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Aufgeklärt!

Viren im Haushalt: Diese Alltagsobjekte solltest du regelmäßig putzen

Viren im Haushalt: Diese Alltagsobjekte solltest du regelmäßig putzen

Die Corona-Krise hält uns fest im Bann und noch nie waren die Themen Sauberkeit und Desinfizieren so aktuell und nachgefragt wie heute. Die wenigsten wissen jedoch, wie man richtig putzt oder welche Gegenstände häufiger gereinigt werden sollten als andere. Von uns erfährst du, wie du durch sinnvolles Putzen Viren im Haushalt minimierst. Außerdem decken wir auf, welche Alltagsgegenstände die wahren Keimschleudern sind.

Du kennst den Anblick: Du gehst durch die Regale deiner Drogerie und musst feststellen, dass Putz- und Desinfektionsmittel restlos ausverkauft sind. Viele Menschen greifen beim Hausputz aus der Sorge sich mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken schnell zu starken desinfizierenden Chemikalien. Doch ist das wirklich sinnvoll? Reicht gründliches Putzen mit den herkömmlichen Reinigungsmitteln nicht mehr aus? Wir klären auf.

Desinfektionsmittel ersetzen nicht die Reinigung

Sich regelmäßig die Hände zu desinfizieren ist durchaus sinnvoll, um eine Verbreitung von Keimen und Viren auf Oberflächen oder zwischen Menschen zu vermeiden. Im Haushalt solltest du dagegen nicht darauf zurückgreifen. Das Bundesministerium für gesundheitliche Aufklärung weist darauf hin, dass die gründliche Reinigung mit gängigen Putzmitteln nicht nur groben Schmutz, sondern auch 90 Prozent der Oberflächenkeime entfernt! Du solltest jedoch darauf achten, für die Küche, das Bad und Toilette getrennte Putzlappen zu benutzen, damit du die Bakterien nicht vermischst. Bakterien fühlen sich an warmen und feuchten Orten am wohlsten, denk deshalb immer daran, Putzlappen so aufzuhängen, das sie an der Luft trocknen können.

Wie wasche ich richtig? Tipps zur Haushaltshygiene

Mikroorganismen vermehren sich zwischen 20° bis 40° Grad. Das E.Coli Bakterium, das in unserem Darm bei der Verdauung hilft, kann sich bei optimalen Bedingung binnen 20 Minuten in seiner Zahl verdoppeln! Eine Beispielrechnung zeigt, dass so in acht Stunden 16 Millionen neue Bakterien entstehen können.
Sollte ich jetzt zusätzlich einen Hygienespüler benutzen, wenn ich meine Wäsche wasche? Die Antwort: Nein, das ist nicht nötig. Denn ab einer Temperatur von 60° Grad werden die meisten Bakterien und Viren inaktiviert und abgetötet – auch abkochen oder sterilisieren genannt.

Waschtipps im Überblick

  • Wasch deine Putz- und Wischlappen bei mindestens 60° Grad
  • Handtücher, Bettwäsche und Unterwäsche auch bei mindestens 60° Grad waschen
  • Ein Hygienespüler ist nicht nötig, da alle Bakterien und Mikroorganismen bei dieser Waschtemperatur bereits beseitigt werden
  • Die Waschmaschine einmal pro Woche mit einem Heißwaschgang reinigen
  • Warme Raumluft steigert die Anzahl an Keimen in geschlossenen Räumen deshalb regelmäßig Stoßlüften

Diese Alltagsgegenstände solltest du regelmäßig reinigen!

Wir wissen bereits, dass auf unseren Smartphones sogar fast 10 mal (!) mehr Keime als auf der Klobrille zu finden sind. Es wird deshalb geraten, unsere Handys 1 bis 2 mal in der Woche mit warmen Wasser und geeignetem Flächendesinfektionsmittel zu reinigen. In unseren Haushalten lauern aber noch eine ganze Menge an Gegenständen, die bei der regelmäßigen Reinigung oftmals vergessen werden.

#1 Das Schneidebrett

Vor allem bei Schneidebrettern aus Holz sollte auf eine regelmäßige Reinigung geachtet werden, da sich in den Rillen und Ritzen gerne Keime ansiedeln können. Am besten ist es, für Fleisch und Gemüse verschiedene Bretter zu benutzen.

Viren im Haushalt
Nach dem Putzen sollte auf vollständige und luftige Trocknung der Schneidebretter geachtet werden.

#2 Die Waschmaschine

Weil wir unsere Waschmaschinen so häufig benutzen, kann es schnell zu Seifenrückständen kommen, welche ein hervorragender Nährgrund für Bakterien sind. Deshalb die Maschine mit einem Heißwaschprogramm regelmäßig reinigen.
Lies hier nach, welche Keime in der Waschmaschine lauern können!

Auch saubere Wäsche aus einer dreckigen Maschine kann Keime enthalten!

#3 Gesichtscremes in Glasdosen

Wir haben alle unsere Beautyroutinen mit verschiedensten Cremes und Masken. Wusstest du, wie schnell sich Bakterien in deinen Kosmetikprodukten ausbreiten können? Achte deshalb immer darauf, deine Cremes mit sauberen Fingern aufzutragen. Wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest, kannst auch einen kleinen Beauty-Spatel benutzen und die Creme erst gar nicht berühren.

No-Touch-Technik mit einem Kosmetikspatel

Kosmetik Spatel aus Silikon für Gesichtsmasken und Cremes (5 Stück)

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#4 Der Lippenstift

Wir benutzen ihn mehrmals am Tag, um die Farbe aufzufrischen. Jedes Mal können so viele kleine Speichelpartikel auf dem Lippenstift landen und so ungeahnt zum neuen Lieblingsplatz von Bakterien werden. Achte darauf, dass deine Lippen frei von Schmutzteilchen sind und schabe nach häufiger Benutzung vorsichtig die oberste Schicht ab.

Viren im Haushalt Lippenstift
Lippenstift – die Keimschleuder in unseren Taschen.

#5 Die Handtasche

Viele Frauen horten regelrecht alles, was man sich nur vorstellen kann, in ihren Taschen. Aber nicht nur das innere der Tasche lauert vor Keimen, sondern insbesondere der Taschenboden, weil wir sie überall abstellen. Es ist also sinnvoll auch unsere Taschen ab und zu mal etwas Wasser und Seife sehen zu lassen. Das Innere kannst du entweder nach den Waschangaben in der Maschine waschen oder deine Tasche mithilfe der Sauberkugel (auch bei DM erhältlich) ganz leicht reinigen.

Sauberkugel pink – Die clevere Art der Reinigung von Taschen, Rucksäcken und Schulranzen – Die Lifestyle Innovation 2020

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Hättest du gewusst, dass auch diese Alltagsgegenstände häufig geputzt werden sollten? Wir werden nachher mal einen Blick in unsere Wohnung werfen und nachschauen, welche Gegenstände wir beim Frühjahrsputz vielleicht vergessen haben. Hier findest du Tipps, wie du beim Putzen nichts mehr vergisst.

Bildquelle:

Gettyimages/ Wachiwit, RyanKing999, kitzcorner, Motortion

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