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Elterngeld: Tipps und Tricks

Finanzielle Unterstützung

Elterngeld: Tipps und Tricks

Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung des Staats für Eltern, die nach der Geburt zunächst einmal zu Hause bleiben, um sich voll und ganz um ihr Kind kümmern zu können. Natürlich gibt es hier einige Dinge zu beachten und einige Tipps mit denen Du das Beste aus dem Dir zur Verfügung stehenden Elterngeld machen kannst.

Das solltest Du beachten

Beim Elterngeld gibt es einiges zu beachten
Es gibt einige Tipps, mit denen Du das beste aus dem Eltergeld machen kannst

Wenn Du Mutterschaftsgeld erhältst, wird das Elterngeld auf dieses angerechnet, man erhält also nicht beides gleichzeitig. Deshalb ist es ratsam, falls der Partner sowieso Vätermonate plant, dass er seine Elternzeit gleich am Anfang nimmt und die Frau das Elterngeld erst ab dem zweiten Lebensmonat des Kindes beantragt. Das ist zudem günstig, weil der Partner die Frau besonders in der Eingewöhnungszeit gut unterstützen kann, sollte sie nach der Geburt noch nicht in der körperlichen Verfassung sein um ganz alleine zurecht zu kommen.

Tipps zum Elterngeld

Das Elterngeld selbst ist steuerfrei, es unterliegt aber dem so genannten Progressionsvorbehalt. Das heißt, dass nach dem gesamten versteuerten Einkommen plus Elterngeld der Einkommenssteuersatz berechnet und auf das Einkommen (abzüglich Elterngeld) angewandt wird. Es könnte sich deshalb lohnen, wenn man die Steuerklassen ändert, besonders, wenn die Schwangerschaft geplant wird.

Während man Elterngeld bezieht, kann man sich bei gesetzlichen Krankenkassen beitragsfrei versichern lassen. Dasselbe gilt übrigens für die gesamte Dauer der Elternzeit (die bis zum dritten Geburtstag des Kindes andauern kann)

Planung ist wichtig

Elterngeld wird nur bis drei Monate rückwirkend gezahlt. Es kann weiterhin zu mehrwöchigen Wartezeiten kommen, daher sollte man den Antrag baldmöglichst nach der Geburt abschicken. Man kann alles schon vor der Geburt ausfüllen und dann nur noch das Geburtsdatum und den Namen des Kindes einfügen.

Ändern sich die Lebensumstände oder überlegt man es sich bezüglich der Planung beziehungsweise Elternzeiteinteilung noch einmal anders, kann man seit Anfang 2009 Euren Elterngeldantrag einmal ändern, ohne Gründe anzugeben.

Der Chef muss zustimmen, wenn man für die Elternzeit (also maximal drei Jahre lang) von einer Vollzeitstelle auf eine Teilzeitstelle wechseln möchte, wenn die Firma mehr als 15 Angestellte umfasst und das Arbeitsverhältnis seit mindestens sechs Monaten besteht. Er kann die Teilzeitstelle nur aus “dringenden betrieblichen Gründen” verweigern.

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