Meine Tipps:

Wie du diese 5 häufigen Fehler in deiner Bewerbung vermeidest

Wie du diese 5 häufigen Fehler in deiner Bewerbung vermeidest

„Sehr geehrte Frau Jungbluth ...“ Jede Woche landen neue Bewerbungen auf meinem Tisch, bzw. eigentlich in unserem Online-Bewerber-Tool (siehe dazu auch Punkt 2!). Doch ich gebe ehrlich zu: Viele Bewerbungen bekommen kaum mehr als ein paar Minuten Aufmerksamkeit von mir. Und das liegt fast immer an folgenden fünf Fehlern, die die Bewerber machen:

#1 Rechtschreib- und Grammatikfehler

Dieser Punkt sollte eigentlich selbstverständlich sein, trotzdem muss ich ihn aufführen. Denn was so banal und einfach klingt, scheint in der Praxis für viele eine große Herausforderung zu sein: Eine Bewerbung muss fehlerfrei sein.  Mich erreichen so viele Bewerbungen, in der Flüchtigkeits-, Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten sind – und meist nicht nur einer! Für die meisten Jobs (insbesondere für den Job in einer Redaktion) hat man sich damit direkt selbst ins Bewerber-Aus befördert.

Mein Tipp: Die Duden Rechtschreibprüfung online nutzen und die Unterlagen noch ein oder zwei Personen zum Gegenlesen geben.

#2 Bewerbungen per Post verschicken

Es mag noch Unternehmen geben, bei denen eine schriftliche Bewerbung per Post gut ankommt. In der Online-Branche ist das NICHT der Fall. Wenn Bewerbungsunterlagen in einem Briefumschlag bei uns im Büro ankommen, werden erstmal vielsagende Blicke zwischen den Kollegen ausgetauscht. Ernsthaft? Wir haben 2019 und nicht 1999!

Mein Tipp: Wenn du dich in der Online-Branche bewirbst, spar dir die Kosten für Ausdrucke, Mappen und Porto und investier stattdessen lieber etwas mehr Zeit in eine aussagekräftige Online-Bewerbung und moderne Bewerbungsfotos.

#3 Langweilige Optik

Online-Redakteur bei einem Lifestyle-Portal wie desired ist ein kreativer Job. Ich erwarte also von Bewerbern, dass sie mir einen ersten Eindruck ihrer Kreativität schon in der Bewerbung vermitteln. Ein schwarz-weißer Word-Lebenslauf in Times New Roman sprüht allerdings nicht gerade vor Einfallsreichtum. Ein liebloses Foto, das aussieht als wäre es aus einem Passbildautomaten vor zehn Jahren, auch nicht.

Mein Tipp: Passe das Design deiner Bewerbung der Firma bzw. der ausgeschriebenen Stelle an. Je kreativer und moderner die Branche, desto mehr darf sich dies auch in der Bewerbung widerspiegeln. Zeig deinen guten Geschmack und deine Kreativität indem du andere Fonts und Farben nutzt. Ein aussagekräftiges Cover mit einem modernen Foto ist oft schon die halbe Miete. Oder baue deine Bewerbung auf wie ein Magazin oder einen Social-Media-Channel – alles, was aus der Masse heraussticht, zeigt, dass du dir Mühe gegeben hast. Gratis Bildbearbeitungsprogramme wie Canva können dir helfen, deiner Bewerbung einen uniquen Look zu geben.

Aktuelle Jobangebote bei desired.de findest du übrigens hier.

#4 Generisches Anschreiben

Um aus der Masse an Bewerbern herauszustechen, ist das Motivationsschreiben extrem wichtig. Mit Standardformulierungen und generischen Allzwecksätzen erreichst du das jedoch nicht. So wird dein Schreiben maximal kurz überflogen und als langweilig abgestempelt. Ein Bewerber, der sein Anschreiben nicht der Stelle entsprechend individuell anpasst, hat scheinbar kein großes Interesse an dem Job.

Mein Tipp: Formuliere dein Anschreiben individuell, kurz und knackig, mit einem starken Einstieg, der dem Leser direkt ins Auge fällt. Zeige außerdem, dass du dich mit dem Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle auseinandergesetzt hast. Erkläre zum Beispiel kurz, weshalb dich genau diese Stelle interessiert und warum du die Richtige dafür bist.

#5 Fehlende Arbeitsproben

Oft packen Bewerber zwar sämtliche Schulzeugnisse in ihre Bewerbung, aber aussagekräftige Arbeitsproben und Referenzschreiben fehlen. Doch was interessiert mich deine Biologie-Note aus der zehnten Klasse, wenn du dich eigentlich auf eine Stelle als Fashion-Redakteurin bewirbst?

Mein Tipp: Zeige in der Bewerbung, was dich für den Job auszeichnet. Hast du bereits passende Arbeitsproben aus vorherigen Jobs? Hast du einen eigenen Blog oder ein tolles Social-Media-Profil, auf dem man einen Eindruck von deinem Können bekommt? Wenn du noch nichts hast, dann könntest du zum Beispiel einen kurzen Probetext verfassen und mitschicken. Echte Beispiele aus der Praxis interessieren deinen zukünftigen Arbeitgeber viel mehr als veraltete Zeugnisnoten.

Diese Sätze solltest du im Bewerbungsgespräch nie sagen

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Bildquelle:

stocksy/Lumina

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