Frühjahrsputz

Diese 6 Aufräumtipps sorgen für dauerhafte Ordnung

Diese 6 Aufräumtipps sorgen für dauerhafte Ordnung

In der Küche stapelt sich das Geschirr, im Wohnzimmer sammeln sich die Pfandflaschen und im Schlafzimmer liegen die Klamotten längst nicht mehr nur auf „dem Stuhl“. Also nimmst du dir vor, die Wohnung endlich so richtig auf Vordermann zu bringen. Gleichzeitig beschleicht dich die ungute Vorahnung, dass die Ordnung nicht lange halten wird. Mit unseren Aufräumtipps musst du dich davor nicht fürchten. Denn wir haben die besten Techniken für dauerhafte Ordnung.

#1 Die Konmari-Methode: Behalten oder weg damit?

Sind wir mal ehrlich: Die meiste Unordnung entsteht, weil wir einfach zu viel Kram horten. Das wissen wir spätestens seit Marie Kondo und ihrer gehypten Netflix-Show, die Aufräumen zum Trend machte. Auch wir haben bereits ausführlich über die Konmari-Methode berichtet und selbstverständlich findest du auch in dem Buch der japanischen Ordnungs-Expertin alle wichtigen Tipps.

Aus der Netflix-Show in Erinnerung geblieben ist uns allen aber wohl vor allem diese eine ikonische Frage: „Does it bring you joy?“. Alle Gegenstände, die kein klares „Ja“ erhalten, sollten laut Kondo am besten gespendet oder entsorgt werden. Das funktioniert natürlich besonders gut bei Kleidung, Kosmetik, Deko oder anderen Konsumgegenständen. Ein alter Kochtopf wird uns wohl kaum Freude bereiten, trotzdem müssen wir ihn nicht gleich aussortieren.

Wenn deine Küchenschränke bereits überquellen, lohnt es sich jedoch schon zu fragen, ob du so viele Töpfe wirklich brauchst. Letztendlich ist auch immer entscheidend, wie viel Platz du selbst zur Verfügung hast. In meiner 8m²-Küche muss ich mich aufgrund Platzmangels mit zwei Töpfen in unterschiedlichen Größen zufriedengeben. Hätte ich eine größere Küche, wären sicher auch noch weitere Größen drin.

Wichtig ist, dass du nicht immer wieder Ausreden erfindest, warum du diesen einen Gegenstand, den du eigentlich nie nutzt, unbedingt brauchst. Ich weiß nicht, wann ich mir das letzte Mal ein Sandwich-Toast gemacht habe, trotzdem nimmt der Sandwich-Maker aus meiner Studentenzeit viel Platz in meiner Küche ein, weil ich ja irgendwann mal wieder Lust auf den nostalgischen Snack haben könnte – vielleicht ist es also an der Zeit, ihn wegzugeben.

#2 Alles braucht seinen Platz

Hast du auch diese eine Schublade, in die all der Krimskrams wandert, von dem du nicht weißt, wo er sonst hinsoll? Ich muss zugeben: Ich habe gleich drei davon. Eine in der Küche, eine im Schreibtisch und eine in der Kommode im Flur. Um langfristig Ordnung zu halten, ist es jedoch wichtig, feste Plätze für deinen Besitz zu haben. Sonst verlegst du ihn beim Aufräumen von einer Ablagefläche zur nächsten.

Auch hier lohnt es sich deshalb, einen Trick von Marie Kondo zu befolgen. Ordne deinen Besitz in Kategorien und weise ihnen feste Plätze in deiner Wohnung zu. Am besten beschriftest du die Ablageorte, um nicht doch wieder ins Chaos zu verfallen. Dann kannst du regelmäßig mit deiner Kosmetik-Box, deiner Besteck-Box oder deiner Kleider-Tüte durch die Wohnung laufen und alles, was in diese Kategorien gehört, einsammeln.

#3 Lager Dinge da, wo du sie brauchst

Natürlich gibt es auch Dinge, die sich keiner Kategorie zuordnen lassen, die wir aber trotzdem brauchen. Da wären zum Beispiel Schuhanzieher, Fusselrollen und diverse Ladekabel. Alles typische Anwärter auf einen Platz in der Krimskrams-Schublade. Viel effektiver ist es jedoch, die Dinge direkt dort zu lagern, wo du sie brauchst.

Das gleiche gilt für Sachen, die du jeden Tag nutzt. Wenn du zum Beispiel täglich Müsli und Kaffee frühstückst, bringt es nichts, das Kaffeepulver und die Cerealien im obersten Regalfach, an das du nur schwer rankommst, zu lagern. Höchstwahrscheinlich wirst du die Zutaten, die du ja ohnehin jeden Tag brauchst, einfach auf der Arbeitsfläche stehen lassen. Viel sinnvoller ist es, ihnen einen Platz am Ort des Geschehens zu suchen. Zum Beispiel auf einem kleinen Wandregel über der Arbeitsfläche oder in einer Schublade direkt darunter.

#4 Feste Aufräum- und Putztage

Ist einmal eine Grundordnung geschaffen, geht es nun darum, diese auch im Alltag beizubehalten. Dazu ist es sinnvoll, sich bestimmte Aufräumrituale zu schaffen. Überlege dir zunächst, was du nur wenige Male im Jahr tun musst, was einmal im Monat, was wöchentlich und was sogar jeden Tag. Der Sonntag zum Beispiel eignet sich für viele perfekt als wöchentlicher Aufräum- und Putztag. Jeden ersten Sonntag im Monat kannst du zusätzlich zum Saugen, Badputzen, Staubwischen und Co. auch noch den Kleiderschrank sortieren und tun, was sich sonst noch so innerhalb eines Monats angesammelt hat. Eine wirkliche Grundreinigung inklusive Fensterputz kannst du dann jedes Halb- oder Vierteljahr einplanen.

#5 Für dauerhafte Ordnung: 10 Minuten am Tag

Der Tipp, der mir selbst besonders geholfen hat, bezieht sich auf das tägliche Aufräumen. Ich bin sicherlich nicht die einzige, die das gerne mal vergisst. Mittlerweile stelle ich mir jedoch jeden Tag nach der Arbeit einen 10-Minuten-Timer. In der Zeit versuche ich dann, das täglich anfallende Chaos zu beseitigen: Geschirr einräumen, Bett machen, Kleidung in den Schrank räumen, Schminktisch aufräumen und so weiter. Dieses Ritual lässt sich auch super zu zweit durchführen. Wenn bei dir und deinem Freund der Haushalt ein ewiges Streitthema ist, könnt ihr so einen super Kompromiss finden.

Diese zehn Minuten am Tag werden dir sicher nicht fehlen. Vermutlich hättest du sie andernfalls einfach am Handy verbracht. Es ist erstaunlich, was sich in dieser Zeit alles schaffen lässt. Und auch beim wöchentlichen Wohnungsputz wird dir dieser tägliche Aufräumprozess zu Gute kommen. So kannst du dich direkt dem Wesentlichen widmen und musst dich nicht erst eine Stunde durch dein eigenes Chaos wühlen.

#6 Finde dein „Broken Window“

Hast du schon mal von der „Broken Window“-Theorie gehört? Die besagt, dass ein leerstehendes Haus schneller verfällt, nachdem das erste Fenster eingeworfen wurde. Denn dann schrecken Menschen weniger vorm Vandalismus zurück: Türen werden eingetreten, weitere Fenster zerschlagen und Graffitis auf die Wände gesprayt.

Ähnlich ist es auch in unseren eigenen vier Wänden. Zwar werfen wir nicht unsere Fenster ein. Meist gibt es jedoch eine Ecke, in der das Chaos beginnt. In unserer Wohnung war das der Esstisch. Hier sammelten sich Briefe, leere Pfandflaschen, Gläser, Ketchupflaschen und mit der Zeit immer mehr. Jeden Sonntag habe ich den Tisch aufgeräumt, jeden Mittwoch war das Chaos wieder perfekt. Und damit schwand auch die Motivation, den Rest der Wohnung in Schuss zu halten. Jetzt gehört der Tisch zu den Ecken, die wir jeden Tag als erstes aufräumen.

Ein „Broken Window“ kann aber auch ein ungemachtes Bett, das dreckige Geschirr, das sich vor dem Geschirrspüler sammelt oder der überquellende Klamottenstuhl neben dem Schrank sein. Oft sind es die Orte, auf die wir direkt blicken, wenn wir einen Raum betreten. Sind die schon verwüstet, haben wir auch keine Lust, uns um den Rest zu kümmern.

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istock/dusanpetkovic

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