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Ab wann können Babys krabbeln – und wie lernen sie es richtig?

Erste Erkundungen

Ab wann können Babys krabbeln – und wie lernen sie es richtig?

Die ersten Krabbelversuche deines Babys stellen einen Meilenstein in der körperlichen Entwicklung dar. Dabei kannst du dein Baby wunderbar und spielend unterstützen, wenn es damit beginnt, die Welt auf allen Vieren zu erkunden. Doch wann können Babys krabbeln?

Das Krabbeln ist in der Entwicklung deines Babys von großer Bedeutung, da hierbei die Muskeln entwickelt werden, die für das spätere Laufen essentiell sind. Aber auch für die psychische Entwicklung ist das Krabbeln förderlich. Dein Kind hat endlich eine Möglichkeit gefunden, selbstständig seine Umgebung zu erkunden. Jetzt wird natürlich die ganze Wohnung ausgekundschaftet, dem Hund hinterhergejagt und Papa im Wohnzimmer besucht. Dein kleiner Schatz wird die neu gewonnene Freiheit lieben, die ihm das Krabbeln beschert.

Krabbeln ist der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit.
Es gibt viele kleine Tricks, mit denen du dein Baby beim Krabbeln fördern kannst.

Was kommt als erstes – krabbeln oder sitzen?

Dein Kind wird nicht von heute auf morgen loskrabbeln können. Kleine Anzeichen weisen aber daraufhin, dass das große Krabbeln kommt. Zunächst einmal muss es dafür eine stabile Sitzposition von alleine halten können. Ist die Rückenmuskulatur weit genug ausgebildet, kann dein Baby sich schon bald in den Vierfüßlerstand schwingen. Jetzt wird es noch nicht sofort anfangen, durch die Wohnung zu krabbeln. Erst einmal versucht es, das Gleichgewicht auf allen Vieren zu halten. Das ist schon eine große Herausforderung für dein Kind. Die erste Krabbelbewegung findet bei vielen Babys im Rückwärtsgang statt. Du musst dann nicht verzweifelt versuchen, dein Kind vorwärts zu schieben – es wird von ganz alleine herausfinden, wie es beim Krabbeln vorankommt.

Wann krabbelt ein Baby?

Normalerweise beginnt dein Baby zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat zu krabbeln. Der erste Schritt zum sicheren Krabbeln und damit ein Indiz, dass es bald losgehen könnte, ist das eigenständige Sitzen. Sobald dein Kleines also von alleine eine stabile Sitzposition halten kann, wird es demnächst auch zu krabbeln anfangen. Die Muskulatur von Ärmchen und Beinchen ist weit genug ausgebildet, um das Körpergewicht zu halten. Dein Baby wird erkennen, dass es aus der Sitzposition leicht in eine Krabbelposition kommen und sich auf seinen kleinen Knien vorwärts bewegen kann. Die ersten Versuche werden wahrscheinlich noch sehr wackelig ablaufen und dein Baby wird oft einfach zur Seite wegplumpsen. Das liegt daran, dass der Gleichgewichtssinn noch nicht allzu gut ausgebildet ist. Was dann folgt, ist ein reiner Lernprozess. Nach und nach wird dein Kind sicherer werden, wenn es einen Arm und ein Bein über Kreuz voreinander setzen kann. Mit dem Krabbeln lernt dein Baby also eine erste körperliche Koordinierung. Sollte dein Kind das Krabbeln auslassen, ist das kein Grund zur Panik. Dennoch solltest du dies deinem Kinderarzt mitteilen. Eine eventuelle fehlende motorische Entwicklung kann erst später negative Auswirkungen haben.

Wie kann man Babys beim Krabbeln fördern?

Du kannst deinem Baby in der ersten Krabbelzeit ein schönes Krabbelparadies aufbauen. Das bedeutet zunächst einmal, dass du die Wohnung kindersicher gestaltest. Das heißt, alle Ecken und Kanten, Steckdosen und Möbelteile, sollten krabbelsicher sein, um Verletzungen vorzubeugen. Du kannst in verschiedenen Ecken des Zimmers Spielzeug platzieren, was dein Baby dazu ermuntern wird, zum Spielzeug zu krabbeln. Du kannst dein Baby auch rufen, sodass es in deine Arme gekrabbelt kommt. Darüber hinaus könnt Ihr gemeinsame Krabbelrennen veranstalten. Für dein Baby ist es ganz aufregend, wenn sich die Mama ebenfalls auf die Knie herunterlässt und mit ihm durch die Wohnung krabbelt. Du wirst schon sehen, das Krabbeln wird schon bald zur Lieblingsbeschäftigung deines kleinen Schatzes.

Viele erste Krabbelversuche sind für dein Baby deprimierend. Es ist eine extrem komplizierte Abfolge von Bewegungen für ein kleines Baby. Daher musst du ihm so viele Ziele wie möglich setzen. Und dabei ist es egal, ob dein Kleines wackelnd oder elegant im Gleichgewicht ins Ziel kommt. Wichtig ist, dass es durch das Krabbeln ankommt und eine Belohnung bekommt. Du solltest dein Baby nicht vom Krabbeln abhalten, weil du dich davor fürchtest, dass es sich verletzen könnte. Egal wie unbeholfen seine ersten Krabbelversuche auch sein mögen, du musst dein Kind alleine gewähren lassen. Dieser Schritt in der Entwicklung ist für die spätere Ausprägung der Motorik enorm wichtig. Daher muss dein Kind diesen Schritt auch allein machen können.

Krabbeln gehört bei den meisten Babys zu den ganz normalen Entwicklungsschritten. Im Video verraten wir dir alles, was dir vorher noch niemand erzählt hat:

Nicht nur die motorische Entwicklung zeigt sich, wenn dein Kind langsam mit dem Krabbeln beginnt. Auch sein Sehvermögen ist mit etwa sechs Monaten ausgereift. Dein Kind sieht scharf und kann auch Dinge fokussieren, die weiter weg liegen. So gehen der Forscherdrang und das Krabbeln also auch mit der Entwicklung der Augen einher. Wenn du das Spielzeug deines Lieblings versteckst, sodass er es beim Krabbeln suchen kann, förderst du seine Neugier und hilfst ihm ganz spielend dabei, sich motorisch noch weiter zu entwickeln.

Wenn dein Kind beginnt zu krabbeln, stellt das einen riesigen Schritt in seiner Entwicklung dar. Es wird immer selbstständiger und kann auch Dinge erforschen, die vorher nicht in seiner Reichweite waren. Mit kleinen Spielchen kannst du das Krabbeln fördern und so zur motorischen Entwicklung deines Schatzes beitragen.

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