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Tipps & Tricks

Umstandsmode: Diese Teile brauchst du wirklich – und diese nicht

Umstandsmode: Diese Teile brauchst du wirklich – und diese nicht

„Umstandskleidung“ – bereits das Wort allein klingt „umständlich“ und alles andere als stylish. Noch dazu ist Kleidung für werdende Mamas meist alles andere als günstig, und das, obwohl wir sie doch nur ein paar Monate tragen. Es gibt jedoch einige Tricks, die du anwenden kannst, um dir so wenig Umstandsmode wie nötig kaufen zu müssen und richtig Geld zu sparen – denn im Prinzip brauchst du nur wenige neue Teile während deiner Schwangerschaft.

Ab wann braucht man eigentlich Umstandskleidung?

Kommen wir gleich zum Punkt: Wenn dein gesamter Kleiderschrank nicht gerade aus Oversize-Stücken besteht, wirst du um ein paar neue Pieces nicht drumherum kommen. Allerdings gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt, ab dem Schwangerschaftsmode sozusagen empfohlen wird: Manche Frauen passen noch bis zum 6. Monat in ihre normalen Sachen, andere kriegen ihre Hose schon ab der 8. Woche nicht mehr richtig zu. Danke, Blähbauch! Die meisten Frauen greifen jedoch irgendwann zwischen der 12. Und 16. Woche zu größerer Kleidung, wenn es nicht die erste Schwangerschaft ist, oft sogar noch früher, weil der Bauch nach dem ersten Kind schneller wächst.

Frau im 4. Monat
Ab dem 4. Monat wächst dein Bauch merklich.

So kannst du tricksen & Geld sparen

Mit deinen bereits vorhandenen Klamotten

Den Großteil deiner Schwangerschaft kannst du, falls sich deine Figur nicht radikal verändert, noch auf ein paar Tricks zurückgreifen und mit bereits vorhandenen Kleidungsstücken arbeiten. Wirf mal einen Blick in deinen Kleiderschrank oder auf den Haufen längst aussortierter Klamotten: Vielleicht hast du ja noch das eine oder andere Teil dieser Art?

  • Longshirts
  • Lange Blusen
  • Tuniken
  • Oberteile und Kleider in Babydoll-Optik
  • Jeggings, Leggings oder Low-Waist-Hosen aus angenehmem Stoff
  • Röcke aus dehnbarem Jerseystoff
  • Röcke mit Taillenbund
  • Figurbetonte Kleider, die du in den letzten Jahren nicht mehr getragen hast, weil du ein kleines Bäuchlein bekommen hast – endlich kannst du deinen Bauch wieder zeigen!
  • Wickelkleider; Blusenkleider; weiter oder locker geschnittene Kleider

Wenn du deine Lieblingsjeans noch eine Weile tragen willst, kannst du ganz einfach zum Gummitrick greifen: Lass dafür den Hosenknopf offen, lege einen Gummi darum, ziehe ihn durch das Knopfloch und lege das andere Ende wieder um den Knopf. Mit einem langen Top, das über deinen Po geht, oder einem Bauchband* kannst du den Übergang von deinen normalen Oberteilen, die durch den Babybauch etwas kürzer ausfallen können, zur (aufgeknöpften) Hose super kaschieren.

Tipp: Du magst den Boyfriend-Style? Dann kombiniere doch ein Hemd oder Shirt von deinem Schatz mit einer engen Hose und knote das Oberteil unter dem Babybauch.

Beim Shoppen von neuen Kleidungsstücken

Oversize ist aktuell DER Modetrend. Wenn ein etwas legerer Look ohnehin dein Style ist, kannst du auch weiterhin die lockeren und großen Teile kaufen, denn nach der Schwangerschaft kannst du sie einfach normal weiter tragen. Und auch für andere Kleidungsstücke gilt: Überlege dir beim Kauf, ob du es danach noch in irgendeiner Form weiter verwenden kannst oder eher nicht. Dann lohnt sich die Investition vielleicht.

Im Sommer reicht oft die Anschaffung von lockeren Kleidchen statt speziellen Umstandskleidern. Im Winter hingegen brauchst du schon die eine oder andere Umstandshose und eventuell auch Umstands-Tops und -Shirts. Solche Dinge kannst du gebraucht bei Mamikreisel, in Seconhandläden, von einer Freundin oder online im Sale verschiedener Shops super günstig erstehen. Den Kauf von teuren Mama-Pullis kannst du dir übrigens sparen: Kombiniere an kalten Tagen einfach ein Basic-Oberteil mit Blazer oder Cardigan, die auch nach der Schwangerschaft in deinem Kleiderschrank bleiben können. Und wenn deine Winterjacke plötzlich nicht mehr zugeht, kannst du dir eine sogenannte Jackenerweiterung (am besten gebraucht), statt einer teuren Umstandsjacke kaufen.

Hochschwangere Frau
Kuschelige Strickjacken und lange Tops bringen dich durch den Winter mit Babybauch.

Diese Kleidungsstücke brauchst du wirklich

Umstandshose

Falls sich deine letzten Schwangerschaftsmonate nicht im Sommer befinden oder du keine Lust hast, jeden Tag nur Leggings oder Strumpfhosen und Kleider zu tragen, wirst du um eine Umstandshose tatsächlich nicht drumherum kommen, denn der Gummitrick funktioniert nur ein paar Wochen. Deine geliebte High-Waist-Jeans kannst du dann erstmal vergessen. Umstandshosen hingegen sind schön elastisch, schneiden nicht ein und können den Bauch sogar unterstützen. Die meisten Hosen dieser Art haben einen sehr tief sitzenden Unterbauchbund mit eingenähtem Bauchband. Diese Sorte fühlt sich nicht für jede Schwangere toll an, zum Glück gibt es daher auch Hosen mit einem höher sitzenden, elastischen Bund und ohne Bauchband.

Bauchbänder oder lange Tops

Deine normalen Oberteile werden durch den wachsenden Bauch irgendwann vorne zu kurz sein. Hilfreich ist hier Stoff zum Überbrücken, entweder durch ein Bauchband oder ein elastisches Top. Dieses ziehst du einfach unter dein normales Oberteil. Zwei verschiedene Farben können hier schon genügen, um sie mit verschiedenen Kleidungsstücken zu kombinieren.

Figurbetonte Kleidung

Oversize passt nicht zu jeder Frau. Wenn du dich gerne stilvoll kleidest oder die Kombi aus weiten Klamotten und großem Bauch nicht gerade schön findest, musst du in der Schwangerschaft nicht plötzlich auf den Schlabberlook umsteigen, du sollst dich schließlich wohlfühlen. Viele Umstandskleider und -Oberteile sind jedoch so geschnitten, dass sie den Bauch nicht verhüllen, sondern ihn umschmeicheln und schön in Szene setzen. Hier wirst du also garantiert fündig, wenn die enganliegenden Teile aus deinem Kleiderschrank nicht mehr passen.

Kleider für besondere Anlässe

Ob für Weihnachten, eine Hochzeit oder einen sonstigen Anlass, bei dem Basic-Top und Umstandshose eher fehl am Platz sein können: Das ein oder andere schicke Umstandskleid wirst du dir in solch einem Fall wohl zulegen müssen. Gerade hier ist es total sinnvoll, im Sale oder gebraucht zu shoppen, um nicht zu viel Geld für ein Kleid auszugeben, das man wahrscheinlich nicht nochmal trägt.

Neue Unterwäsche

Dass die Brüste bei jeder Frau in der Schwangerschaft wachsen, stimmt nicht. Manche können ihre gewohnten BHs bis zur Stillphase tragen. Alle anderen kommen irgendwann nicht mehr um den Kauf eines neuen BHs drumherum. Hier kann es sinnvoll für dich sein, dir gleich einen Still-BH zuzulegen, da du solch einen nach der Geburt sehr wahrscheinlich brauchen wirst. Neue Höschen brauchen die meisten Frauen während der Schwangerschaft nicht, bei manchen schneidet der Bund jedoch irgendwann ein. Auch hier gibt es spezielle Umstands-Slips, mit niedrigem* oder angenehm hohem Bund*.

Sonstiges

Manche werdenden Mamis fühlen sich mit riesen Babybauch im Bikini nicht wohl. Gehst du regelmäßig baden oder schwimmen, kann dir ein Umstandsbadeanzug* den nötigen Komfort bieten.

Neue Schuhe brauchst du hingegen nicht unbedingt, es sei denn, du besitzt ausschließlich Heels. Diese können gerade in den letzten Schwangerschaftsmonaten sehr ungünstig sein, falls deine Füße anschwellen und du Probleme mit dem Gleichgewicht bekommst. Ideal sind Schuhe ohne Schnürsenkel, in die auch mit großem Bauch schnell schlüpfen kannst, und die eine Absatzhöhe zwischen 3 und 5 Zentimetern haben. Warum? Weil diese Höhe ideal ist, um deinen verlagerten Körperschwerpunkt durch den wachsenden Bauch auszugleichen.

Sinnvolle Tipps für den Kauf von Umstandsmode

  • Umstandsmode kaufst du in deiner gewohnten Konfektionsgröße. Es sei denn, du hast in der Schwangerschaft nicht nur am Bauch merklich zugelegt, sondern auch an Po, Beinen oder Armen, etwa durch Wassereinlagerungen.
  • Shoppe online. Denn dort ist die Auswahl viel größer als in den einzelnen Mama-Abteilungen größerer Ketten.
  • Achte auf den richtigen Stoff. Am angenehmsten ist Baumwolle mit einem gewissen Anteil an Elastan. Natürliche Stoffe wie Leinen oder Seide sind in der Schwangerschaft leider ungeeignet, da sie nicht dehnbar sind, während zu synthetische Stoffe unangenehm jucken können. Hochwertige Kleidung kannst du außerdem nach der Schwangerschaft leichter weiterverkaufen als billige.
  • Kauf nie zu viele Teile auf einmal. Denn es kann sein, dass dein Bauch nochmal einen ordentlichen Wachstumsschub hinlegt und dir diese Kleidungsstücke dann nicht mehr passen.
  • Denke an die Zeit danach, falls du stillen willst. Viele Umstandskleidungsstücke funktionieren gleichzeitig auch als Umstandskleid oder -Oberteil. Wenn du die Zeit nach der Geburt bereits jetzt im Blick hast, kannst du mit solch einem Kauf zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Frauen zeigen, wie unterschiedlich Babybäuche aussehen

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Umstandsmode wird oft nicht schon nach der Geburt nutzlos für dich, denn meist braucht der Bauch einige Wochen, um sich zurückzubilden. Auch in dieser Zeit wirst du deine Umstandshose oder dein weites Kleid zu schätzen wissen.

Bildquelle:

iStock/scionxy/South_agency/NataliaDeriabina

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