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Eigenwahrnehmung trifft Kritik

Schlechte Mutter? Warum Mamis nicht perfekt sind

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Gerade ist die Situation wieder mal eskaliert. Du hast dein Kind angeschrien, es sind Türen geknallt worden und deine Nerven liegen blank. In solchen Situationen fragst du dich vielleicht schon mal, ob du eine schlechte Mutter bist. Doch keine Angst, wir sind alle nur Menschen und alles andere als perfekt. Wir sagen dir, was du tun kannst, wenn dein Gewissen dich plagt.

Kann man eine schlechte Mutter sein?

Die eigene Karriere vorantreiben, die Kinder möglichst gesund und ausgewogen ernähren, den Haushalt schmeißen – Mütter neigen dazu, alles unter einen Hut bringen zu wollen und stellen dabei die größten Ansprüche an sich selbst. Deshalb sind es auch meistens die Mamas selbst, die von sich behaupten, eine schlechte Mutter zu sein. Aber manchmal reicht auch schon ein blöder Kommentar von der Verwandtschaft und Zweifel machen sich breit. Dabei haben Psychologen längst bestätigt: Alles, was ein Kind braucht, um glücklich aufzuwachsen, ist Liebe und Zuwendung. Statt also zum dritten Mal am Tag durchzuputzen, setz dich lieber mit deinem Kind zusammen an den Basteltisch.

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Wusstest du’s? Nicht nur der Job kann Auslöser für ein Burnout sein – immer öfter trifft es Mütter! Gerade in Zeiten von Corona, in denen Homeschooling und Homeoffice parallel laufen mussten, haben viele Mütter den Zustand der mentalen Erschöpfung erreicht.

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Wie erkennt man eine toxische Mutter?

Vielleicht sagst du selbst über deine Mutter, dass sie nicht die beste Erziehung für dich bereithielt – und hast Angst, alte Muster zu übernehmen? Hier kommen ein paar Anzeichen, die auf eine toxische Mutter schließen lassen:

  • Wenig Empathie und Verständnis: Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern beruht auf Vertrauen. Nur wenn wir unseren Kindern auf Augenhöhe begegnen, ihnen zuhören und Ängste ernstnehmen, schaffen wir eine wertvolle Verbindung.
  • Viel Kritik: Wieder nur eine 3 in Deutsch? Toxischen Eltern fällt es schwer, das Positive in der Entwicklung ihrer Kinder zu sehen. Oft sind sie äußerst kritisch und verlangen scheinbar Unerreichbares.
  • Self-Care statt Familienzeit: Natürlich ist es wichtig, dass auch Eltern Freizeit haben – und die ganz selbstbestimmt und ohne Kinder gestalten können. Toxische Eltern aber stellen ihre Bedürfnisse zu jeder Zeit über die der eigenen Kinder. Kein Wunder, dass das auf Dauer zu Frustration bei den Kleinen führt.

Was kann ich tun, wenn ich mich als Mutter schlecht fühle?

Eines vorweg: Gefühle sollte man zulassen. Wenn du gerade echt fertig bist, weil deine Kids dir den letzten Nerv rauben, ist das vollkommen legitim. Wichtig ist nur, dass du in diesem Gefühl nicht festsitzen bleibst. Oft hilft es schon, wenn du mit jemandem über deinen Kummer sprichst. Merkst du jedoch, dass du langfristig gestresst und mit der Erziehung überfordert bist, kann es hilfreich sein, dir professionelle Hilfe zu holen:

  1. Caritas: Hier findest du Beratung von der Schwangerschaft bis in den Alltag mit Kind. Du kannst zum Beispiel eine Erziehungs- und Familienberatung in Anspruch nehmen.
  2. Müttergenesungswerk: Du brauchst dringend eine Auszeit? Das Müttergenesungswerk bieten zahlreiche Kuren für Mamas an und hat dafür Beratungsstellen in ganz Deutschland geschaffen.
  3. Bundesstiftung Mutter und Kind: Für alle werdenden Mamis, die mit existenziellen Fragen und Sorgen rund um ihr Baby zu kämpfen haben, steht die Bundesstiftung mit Rat und Tat zur Seite.

Keine Sorge: Jede Mami hat Momente, in denen sie sich überfordert und unglücklich fühlt. Manchmal hinterfragen wir dann sogar gleich unseren ganzen Erziehungsstil. Es kann aber schon helfen, wenn du dir die Situation im Nachhinein noch einmal durch den Kopf gehen lässt – wie hätte ich anders reagieren können? Auch Gespräche mit anderen Mamas können helfen, das eigene Mutterbild zu reflektieren.

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Bildquelle: Pexels/Liza Summer

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