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People Pleasing: Warum wir aufhören sollten, andere glücklich zu machen

People Pleasing
© Unsplash / LOGAN WEAVER

Gehörst du auch zu den Menschen, die es anderen immer recht machen müssen und sich schlecht fühlen, wenn sie ihnen nicht jeden Wunsch erfüllen? Dann darfst du dich People Pleaser nennen. Wir verraten dir, was genau hinter dem Begriff People Pleasing steckt, warum das Verhalten so schwierig ist und wie die es schaffst, dein eigenes Glück in den Fokus zu stellen.

Was ist ein People Pleaser?

Der Begriff „People Pleasing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „es anderen Menschen recht machen“. Ein sogenannter People Pleaser ist also eine Person, die immer darauf bedacht ist, so zu handeln und sich so zu verhalten, dass andere Menschen glücklich sind. Das klingt auf den ersten Blick zwar nett und zuvorkommend, ist aber total problematisch. Denn es bedeutet eben auch, dass diese Person ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle hintenanstellt oder sogar ignoriert, um so zu sein, wie es für ihre Mitmenschen (vermeintlich) am angenehmsten ist.

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Was sind die Ursachen von People Pleasing?

Bei People Pleasing handelt es sich um ein erworbenes Verhaltensmuster, das seinen Ursprung in der Kindheit haben kann. Als Kinder lernen wir nämlich in der Regel, dass es etwas Gutes ist, wenn wir für das Wohlbefinden anderer sorgen, anstatt Ärger zu machen – und dass wir auf diesem Wege Liebe und Anerkennung bekommen. Das entspricht natürlich auch der Wahrheit, führt aber bei vielen Menschen dazu, dass sie sich schlecht fühlen, wenn sie nach ihren eigenen Bedürfnissen handeln und dafür jemand anderem auf die Füße treten. Dieses schlechte Gewissen bzw. die Angst vor dem schlechten Gewissen ist meist ein großer Grund für People Pleasing.

Hinzu kommt, dass wir uns alle irgendwo nach Akzeptanz und Harmonie sehnen und es in vielen Situationen einfacher ist, mit dem Strom zu schwimmen als gegen ihn anzukämpfen – vor allem, wenn wir sowieso schon mit unserem Selbstwertgefühl zu kämpfen haben. Machen wir es allerdings immer nur den anderen Menschen recht, bleiben wir selbst am Ende auf der Strecke. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass wir den Bezug zu unseren Bedürfnissen und damit zu uns selbst komplett verlieren und unzufrieden mit unserem Leben sind, weil wir uns „fremdbestimmt“ fühlen.

Wie du dein Selbstbewusstsein stärkst und Unsicherheiten ablegst, zeigen wir dir im Video:

Gelassen und stark werden: 7 Tipps für mehr Selbstbewusstsein
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Was hilft gegen People Pleasing?

Um dich selbst glücklich zu machen und in den Fokus zu stellen, solltest du unbedingt versuchen, dir das People Pleasing abzugewöhnen. Leichter gesagt als getan – keine Frage. Wie klappt es also? Als Erstes solltest du Folgendes verinnerlichen: Deine Gefühle und Bedürfnisse haben eine Daseinsberechtigung und es ist absolut wichtig, zu ihnen zu stehen und nach ihnen zu handeln. Auch, wenn du anderen Menschen damit nicht ihr Wunsch-Szenario erfüllst.

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Es ist vollkommen normal, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge möchten und nicht immer jede*r seinen Willen bekommt. Und es liegt nicht in deiner Verantwortung, es anderen auf deine Kosten recht zu machen. Nur, weil du deine Meinung sagst, Kontra gibst oder etwas anderes willst, als deine Freund*innen, bedeutet das nicht, dass sie dich plötzlich nicht mehr mögen oder dich ausschließen. Kompromisse gehören in Freundschaften und Beziehungen dazu und aus unterschiedlichen Meinungen können am Ende sogar spannende Gespräche und Diskussionen entstehen, durch die ihr euch noch einmal viel besser kennenlernt. Wer dich wirklich mag, mag dich auch, wenn du eine andere Meinung hast und genau deshalb musst du keine Angst haben, zu dir selbst zu stehen. Also:

  • Sag Nein, wenn dir etwas zu viel ist.
  • Schäme dich nicht für deine Gefühle.
  • Stehe zu deinen Bedürfnissen und sprich sie aus.
  • Vertraue auf dein Bauchgefühl.
  • Fühle dich nicht schlecht, wenn du eine Verabredung absagst.
  • Lasse dir deine Gefühle und Bedürfnisse nicht ausreden.
  • Lebe nicht für andere, sondern für dich.

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