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Finanz ABC

Was ist ein Depot und wie eröffne ich es?

Wer in Aktien, ETFs, Staatsanleihen oder sonstige Wertpapiere investieren möchte, braucht ein Depot. Doch was ist ein Depot eigentlich, wo kann ich eines eröffnen und welche Kosten kommen dabei eventuell auf mich zu?

Ein Depot ist die Grundlage für den Handel mit Wertpapieren. Es ist ein Konto, über das alle Transaktionen mit Aktien oder anderen Anlageklassen durchgeführt werden. Verschiedene Wertpapiere können dabei im selben Depot verwaltet werden. Es ist also möglich sowohl Aktien, Fonds als auch Staatsanleihen, Derivate oder andere Anlageklassen im Depot zu haben. Viele Online-Broker bieten mittlerweile auch den Handel mit Kryptowährungen über ein Depot an.

Wo kann ich ein Depot eröffnen?

Wer ein Depotkonto führen darf, wird in Deutschland im Kreditwesengesetz festgehalten. Laut KWG § 1 sind das Kreditinstitute und Finanzdienstleister, die Wertpapier-Dienstleistungen anbieten. Dazu zählen etwa Banken, Investment-Gesellschaften und (Online-)Broker. Wer ein Depot eröffnen möchte kann dies also zum Beispiel bei seiner Hausbank tun oder aber sich einen anderen Anbieter suchen.

Bei der Auswahl des richtigen Depot-Anbieters solltest du etwa darauf achten, wie die Kosten ausfallen und welche Produkte dieser im Angebot hat. Denn nicht alle Finanzdienstleister haben dieselben Aktien, Fonds und weitere Wertpapiere im Portfolio. Bei Fondsgesellschaften können zudem meist nur Fondsanteile gehandelt werden.

Johanna Böhnke
Johanna Böhnke, desired-Redakteurin für Lifestyle & Karriere und Host des desired-Podcasts.

Autorentipp:

Aus eigener Erfahrung kann ich ein Depot bei Trade Republic empfehlen. Hier zahlst du keine Verwaltungsgebühr und auch Sparpläne sind kostenlos. Die Transaktionsgebühren für einzelne Käufe sind zudem gering und die Auswahl an Fonds und Aktien groß.

Was kostet ein Depot?

Die Kosten für ein Depot können je nach Anbieter stark variieren. Sie setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. So können alleine für die Depotführung monatliche oder jährliche Kosten anfallen, dazu kommen oft noch Ordergebühren für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Hinzu kommen außerdem Kosten, die nicht vom Depotanbieter erhoben werden, aber trotzdem im Hinterkopf behalten werden sollten: Denn Gewinne aus Wertpapierinvestments müssen versteuert werden.

Mittlerweile fallen gerade bei Online-Brokern häufig die Depotgebühren weg. Diese setzen stattdessen nur auf Ordergebühren oder bieten Flatrate-Modelle an. Die Ausführung von ETF-Sparplänen ist zudem häufig kostenlos.

Du willst ein Depot eröffnen, um in ETFs zu investieren? Wir erklären dir, worauf du dabei als Anfänger*in achten musst.

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Wie führe ich ein Depot?

Hast du dich für einen Depotanbieter entschieden, schließt du mit diesem einen Depotvertrag ab. Mittlerweile kann ein Depot meist ganz einfach online eröffnet werden. Dazu brauchst du in den meisten Fällen, deinen Ausweis, deine Steueridentifikationsnummer und ein Referenzkonto, auf das Gewinne und Dividende später ausgezahlt werden können.

Ist das Depot eröffnet, bekommst du hier eine Übersicht deiner Investitionen, kannst Kursentwicklungen verfolgen, Transaktionen tätigen und Sparpläne eröffnen. Eröffnest du ein Depot über eine Bank, hast du hierfür meist einen persönlichen Berater, der dich zum Beispiel in Bezug auf deine Risikobereitschaft und Anlageziele berät. Solltest du dich für die günstigere Variante über einen Online-Broker entscheiden, ist es ratsam, dich vorher gründlich in das Thema Finanzen einzulesen.

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Kann ich mehrere Depots haben?

Am übersichtlichsten ist es natürlich, wenn du all deine Wertanlagen in einem Depot sammelst. Unter Umständen ist das jedoch nicht möglich, weil nicht jeder Anbieter die gleichen Aktien, Fonds und Wertpapiere im Portfolio hat. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, Depots bei mehreren Anbietern zu eröffnen. Alternativ kannst du auch Wertpapiere aus deinem bisherigen Depot in ein Neues übertragen.

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Bildquelle: istock/ferrantraite

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