Eltern aufgepasst beim Handykauf

Zu Weihnachten wünschen sich viele Kinder und Jugendliche ein Handy. Eltern sind damit häufig überfordert.

Am Weihnachtsabend wollen immer mehr Kinder und Jugendliche ein Handy auf dem Gabentisch vorfinden. Damit dies nicht in einem Desaster endet und das falsche Gerät von den Eltern gekauft wird, gab Barbara Steinhöfel, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, in „Welt Online“ einige Tipps.

Eltern sollten Wünsche der Kinder beachten

Die Eltern sollten sich zunächst vergewissern, welche Funktionen das Handy, das sie ihrem Kind schenken, unbedingt haben sollte. Eine Befragung des Hightech-Branchenverbands Bitkom ergab, dass Kinder und Jugendliche eine genaue Vorstellung davon haben, was ihr Handy können sollte. Neben Telefonieren und SMS verschicken, sei dies Fotos machen, Videos drehen, Musik hören und spielen.

Eltern Tipps zum Handykauf

Viele Eltern möchten ihren Kindern zu Weihnachten ein neues Handy schenken.


Eltern sollten Alter beachten

Je nach Alter des Kindes sollte dann die Wahl des Gerätes ausfallen. Bei Kindern im Grundschulalter reiche ein einfaches Gerät, das leicht zu handhaben sei und die Kinder nicht überfordere. Dies können beispielsweise Handys mit Symbolbildchen auf den Tasten sein, auch wenn diese Geräte preislich nicht unbedingt günstiger sind. Noch besser eigneten sich Einfachhandys von Samsung, Nokia oder LG, die es bereits für unter 20 Euro zu kaufen gebe. Ob die einfachen Geräte beim Nachwuchs gut ankommen, sei allerdings eher fraglich.

Die Mehrheit der Kinder wünscht sich ein Smartphone. Diese gibt es durch Weihnachtsaktionen zurzeit oft günstiger. So können Eltern auch mit weniger als 100 Euro ein gut ausgestattetes Gerät erwerben. Mit sogenannten Design Skins können die Geräte von den Kindern individuell gestaltet werden. Geräte unter 100 Euro bieten, laut Ralf Trautmann von teltarif.de, allerdings keine so gute Auflösung und Farbbrillanz auf dem Display, die Prozessorleistung sowie die Auflösung der Kamera sei ebenfalls niedriger. Die Jugendlichen interessierten sich in der Regel aber eher für die Vielfalt als für die Qualität der Geräte.

Eltern müssen trotzdem kontrollieren

Gerade bei Smartphones, die einen ungehinderten Zugang zum Internet ermöglichen, sollten die Eltern bedenken, dass sich damit kostenlose Apps benutzen lassen, die häufig datenschutzrechtlich bedenklich seien, so Steinhöfel. Kinder und Jugendliche sind zudem meist fitter im Umgang mit der Technik, so dass eine Kontrolle für die Eltern oft nur schwer möglich sei.


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Was denkst du?

  • valeriamama am 20.12.2011 um 10:18 Uhr

    Ich weiß nicht, ob man seinen Kindern echt schon so früh ein Handy besorgen sollte.

    Antworten
  • kaesetorten am 19.12.2011 um 18:01 Uhr

    Ich glaube auch, dass Eltern manchmal die Wünsche der Kidner falsch verstehen können..

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  • bellISAma am 19.12.2011 um 13:54 Uhr

    Zum Glück kann ich mir damit noch einige Jahre Zeit lassen. Wobei das Angebot dann sicher nicht weniger ist...

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  • WhiteCranberry am 19.12.2011 um 12:11 Uhr

    Kann ich aber sehr gut nachvollziehen, dass die Eltern überfordert sind, ich blicke da auch schon nicht mehr durch...

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  • bonsaiii am 19.12.2011 um 11:28 Uhr

    Handys gehören einfach in unserer Zeit dazu, daran müssen sich manche Eltern erst gewöhnen.

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