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Dünn reicht nicht

Skinny Fat statt durchtrainiert

Ein Körper, wie ihn Kate Moss hat, ist der Traum vieler Frauen, doch ausgerechnet das Supermodel ist der Grund dafür, warum die Welt seit einigen Monaten von einer vollkommen neuen Figur-Form spricht: „Skinny Fat“ ist in Großbritannien bereits in aller Munde und auch hierzulande blicken immer mehr schlanke Ladys skeptisch in den Spiegel. Was versteckt sich hinter dem Wortspiel, das uns immer wieder ins Fitnessstudio treibt.

Manchmal ist es wirklich zum Verrücktwerden! Jeder Abend in einer Mädelsgruppe oder ein eigentlich entspannter Shoppingtrip wird allzu oft von einer quälenden Frage bestimmt: „Bin ich zu dick?“ Sogar immer mehr schlanke Frauen, die eigentlich keinen Gedanken an mögliche überschüssige Kilos verschwenden müssten, beäugen sich kritisch und sind mit ihrer Figur unzufrieden, weil sie sich nicht durchtrainiert und athletisch genug fühlen – und dieses Phänomen hat auch einen Namen.

Eine Bauchtänzerin zeigt ihren Bauch
Skinny Fat: Wenn ein schlanker Körper nicht mehr reicht

Mit dem Begriff „Skinny Fat“ wird eine Frau beschrieben, wenn sie auf den ersten Blick zwar sehr schlank erscheint, ihre Haut jedoch nicht straff, sondern fast schon schlaff ist. Das unfreiwillige Paradebeispiel für diese Figurform ist Kate Moss, die zwar in jede Jeans hineinpasst, ohne den Bauch einziehen zu müssen, doch in einem knappen Bikini wirkt ihr Körper dann deutlich weniger knackig. Skinny Fat kann auch als eine 2-in-1-Figur bezeichnet werden, die gleichermaßen durch Merkmale einer schlanken Linie sowie üppigeren Formen geprägt ist.

Wann ist man Skinny Fat?

Schlank, aber doch irgendwie nicht so richtig in Form – diese Kombination macht die Skinny Fat-Figur für viele Frauen zu einer abschreckenden Vorstellung, denn wer möchte sich schon trotz einer schmalen Taille unterstellen lassen, nicht gut in Form zu sein? Und obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheint, kennen sehr viele dünne Frauen dieses Phänomen, da eine kleine Konfektionsgröße nicht automatisch für einen super durchtrainierten Körper spricht. Cellulite an den Beinen, überschüssiges Fett an den Armen oder ein schlaffes Hinterteil bei einer eigentlichen Traumfigur sind die ersten Indizien für ein Skinny Fat-Problem. Auch ein unmuskulöser und damit sehr weicher Bauch lässt darauf schließen, dass man dem Kate Moss-Schema entspricht. Gut, dann ist Dein Körper eben nicht perfekt geformt und Dir fehlen ein paar Muskeln, doch so schlimm ist das doch nicht – oder etwa doch?

Skinny Fat: Wann wird die Körperform zum Problem?

Warum solltest Du Dich schon daran stören, dass Deine Haut nicht ganz straff ist, solange Du insgesamt eine schlanke Erscheinung machst? Skinny Fat ist in der Regel das Resultat aus einem sehr schnellen Fettabbau und einem zu geringen Muskelaufbau. Insbesondere bei Blitzdiäten kannst Du Dein Gewicht in einer relativ kurzen Zeitspanne reduzieren, doch Deine Muskeln bleiben dabei bei den meisten Konzepten auf der Strecke. Doch Skinny Fat kann auch in einer unausgewogenen Ernährung begründet sein: Wenn Dein Speiseplan aus sehr viel Fast Food, Zucker und Kohlenhydraten besteht, sammeln sich früher oder später kleine Fettdepots an, die auch ein sehr aktiver Stoffwechsel auf Dauer nicht ausgleichen kann. Besonders am Bauch können diese Anlegerungen zu Problemen führen, da sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen und auch Diabetes Typ 2 fördern. Obwohl das Skinny Fat-Phänomen vorrangig in Verbindung mit Figurproblemen erwähnt wird, handelt es sich also in erster Linie um eine Frage der Gesundheit, ob Du Dich künftig zum Krafttraining aufrappeln kannst.

Sport verhindert Skinny Fat

Um Skinny Fat zu vermeiden und damit Deinem Körper und Deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, sollte Sport auf Deiner Prioritätenliste ganz weit nach oben rutschen. Wenn Du jetzt aber denkst, dass gelegentliche Joggingrunden ausreichen, um aus der Kate Moss von heute die Kate Moss von vor 20 Jahren zu machen, dann täuschst Du Dich leider. Denn nur mit den richtigen Workouts gelingt es Dir, Deinen Körper schön zu formen und die Haut zu straffen. Wenn Du nicht in die Skinny Fat-Falle tappen möchtest, solltest Du von einem Lauftraining absehen, da durch die kontinuierliche Bewegung bei einem schwachen Puls mehr Muskelmasse als Fett abgebaut werden kann – und genau diesen Effekt solltest Du unbedingt vermeiden. Konzentriere Dich beim Sport auf die Stärkung Deiner Muskeln und wähle dafür Übungen wie Kniebeuge, Klimmzüge oder teste Dich einmal im Rudern.

So werden Deine Muskeln gefordert und gleichzeitig erhöht sich auch die Fettverbrennung, sodass der Traumkörper zum Greifen nahe ist. Angst, dass Du aufgrund des intensiven Muskeltrainings schon bald einer Bodybuilderin gleichst, musst Du keine haben, denn es dauert Jahre, bis sich der Muskelanteil Deines Körpers so stark erhöht. Nutze auch die Möglichkeit eines Intervalltrainings, um möglichst viele Körperpartien zu beanspruchen und Abwechslung in Dein Workout zu bekommen. Doch eines darfst Du nie vergessen: Sport und eine gesunde Ernährung müssen Hand in Hand gehen!

Die richtige Ernährung gegen Skinny Fat

Sport ist im Kampf gegen Skinny Fat nur die halbe Miete, sodass ein gesunder Speiseplan Pflicht ist. Doch wir können Dich vorab beruhigen, denn eine besondere Diät ist nicht von Nöten, um Deinen Körper in Form zu bekommen. Eine ausgewogene und vollwertige Kost ist alles, was Du brauchst, um Skinny Fat keine Chance zu lassen. Frische Lebensmittel sollten auf Deinem Teller ab sofort nicht mehr fehlen. Orientiere Dich beispielsweise an dem Clean Eating-Prinzip [Link], das darauf basiert, die Speisen so wenig wie möglich zu verarbeiten und so chemische Inhaltsstoffe zu vermeiden. Auch Kalorienzählen ist nicht nötig, wenn Du Dein Skinny Fat loswerden oder es erst gar nicht an Deinen Körper lassen möchtest. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Woche nicht mehr als ein halbes Kilogramm abzunehmen, denn nur so kannst Du Deine Figur auf gesundem Wege formen und setzt Dich nicht unnötig unter Druck – schlank bist Du ja schließlich ohnehin schon!

Skinny Fat ist der etwas uncharmante Begriff für Frauen, die sich über einen schlanken Körper freuen dürfen, deren Haut es allerdings an Spannung fehlt. Besonders für die Gesundheit kann dieses Phänomen zum Problem werden, sodass Du Dich auf den Aufbau Deiner Muskeln konzentrieren solltest. Erweitere Dein Workout um ein paar Übungen, die für mehr Kraft sorgen und lege Wert auf eine ausgewogene Ernährung – so wird Dir Skinny Fat nicht zum Verhängnis.

Bildquelle: iStock/Serp77

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