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Schöne Klänge

Babymusik zum Einschlafen: Welches Lied beruhigt Babys?

Musik übt nicht nur auf Erwachsene und ältere Kinder, sondern bereits auf Babys eine positive Wirkung aus. Mit spezieller Babymusik kannst du dein Kleines sowohl beruhigen und sanft in den Schlaf wiegen als auch seine geistige und körperliche Entwicklung fördern. Wie Babymusik zum Einschlafen funktioniert, verraten wir dir hier.

Der Musik werden vielfältige Wirkweisen zugeschrieben, denn sie kann nicht nur die Stimmung, sondern auch den Körper positiv beeinflussen. So trägt sie etwa zur Ausschüttung von Glückshormonen, zur Beruhigung und zur Normalisierung der Atmung sowie des Herzrhythmus bei. In einigen Fällen senkt sie sogar den Blutdruck. Gleichzeitig kann Musik aber auch aktivierend und belebend wirken und somit zur Leistungssteigerung beitragen. Von den positiven Einflüssen der Musik profitieren jedoch nicht erst Erwachsene und ältere Kinder: Die melodischen Klänge sollen bereits auf Babys und sogar ungeborene Kinder wirken, weshalb manche Mütter ihrem Nachwuchs schon während der Schwangerschaft Musik vorspielen. Für Säuglinge eignet sich zum einen eine ruhige Babymusik zum Einschlafen oder für Massagen. Darüber hinaus gibt es aber auch eine etwas schnellere Babymusik, die dein Kleines zum Mitmachen anregt und somit seine Entwicklung fördert.

Babymusik: Geschwister spielen Xylophon
Babymusik fördert sowohl die geistige als auch die körperliche Entwicklung deines Kindes.

Babymusik zum Einschlafen und zur Beruhigung

Gerade bei jungen Babys treten oftmals Schlafprobleme auf. Manche Säuglinge wollen erst gar nicht einschlafen, andere finden zwar schnell in den Schlaf, wachen in der Nacht aber mehrmals auf und beginnen zu schreien. Um deinem Baby das Einschlafen zu erleichtern, eignet sich eine Babymusik zum Einschlafen mit sanften Klängen und Melodien besonders gut, da diese dein Kleines beruhigt. Wenn du es in den Schlaf wiegst, kannst du die Babymusik entweder von der Musikanlage abspielen lassen oder deinem Kleinen selbst etwas vorsingen. Viele Eltern beginnen auch ganz instinktiv zu singen, um ihr schreiendes Neugeborenes zu besänftigen. Der Gesang der Mutter kann besonders wirkungsvoll sein: Da dein Baby deine Stimme noch aus dem Mutterleib kennt, gibt sie ihm ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, sodass ihm das Einschlafen wesentlich leichter fällt.

Babymusik fördert die geistige und körperliche Entwicklung

Doch dies ist nicht der einzige positive Effekt, den Musik auf Säuglinge ausübt. Babymusik beruhigt dein Kind nämlich nicht nur, sondern fördert zudem seine geistige und körperliche Entwicklung. So wirken die Klänge sich beispielsweise positiv auf die kommunikativen Fähigkeiten von Babys aus. Bereits Einjährige sind in der Lage, anhand des Tonfalls und der Mimik ihrer singenden Eltern zu verstehen, welche Stimmung durch die Musik transportiert wird. Wenn du deinem Baby etwas vorsingst, beobachtet es aufmerksam Deine Lippenbewegungen, Deine Mimik und Deine Gestik. Überdies prägt es sich die Melodie und die Intonation ein. Auf diese Weise lernen Babys die Sprechmelodie ihrer Muttersprache schon lange, bevor sie diese tatsächlich verstehen. Darüber hinaus schult der Gesang das Gehör und den Gleichgewichtssinn Deines Kindes. Durch gleichmäßige Wiegebewegungen kannst du diesen Vorgang noch unterstützen. Wenn dein Baby etwas älter ist, begnügt es sich vermutlich nicht mehr nur mit dem reinen Zuhören, sondern beginnt, dich zu imitieren, indem es beispielsweise seinen Körper im Rhythmus der Babymusik schaukelt. So fördert die Musik zunehmend seine grobmotorischen Fähigkeiten. Darüber hinaus regt die Babymusik dein Kleines an, auch deine Mimik nachzuahmen, sodass es seine Gesichtsmuskeln trainiert und dadurch neben der Grobmotorik auch seine Feinmotorik sowie seine Stimme und sein Sprachgefühl schult.

Babymusik stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Kind

Ein weiterer positiver Effekt der Babymusik ist die Stärkung der Bindung zwischen dir und deinem Kind, denn vor allem das Vorsingen ist durch Zuwendung und Nähe gekennzeichnet: Wenn du deinem Kleinen etwas vorsingst, kommt es oftmals zu Berührungen und es besteht in der Regel Augenkontakt. All dies baut Nähe auf und stärkt Eure Bindung. Auch bei Frühchen kann Musik die Bindung zwischen Mutter und Kind festigen, denn im Gegensatz zu manch anderen Sinnen ist das Gehör eines Frühchens schon sehr gut ausgebildet. Ärzte haben in Untersuchungen herausgefunden, dass Säuglinge, die lange vor dem errechneten Entbindungstermin geboren wurden, besonders gut auf die Stimmen ihrer Eltern reagieren, da ihnen diese noch aus dem Mutterleib vertraut sind. Wenn dein Baby zu früh zur Welt gekommen ist, ist es daher besonders wichtig, dass du viel mit ihm sprichst oder ihm etwas vorsingst. Frühchen reagieren nicht nur auf Gesang, sondern auch generell positiv auf Babymusik und vertraute Geräusche. Daher kannst du deinem Kleinen für die Zeit, die du nicht bei ihm verbringen kannst, eine CD mit sanfter Entspannungsmusik, deiner Stimme oder deinem Herzschlag vorspielen.

Kurse mit Babymusik

Die ersten sechs Lebensjahre sind für die geistige Formung eines Menschen von besonderer Bedeutung. Daher empfiehlt es sich, Kinder bereits in diesem Alter mit der Musik vertraut zu machen und somit den Grundstein für ein späteres Musizieren zu legen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die musikalische Früherziehung einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Intelligenz, der Sprache und der Kreativität hat. Um deinem Kleinen die Babymusik schon frühzeitig nahe zu bringen, kannst du spezielle Babymusikkurse mit ihm besuchen. Kinder bis zu einem Alter von 18 Monaten haben hier die Möglichkeit, anhand geeigneter Babymusik schon früh vielfältige Töne und Geräusche kennen zu lernen und ein Gespür für Melodie und Rhythmus zu entwickeln. Neben Gesang kommen dabei auch verschiedene Musikinstrumente wie zum Beispiel Klanghölzer, Trommeln, Glöckchen und Rasseln zum Einsatz. Darüber hinaus kann dein Baby in einem solchen Kurs bei altersgerechten Musikspielen sowie einfachen Tänzen und Liedern auf spielerische Weise seinen Körper und seine Stimme entdecken.

Musik kann auf dein Baby beruhigend wirken. Im Video verraten wir dir weitere Tipps zum Thema Schlaftraining:

Schlaftraining für Babys: Diese fünf Methoden gibt es Abonniere uns
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Musik ist nicht erst etwas für Erwachsene oder ältere Kinder. Bereits Babys profitieren von den positiven Wirkweisen der melodischen Klänge. Sanfte Babymusik beruhigt Dein Kind und kann ihm somit beim Einschlafen helfen. Wenn Du ihm etwas vorsingst, wirkt sich dies ebenfalls positiv auf Dein Baby aus, denn es kennt Deine Stimme noch aus dem Mutterleib und verbindet diese daher mit einem Gefühl der Geborgenheit. Überdies kann spezielle Babymusik sowohl die geistige als auch die körperliche Entwicklung Deines kleinen Schatzes fördern.

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