beim Sex fallen lassen
Nina Rölleram 24.02.2017

Sex ist ja eigentlich eine wunderschöne entspannende Sache, der Du aus eigener Lust nachgehen solltest. Viel zu oft setzen sich aber sowohl Frauen als auch Männer dabei so sehr unter Druck, dass sie sich dabei nicht rundum wohlfühlen. Sei es aufgrund körperlicher Komplexe, Scham oder dem Bedürfnis, vor dem Partner unbedingt eine perfekte Performance abliefern zu wollen: So wird Geschlechtsverkehr eher zu einer lästigen Pflicht, die man seinem Partner zuliebe erfüllt. Wir zeigen Dir daher sechs Tipps, wie Du Dich beim Sex fallen lassen kannst, um endlich Blockaden zu überwinden, die Deiner Befriedigung im Weg stehen.

Beim Sex darf ruhig auch mal gelacht werden!

Beim Sex darf ruhig auch mal gelacht werden!

#1 Sprich über Deine Unsicherheiten!

Insbesondere wenn Du mit einem neuen Partner Sex hast, kann dieser manchmal ziemlich verkrampft ausfallen. Außerhalb des Bettes versteht Ihr Euch vielleicht super, macht Witze und fühlt Euch total entspannt. Doch sobald es dann zum Sex kommt, sagt keiner mehr ein Wort. Deinem Partner zu sagen, dass er Dich auf eine bestimmte Art und Weise berühren soll, käme Dir vielleicht vor wie peinlicher Dirty Talk. Daher reibt, leckt und streichelt Ihr lieber aneinander herum, ohne so wirklich zu wissen, ob Euch beiden das so gefällt. Liegst Du danach manchmal da und fragst Dich, ob Du irgendetwas falsch gemacht hast? Dann sprich diese Dinge unbedingt an! Über Sex zu reden, kostet viele Paare Überwindung, ist aber der einzige Weg, Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, wenn es sich dabei nicht wirklich entspannt anfühlt.

#2 Du hast alle Zeit der Welt!

Lass es langsam angehen!

Vielleicht kannst Du Dich manchmal beim Sex auch nur nicht fallen lassen, weil Du Dich unter Zeitdruck fühlst. Wenn Du zum Beispiel länger brauchst, um feucht zu werden, fühlst Du Dich vielleicht so, als hättest Du es sexuell einfach nicht so drauf. Dabei müsste sich Dein Partner vielleicht nur etwas mehr Zeit nehmen, um Dich zu stimulieren. Manchmal wollt Ihr vielleicht auch einen Quickie zwischendurch einschieben, aber in der Regel hat man ja doch reichlich Zeit und muss nicht sofort voll aufdrehen. Langsam Spannung aufzubauen kann sogar sehr erregend sein und muss nicht gleich langweiliger Kuschelsex bedeuten!

#3 Achte auch auf Deine Befriedigung!

Besonders Frauen wird oft vermittelt, dass es beim Sex vor allem darum geht, den Mann zu befriedigen. Die eigene Lust rückt in den Hintergrund, viel wichtiger ist es, den Partner zu beweisen, dass man eine perfekte Liebhaberin ist. Für wirklich guten Sex ist diese Einstellung aber kontraproduktiv. Wenn Du ihm nur einen mechanischen Blowjob verpasst und Dich beim Geschlechtsverkehr fragst, wann er denn nun endlich abspritzt, ist es kein Wunder, wenn Du Sex nicht als schöne entspannende Sache erlebst. Sei also ruhig etwas fordernder beim Sex und konzentriere Dich mehr auf das, was Dich anturnt.

#4 Lass Dich nicht von Sex-Ratgebern und Pornos unter Druck setzen

Viele Pornos vermitteln ei n falsches Bild von Sexualität.

Viele Pornos vermitteln ein falsches Bild von Sexualität.

Wenn Du zu den Menschen zählst, die mit ihren Partnern nicht viel über Sex reden, beziehst Du Dein Wissen vielleicht eher aus Sex-Ratgebern oder Pornos. Diese können zwar als Inspiration dienen, allzu oft vermitteln sie aber ein völlig verzerrtes Bild von Sexualität: Männer, die stundenlang eine Erektion aufrecht halten können, Frauen die egal, bei welcher Aktivität ekstatisch stöhnen und unzählige Orgasmen haben oder komplizierte Sexstellungen, die man angeblich unbedingt ausprobiert haben muss. Die Realität sieht dann doch meist ganz anders aus und es sollte Dir auch nicht darum gehen, Dein Sexleben wie in einem Porno zu inszenieren. Unterhalte Dich lieber mit engen Freunden, wenn Du Fragen hast. Du wirst schnell merken, dass es in den meisten Schlafzimmern ganz anders zugeht als in Gina Wilds „Junge Fotzen, hart gedehnt“.

#5 Lacht doch mal!

Versteh uns hier nicht falsch, wir wollen Dir nicht sagen, dass Du als Frau immer ein nettes Lächeln aufsetzen sollst, um ja nicht ein Resting Bitch Face attestiert zu bekommen. Vielmehr geht es darum, Humor beim Sex mit Deinem Partner zulassen zu können. Manchen mag es vielleicht unerotisch vorkommen, währenddessen in Gelächter auszubrechen, weil irgendein Move vielleicht voll in die Hose ging. Aber Sex muss keine todernste Sache bleiben. Im Gegenteil: Über Missgeschicke gemeinsam zu lachen, entspannt die Situation ungemein und nimmt den Perfektionismusdruck aus Eurem Sexualleben.

#6 Steh dazu, Nein zu sagen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass beim Sex zwischen Dir und Deinem Partner nur Dinge passieren, die Du auch genießt. Manche Frauen lassen aber auch Sexualpraktiken über sich ergehen, um ihrem Partner zu gefallen, aus Angst, er würde sonst nicht befriedigt werden. Hier kann es sich sowohl um Analsex, Rimming, Spermaschlucken, einen Boobjob, aber auch um ausgefallenere Fetische, wie Golden Showers oder einen harten Irrumatio-Blowjob handeln. Wenn Du auch auf diese Dinge stehst, kein Problem! Fühlst Du Dich aber in irgendeiner weise unwohl dabei, solltest Du unbedingt klar kommunizieren, was Du auf keinen Fall möchtest.

Hast Du Dich beim Sex auch schon einmal unwohl gefühlt und warst mit Deinen Gedanken ganz woanders? So ist es natürlich schwierig, in Stimmung zu kommen und feucht zu werden. Scheidentrockenheit kann aber auch andere Gründe haben. Was Du dagegen tun kannst, erfährst Du hier.

Bildquelle: iStock/KatarzynaBialasiewicz, iStock/nd3000, iStock/KatarzynaBialasiewicz , Getty Images/JOHANNES EISELE

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