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Einfaches Reisen

Erste Flughäfen legen los: Endet bald die Flüssigkeitsbegrenzung fürs Handgepäck?

Mit Handgepäck zu reisen, würde wohl bei vielen Trips locker ausreichen, wenn da nicht die Begrenzung zur Mitnahme von Flüssigkeiten wäre. Denn Sonnencreme und Co. lassen sich meist nicht in den kleinen Kunststoffbeutel quetschen. Diese Nachricht lässt uns daher jetzt aufhorchen: Dank einer neuen Technologie könnte die Flüssigkeitsbegrenzung schon bald fallen – erste Flughäfen setzten dies sogar schon um!

Seit 2006 brauchen Passagier*innen auf Flugreisen einen durchsichtigen Beutel, in dem sie ihre Handgepäck-Flüssigkeiten durch die Sicherheitskontrolle transportieren. Dieser muss wiederverschließbar sein und ein Fassungsvermögen von maximal 1 Liter haben. In ihn dürfen wiederum nur Behälter mit maximal 100 ml Flüssigkeit, Creme und Co.. Ein echtes Tetris-Spiel, auf das die meisten von uns mit Sicherheit gerne verzichten würden – schließlich ist auch nur ein Beutel pro Person erlaubt! 16 Jahre nach der Einführung der Regel gibt es jetzt endlich einen Lichtblick!

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Erste EU-Flughäfen kippen 100-Milliliter-Regel

Mit dem Shannon Airport an der Westküste Irlands hat der erste Flughafen innerhalb der EU die Regel zur Flüssigkeitsmitnahme gestrichen, ein weiterer hat es nachgemacht. Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde an dem Flughafen ein neues Sicherheitskontrollsystem implementiert. Die State-of-the-Art-Computer-Tomografie (CT) ermöglicht es, Flüssigkeiten im Handgepäck zu scannen, ohne, dass die Produkte dafür überhaupt herausgenommen werden müssen. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass Passagier*innen so viele Flüssigkeiten mitführen können, wie in das Gepäck passen. Auch Laptops oder andere technische Geräte wie Powerbanks, muss man dank der Technologie nicht mehr gesondert bei der Sicherheitskontrolle scannen lassen.

Deutliche Vorteile für das Reisen

Nicht nur, dass man dank des Hightech-Geräts so viele Cremes, Flüssigkeiten, Gele und Co. in seinem Handgepäck verstauen, und sich das Kramen im Gepäck auf der Suche nach dem Laptop sparen kann, hat diese Innovationen auch noch weitere Vorteile für Reisende. Denn natürlich lässt sich am Flughafen so auch noch viel Zeit sparen. Wir kennen schließlich alle den Stau an der Sicherheitskontrolle, der würde so drastisch reduziert werden.

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Auch in Deutschland gibt es die Technologie bereits

Tatsächlich haben wir auch hierzulande bereits an einem Flughafen die technische Ausstattung, die all das ermöglichen würde. Der Flughafen München hat das CT aktuell in einem Terminal in Betrieb und testet es dort. Eine Aufhebung der Flüssigkeitsgrenze ist aber noch nicht geplant. Logisch, denn an den allermeisten Airports gelten die Flüssigkeitsbeschränkungen, sodass es auf Rückflügen zu Problemen kommen würde. Der Flughafen London Heathrow hingegen will den ersten Schritt gehen und die Restriktionen noch in diesem Jahr aufheben. Bis 2024 sollen auch alle anderen britischen Flughäfen aufrüsten und nachziehen.

Bildquelle: iStock / Chalabala

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