiges Trocknen gegen kaputte Haare

Rubbele Dein Haar nach dem Waschen nie einfach mit einem Handtuch trocken! Nass ist Dein Haar am empfindlichsten und bei starken Rubbeln sind kaputte Haare vorprogrammiert. Drück die Haare nur leicht mit dem Handtuch trocken, wickele es Dir anschließend um den Kopf und warte zehn Minuten. Das Handtuch saugt die Feuchtigkeit auf und aggressives Rubbeln ist nicht mehr nötig. Am besten ist es natürlich, Du verzichtest komplett auf das Föhnen Deiner Haare, wenn Du kaputte Haare vermeiden willst. Da das aber gerade im Winter nicht immer möglich ist, solltest Du Deine Haare nur mit kalter Luft und möglichst kurz föhnen. Zu starke Föhnhitze schädigt die Haarstruktur und ist einer der Hauptgründe für kaputte Haare.

Strapazierte Haare
Beim täglichen Styling musst Du behutsam vorgehen, um Deine Haare nicht in Mitleidenschaft zu ziehen.

3. Richtiges Styling gegen kaputte Haare

Das richtige, tägliche Haarstyling ist das A und O, um kaputte Haare zu vermeiden. Vor allem auf diese Dinge solltest Du achten:

  • Glätteisen und Lockenstab zaubern Dir zwar im Handumdrehen eine schöne Frisur, genauso schnell schädigen sie Dein Haar aber leider auch. Wenn Du auf schöne Locken nicht verzichten möchtest, aber auch nicht scharf auf kaputte Haare bist, solltest Du Dir nach dem Waschen Lockenwickler oder Papilotten in die Haare drehen. Wie Du Dir so schonend Locken ohne Hitze stylen kannst, erfährst Du bei uns nochmal genauer.
  • Auch Stylingprodukte wie Haarsprays und Schaumfestiger verkleben das Haar und trocknen es aus. Am besten, Du verzichtest ganz auf solche Produkte oder wendest sie nur in Maßen an. Färben und Tönen sind ebenfalls mitverantwortlich für kaputte Haare. Verwende deshalb beim Färben oder Tönen lieber Naturprodukte und färbe immer nur den Ansatz nach, um die restlichen Haar und vor allem die Spitzen zu schonen.
  • Weiterhin solltest Du im Kampf gegen kaputte Haare die Finger von Haargummis mit Metallverschluss oder von Haarspangen aus Metall lassen. Das scharfkantige Material macht kurzen Prozess mit Deinen Haaren und bricht sie einfach ab.
  • Genauso wichtig ist die richtige Bürste: Bürsten mit Metall- oder Plastikborsten rauen die Haarstruktur auf, brechen Dein Haar ab und kaputte Haare sind bei täglichem Bürsten die Konsequenz. Besser eignen sich Bürsten mit Wildschwein- oder Holzborsten. Sie schonen das Haar und die Kopfhaut und sind in vielen Geschäften auch zu günstigen Preisen erhältlich.
  • Versuche, Deine Haare so selten wie möglich offen zu tragen. Durch die ständige Reibung werden sie spröde, brüchig und splissig. Klar, wer schöne Haare hat, will seine Mähne natürlich zeigen! Doch zumindest zu Hause, beim Sport oder beim Schlafen solltest Du Deine lange Mähne immer als Dutt oder locker geflochten tragen, denn das verhindert kaputte Haare durch ständiges Stoßen der Spitzen an der Kleidung.
Aufgepasst bei Hitze! Die könnten Dir Deine Haare übel nehmen.

4. Hausmittel gegen kaputte Haare

Im Kampf gegen kaputte Haare kannst Du Deiner Mähne einmal die Woche eine Kur mit Olivenöl gönnen. Dafür träufelst Du ganz normales Olivenöl ins Haar, massierst es vorsichtig vor allem in die Spitzen ein, wickelst ein Handtuch darum und lässt die Kur über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen wäschst Du Deine Haare mit einem milden Shampoo. So werden sie samtweich und strahlend schön. Erfahre hier, wie Du Dir ganz einfach selbst ein Haaröl machen kannst! Um Deine Haare gleichzeitig länger zu bekommen, kannst Du es auch mal mit der Inversion Method versuchen.

Es hilft übrigens auch hervorragend gegen kaputte Haare, sie einfach mal ein paar Tage nicht zu waschen und die Haare richtig fettig werden zu lassen. Das klingt zwar gewöhnungsbedürftig, aber der Talg, der von der Kopfhaut produziert wird, pflegt kaputte Haare besser als jede Haarkur! Wenn Du also das nächste Mal krank bist oder sowieso vorhattest, ein paar Tage zu Hause zu bleiben, probier es einfach mal aus. Für ein optimales Pflegeergebnis verteilst Du den Talg am besten mit einer Bürste im gesamten Haar. Sollte unerwartet Besuch vor der Tür stehen, kannst Du Dir ja eine Mütze in Reichweite deponieren.

Ein paar schlechte Neuigkeiten haben wir in Sachen kaputte Haare aber leider auch: Egal, was die Werbung Dir verspricht, hast Du einmal richtig Spliss, also gespaltene Haarspitzen, hilft leider nur noch der Griff zur Schere. Einmal aufgespaltene Haare lassen sich nicht mehr zusammenflicken und sehen ungesund und strohig aus. Kaputte Haare, die vom Spliss befallen sind, kannst Du deshalb leider nur durch Abschneiden loswerden. Ein spezieller Splissschnitt könnte Dir hier helfen. Auch die sogenannte Velaterapia bietet sich an. Was Du sonst noch tun kannst, um Haarschäden und Spliss zu vermeiden, erfährst Du in unserer Bildergalerie:

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Kaputte Haare sieht niemand gerne. Du kannst aber jeden Tag ohne große Mühe etwas gegen Deine beanspruchte Mähne unternehmen: Mit unseren einfachen Tricks beugst Du kaputten Haaren vor und ziehst mit eine glänzenden und gesunden Mähne alle Blicke auf Dich!

Bildquelle: iStock/SonerCdem, iStock/iprogressman, iStock/gpointstudio

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