Eltern-Kind-Beziehung im Umbruch

Die Beziehung zwischen Eltern und Kind hat sich in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich verändert. Viele Jugendliche werden später erwachsen und sind länger finanziell abhängig.

Eltern und Kinder verstehen sich besser

Eltern unterstützen ihre Kinder immer länger

Jugendliche und Eltern verstehen sich wieder besser, so die Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Gottlieb Duttweiler Institute (GDI). Die Zeiten, in denen Jugendliche gegen das Elternhaus rebelliert haben, mit ihrer Kleidung provozieren wollten und früh das mütterliche Nest verlassen haben, sind vorbei. Stattdessen werden Jugendliche immer später erwachsen. In Fachkreisen bezeichnet man die Generation als „Emerging Adults“.

Diese Generation der Jugendlichen hat nicht nur ein besseres Verhältnis zu ihren Eltern, sie machen es sich im Hotel Mama auch so richtig gemütlich. Denn viele Jugendliche durchlaufen eine längere Ausbildungszeit, absolvieren mehrere Praktika und bleiben daher länger finanziell unselbstständig als frühere Generationen.

Eltern unterstützen ihre Sprösslinge breitwillig

Ein Großteil der Jugendlichen, die eigentlich schon Erwachsene sind, wird bis zum 30. Lebensjahr und teilweise sogar darüber hinaus finanziell von den Eltern unterstützt. Laut den Ergebnissen der Studie gelte dies nicht nur für Studierende, sondern auch für Künstler und solche, „die es auf keinen grünen Zweig“ bringen. Trotzdem wird die Großzügigkeit der Eltern nicht etwa geschätzt, für viele ist sie völlig selbstverständlich. Die Annährung von Eltern und Kind scheint zumindest zum Teil aus einer finanziellen Abhängigkeit zu resultieren.

Die Studie wurde unter dem Namen „Die Super-Opportunisten“ vom GDI veröffentlicht.


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Was denkst du?

  • Pocahontas3 am 07.09.2011 um 14:22 Uhr

    Eine Freundin von mir füttert ihren Sohn auch schon seit 27 Jahren durch, das würde ich mir als Elternteil ja nicht gefallen lassen.

    Antworten