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Reiseplanung

Lissabon Geheimtipps: 10 Dinge, die du nicht verpassen solltest

Deine erste Reise nach Lissabon steht bevor und du fragst dich, was du in der Hauptstadt Portugals so alles unternehmen kannst? Wir verraten dir, was du vor deinem Trip über Anreise, Übernachtung und Co. wissen musst und teilen unsere Geheimtipps für Lissabon, damit du direkt mit der Planung loslegen kannst.

Anreise nach Lissabon

Lissabon liegt – je nachdem, aus welcher Stadt du startest – etwa 3 bis 4 Flugstunden von Deutschland entfernt und ist deshalb am einfachsten über den Luftweg erreichbar. Preiswerte Verbindungen bieten zum Beispiel easyJet und Ryanair an; aber auch viele andere Airlines steuern die portugiesische Hauptstadt an. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, die Preise zu vergleichen und nicht einfach drauflos zu buchen.

Mit dem Zug nach Lissabon zu fahren ist in der Theorie natürlich auch möglich, beinhaltet aber einige Zwischenstopps und dauert dementsprechend lange. Wer Zeit und Lust auf ein kleines Abenteuer hat, kann sich natürlich für diese umweltfreundlichere Option entscheiden und auf dem Weg direkt ein paar andere Ziele in Europa abklappern. Auch in Portugal bietet es sich an, unterschiedliche Orte zu besuchen und Städtetrip und Strandurlaub zu verbinden, da das Land relativ klein ist. Bei meiner letzten Portugal-Reise im August 2022 bin ich zum Beispiel mit dem Bus von Lagos nach Lissabon gereist, was knapp vier Stunden gedauert und 17 Euro gekostet hat.

Weitere Tipps, wie du deinen Urlaub günstiger gestalten kannst, findest du im Video:

Günstig Urlaub machen: 5 Geheimtipps Abonniere uns
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Übernachtung in Lissabon

Ich war bisher zweimal in Lissabon und habe mich bei beiden Besuchen für eine Airbnb-Unterkunft entschieden – einmal habe ich in einer kleinen Wohnung mit Küche und Bad gewohnt und einmal in einem Doppelzimmer mit Gemeinschaftsküche und -bad. Beides war super angenehm und ich fand es vor allem schön, direkt Kontakt zu Einheimischen zu haben und den ein oder anderen Geheimtipp zu bekommen. Außerdem unterscheiden sich – zumindest bei einer Reise zu zweit – die Preise zwischen Airbnb und Hostel kaum, weshalb die Entscheidung für mich und meine Reisebegleitungen klar war. Wer lieber in einem Hotel schlafen möchte, findet bei Booking.com passende Angebote in verschiedenen Preisklassen.

Wann ist die beste Zeit für Lissabon?

In Lissabon herrschen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. In den Sommermonaten kannst du in der Regel mit 25 bis 30 Grad rechnen und auch im Winter liegen die Höchsttemperaturen bei bis zu 15 Grad – nur regnen kann es zwischen November und Februar ein bisschen häufiger. Ich würde dir eine Reise im Frühjahr oder im Spätsommer empfehlen. Meinen ersten Besuch im März fand ich zumindest deutlich angenehmer als meinen letzten im August, da die Stadt in der Hauptsaison ziemlich überlaufen und wuselig ist, was schnell anstrengend werden kann.

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Wie viele Tage reichen für Lissabon?

Das kommt ganz darauf an, wie du dir deinen Trip nach Lissabon vorstellst. Wer sich gern jede Sehenswürdigkeit und jedes Museum anschaut, sollte sich lieber ein wenig mehr Zeit nehmen. Wer es bevorzugt, einfach nur entspannt durch die Straßen zu schlendern und das Flair der fremden Stadt aufzusaugen, kann auch in zwei Tagen viel entdecken. Da es in Lissabons Umgebung einige schöne Ausflugsziele gibt (dazu später mehr), halte ich drei bis vier Tage für ideal. So bekommst du alles unter und hast genug Zeit, dir einen Eindruck von der Stadt zu machen – ohne am Ende das Gefühl zu haben, du hättest etwas verpasst.

Was kann man Cooles in Lissabon machen?

Von Aussichtspunkten über Museen bis hin zu gut erreichbaren Ausflugszielen außerhalb der Stadt hat Lissabon einiges zu bieten und ist damit sowohl für Kultur-Liebhaber*innen als auch für Personen, die sich lieber entspannt treiben lassen, ein tolles Reiseziel. Damit du eine ungefähre Vorstellung bekommst, wie dein Aufenthalt aussehen könnte, haben wir hier zehn bekanntere Spots sowie Lissabon-Geheimtipps für dich gesammelt:

  • Lissabon ist berühmt für seine kleinen gelben Trams und die Straßenbahn 28 gilt sogar als Wahrzeichen der Stadt. Sie fährt vom Praça Martim Moniz bis zum Campo Ourique und passiert dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, weshalb sich die einstündige Fahrt definitiv lohnt. Am besten steigst du schon früh am Morgen ein, da es sonst ziemlich voll werden kann.
  • Auf dem Time Out Market gibt du nicht nur einen großen Wochenmarkt, sondern auch einen Foot Court mit mehr als 30 Restaurants und Bars, die teilweise von portugiesischen Sterneköchen betrieben werden. Von landestypischer Küche, Meeresfrüchten und Steak über Pizza und Sushi findest du hier alles, was das Herz begehrt.
  • Da Lissabon eine sehr hügelige Stadt ist, gibt es natürlich auch den ein oder anderen Aussichtspunkt. Der Miradouro da Senhora do Monte ist dabei mein Favorit. Er ist zwar der höchste Aussichtspunkt der Stadt, in der Regel aber weniger überlaufen und bietet einen tollen Panoramablick über Lissabon.
Rica Pahlke
Rica Pahlke, desired-Redakteurin für Social Media, News & Liebe

Sonnenuntergang auf dem Miradouro da Senhora do Monte

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich muss mir fremde Städte immer von oben anschauen. Dass Lissabon so viele Aussichtspunkte hat, passt da natürlich ziemlich gut. Den Blick vom Miradouro da Senhora do Monte fand ich mit Abstand am schönsten, denn man kann über die gesamte Stadt schauen. Ich persönlich kann mir nichts Besseres vorstellen, als mit einem Drink und guter Gesellschaft den Ausblick auf die vielen bunten Häuser zu genießen und den Sonnenuntergang zu beobachten.

Lissabon Aussichtspunkt
  • Wer Lust auf einen Museumsbesuch hat und sich für Kunst, Architektur und Technologie begeistert, sollte das MAAT (Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia) besuchen. Es liegt direkt am Fluss und ist mit seiner Wellenform schon von außen ein echter Hingucker.
  • Der ruhigere Stadtteil Belém ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier findest du den berühmten Turm „Torre de Belém“ aus dem 16. Jahrhundert sowie einige Parkanlagen und das Café „Pastéis de Belém“, wo die berühmten portugiesischen Puddingtörtchen – auch Pastéis de Nata genannt – erfunden wurden.
  • Wenn du mit der Fähre nach Cacilhas auf die andere Seite des Flusses Tejo fährst, findest du dort die kleine Gartenanlage Jardim do Rio. Von dort aus hast du einen tollen Blick über die Stadt und die berühmte rote Brücke „Ponte 25 de Abril“. Auch hier lohnt sich die Anfahrt besonders zum Sonnenuntergang.
  • Das Stadtviertel Bairro Alto ist für sein lebendiges Nachtleben bekannt. Wenn du also Lust hast, in Lissabon auszugehen, findest du hier zahlreiche Bars, Pubs und Clubs, in denen du die Nacht zum Tag machen kannst.
  • Wer in Lissabon einen Strand vermisst, hat die Möglichkeit, für ein paar Euro mit dem Zug nach Cascais zu reisen. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten, führt an der Küste entlang und ist schon an sich ein Highlight. In Cascais findest du gleich mehrere Sandstrände, die zum Baden einladen.
  • Unweit von Lissabon liegt der westlichste Punkt Europas – der Cabo da Roca. Von Cascais aus kannst du diesen in etwa 20 Minuten mit dem öffentlichen Bus erreichen und auf 140 Metern Höhe den Blick über die Klippen und den Atlantischen Ozean genießen.
  • Ein weiteres beliebtes Tagesausflugsziel von Lissabon aus ist Sintra. Die Stadt liegt mit dem Zug etwa 40 Minuten entfernt und gehört mit ihrer beeindruckenden Architektur sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Welcher Stadtteil ist in Lissabon am schönsten?

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachtenden, weshalb ich hier natürlich nur meine subjektive Meinung teilen kann: Ich persönlich finde Alfama, einen der ältesten Stadtteile Lissabons, am schönsten. Hier lässt sich der ursprüngliche Charme der Stadt spüren, du kannst durch zahlreiche historische Gassen schlendern, geflieste Häuserfassaden bewundern und kleine Läden und Restaurants entdecken.

Was muss man in Lissabon gegessen haben?

Wer in Lissabon ist, darf auf keinen Fall wieder abreisen, ohne die berühmten Pastéis de Nata (Einzahl: Pastel de Nata) probiert zu haben! Die kleinen Blätterteigtörtchen mit Pudding haben ihren Ursprung in Belém, einem von Lissabons heutigen Stadtteilen, und sind heute quasi ein Sinnbild für Portugal. Und das zu recht, denn sie sind einfach unschlagbar lecker. Übrigens: Pastéis de Nata, die in ihrer klassischen Form unter anderem aus Eigelb und Sahne bestehen, gibt es mittlerweile auch in vegan. Fündig wirst du in Lissabon bei „Vegan Nata“.

Restaurants-Tipps für Lissabon

Für alle, die sich nicht den ganzen Tag von den kleinen Törtchen ernähren möchten (oder es gerne möchten, aber wissen, dass es keine gute Idee ist) habe ich noch ein paar weitere Food-Tipps gesammelt. Da ich mich vegan ernähre, sind sie entweder komplett plant based oder haben zumindest einige pflanzliche Optionen im Angebot:

  • O Botanista/ Orteá Vegan Collective: In diesem veganen Restaurant gibt es warme Gerichte und auch Frühstücksbowls und Pancakes – allerdings erst ab 12 Uhr.
  • Nicolau: Auch hier bekommst du sowohl leckeres Frühstück als auch Mittag- und Abendessen – vegane und vegetarische Optionen inklusive.
  • The Green Affair: Hier findest du von Curry über Pasta bis zu Risotto eine bunte Mischung an veganen Gerichten sowie leckere Drinks und Desserts.
  • Plant Base: Wer Lust auf vegane Pizza, Burger oder Fingerfood hat, ist in diesem gemütlichen Restaurant auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

Wo sollte dein nächster Urlaub hingehen?

Bildquelle: Getty Images / Sean3810
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