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Workation: Reisen und Arbeit verbinden – kann das funktionieren?

Remote Work

Workation: Reisen und Arbeit verbinden – kann das funktionieren?

Für viele heißt Urlaub in erster Linie abschalten und die Arbeit ganz weit hinter sich lassen. Doch gerade, wer größere und längere Reisen plant, kommt oft nicht so recht mit den eigenen Urlaubstagen hin. Nachdem in der Corona-Pandemie nun immer mehr Arbeitnehmer*innen und -geber*innen Remote Work für sich entdeckt haben, ergibt sich daraus ein neuer Trend: Workation. Viele wollen die Möglichkeit, von überall aus arbeiten zu können nutzen. Wir erklären dir, wie du deine Workation am besten planst und worauf du dabei unbedingt achten solltest.

Was ist eine Workation?

Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Work“ (Arbeit) und „Vacation“ (Urlaub) zusammen. Und genau das beschreibt eine Workation auch. Menschen verreisen, nehmen sich dafür aber nicht frei, sondern arbeiten an ihrem Urlaubsort. Typischerweise geht eine Workation meist mehrere Wochen oder sogar Monate. So bleibt genügend Zeit, sich einzugewöhnen und alles am Reiseziel zu sehen. Gerade für Menschen, die sich schon immer den Traum einer längeren Fernreise ermöglichen, aber dafür nicht all ihre Urlaubstage aufbrauchen wollten, ist das genial. Auch wer den Winter lieber auf den warmen Kanaren statt im kalten Deutschland verbringt, kann das mit einer Workation ermöglichen. Natürlich kann der Worktrip auch kürzer ausfallen und zum Beispiel mit einem Wochenend-Städtetrip oder einem Besuch bei Freunden verbunden werden. Grundsätzlich kann sich jede*r seine Workation so gestalten, wie sie oder er möchte, sofern alles mit dem Arbeitgeber abgesprochen ist.

Für wen eignet sich eine Workation?

In manchen Berufen lässt sich eine Workation natürlich einfacher umsetzen, als in anderen. Wer nur einen Laptop und das Smartphone zum Arbeiten braucht und zudem nicht viele Präsenztermine hat, für den ist es ohne Weiteres möglich, von überall aus zu arbeiten. Grundsätzlich bietet sich eine Workation also vor allem für Leute an, die ansonsten im Büro arbeiten. Ist die Arbeit auch im Home Office problemlos ausführbar, sollte sie auch im Ausland funktionieren. Auch viele Selbstständige und Freiberufler*innen setzen auf Remote Work. Sie haben das Glück, sich nicht mit dem Chef oder der Chefin abstimmen zu müssen. Wer in einem Angestelltenverhältnis arbeitet hat im Idealfall bereits einen entsprechenden Zusatz zur „Remote Work“ im Vertrag. Natürlich kann die Abwesenheit aber auch individuell mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden. Hat das Home Office bei euch während des Lockdowns super funktioniert ist deine Chefin oder dein Chef sicher auch einer Workation gegenüber nicht abgeneigt. Wenn du deinen Trip gut durchdacht hast und sicherstellen kannst, dass die Reise deiner Arbeitsleistung nicht im Weg steht, solltest du deine*n Vorgesetzte*n leicht überzeugen können.

Welche Reiseziele eignen sich für die Workation?

Zu einer Vorbereitung zählt auch die Auswahl des richtigen Reiseziels. Grundsätzlich kannst du deine Workation überall machen. Gerade, wenn du jedoch viele Kundengespräche oder innerbetriebliche Meetings hast, ist es jedoch sinnvoller einen Ort in einer ähnlichen Zeitzone zu wählen. So vergrößerst du die Zeiten, in denen du erreichbar bist und verhinderst, dass du ständig mitten in der Nacht wachgeklingelt wirst. Musst du für deine Arbeit eher weniger mit anderen Menschen in Kontakt sein, kannst du natürlich auch ein weiter entferntes Reiseziel in den USA, Asien oder gar Australien anstreben.

Viele Menschen wollen ihre Workation vor allem dort verbringen, wo es warm ist. Arbeiten am Strand, während die Kolleg*innen in Deutschland frieren klingt verlockend. Beliebte Ziele für eine Workation sind deshalb die Kanaren und Madeira. Hier gibt es keine große Zeitverschiebung und es ist das ganze Jahr über warm.

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Was braucht meine Workation-Unterkunft?

Wichtiger als das Reiseziel ist allerdings die Unterkunft. Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass du eine gute Internetverbindung hast. Am besten schaust du dir hierfür zunächst die Bewertungen von anderen Nutzer*innen an. Außerdem wählst du am besten einen Ort, an dem du ungestört arbeiten kannst. Ein Hostel mag super sein, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und Geld zu sparen – eine wirklich produktive Arbeitsatmosphäre herrscht hier jedoch nicht.

Alternativ kannst du dir natürlich immer ein Coworking Space in der Nähe deiner Unterkunft suchen. Das bietet sich auch an, wenn dir ein Laptop für die Arbeit nicht ausreicht. Im Coworking Space kannst du dir meist auch zusätzliche Bildschirme und anderes Equipment mitbuchen. Auf diese Weise bist du außerdem unter Gleichgesinnten und schaffst dir eine Art Büro-Atmosphäre.

Wie buche ich eine Workation?

Hast du dich dazu entschieden, das Abenteuer Workation zu wagen, gibt es für die Umsetzung verschiedene Optionen. Entweder, du buchst ein speziell darauf zugeschnittenes Paket, ähnlich einer Pauschalreise oder du suchst dir Unterkunft, Flüge und alles, was du für deinen Trip außerdem brauchst, selbst zusammen. Auf diesen Websites kannst du zum Beispiel gut nach Unterkünften suchen:

Wenn du für die Zeit deines Trips gerne in einer WG wohnen möchtest, kannst du zudem auf den landeseigenen WG-Portalen suchen. Eine gute Alternative um Unterkunft und Mitreisende zu finden ist außerdem das Portal Joinmytrip. Hier werden auch viele Workation und Coworking-Angebote eingestellt.

Welche Workation Anbieter gibt es?

Neben den klassischen Reiseportalen gibt es auch einige Anbieter, die speziell auf Workations ausgelegt sind. Hier bekommst du zum Beispiel Büro-Equipment gestellt, kannst Seminarräume mieten und hast viele Networking-Möglichkeiten mit anderen Reisenden. Eine Workation kannst du unter anderem bei den folgenden Anbietern buchen:

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istock/skyNext

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