Welt-Down-Syndrom-Tag

Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags kursiert ein herzergreifendes Video im Netz, das auf die Thematik aufmerksam macht. Darin antworten 15 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Down Syndrom auf die besorgte E-Mail einer zukünftigen Mutter, die ein Baby mit Down Syndrom erwartet.

Die italienische Selbsthilfeorganisation CoorDown erhielt am 9. März die E-Mail einer besorgten Schwangeren, die herausgefunden hatte, dass ihr Baby am Down Syndrom leidet. „Ich habe Angst: Was für ein Leben wird mein Kind haben?“, fragt sie und erhält neun Tage später die Antwort in Form eines YouTube Videos. In dem Video sind 15 Kinder und Jugendliche mit dem Down Syndrom zu sehen, die der zukünftigen Mutter und der ganzen Welt erzählen, warum auch ein Baby mit Down Syndrom ein glückliches Leben führen kann: „Liebe zukünftige Mutter, habe keine Angst, dein Kind wird viele Dinge tun können.“ Es folgt eine lange Liste mit eigenen Erfahrungen der Kinder, die vor allem betonen, wie normal auch ein Leben mit Down Syndrom verläuft. Ein Kind mit Down Syndrom, das wissen die Protagonisten des Videos, kann sprechen, schreiben lernen, reisen, arbeiten und alleine wohnen. Und vor allem kann es seiner Mutter die Liebe zurück geben, die es erhält: „Er wird dich umarmen können und dir sagen, dass er dich liebt.“

Welt-Down-Syndrom-Tag: Normales Leben mit Down Syndrom?

Besorgte Anfragen wie diese sind keine Seltenheit für Organisationen, die sich mit dem Down Syndrom beschäftigen. Noch immer ist das Risiko der sogenannten Trisomie 21 eine der größten Sorgen werdender Eltern. So glücklich das Leben der Kinder und Jugendlichen im Video auch sein mag, sie wissen auch, dass es nicht immer leicht ist und sagen dies auch ganz offen am Ende des Videos: „Manchmal wird es schwer sein. Fast unmöglich. Aber ist das nicht bei allen Müttern so?“ Das Video soll nicht nur betroffenen Müttern Mut machen, sondern dabei helfen, die Thematik Down Syndrom im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Der Zeitpunkt der Kampagne ist dabei nicht zufällig gewählt. Heute, am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. In Veranstaltungen wird weltweit auf die Genommutation aufmerksam gemacht und zur besseren Integration Betroffener aufgerufen. Das Down Syndrom soll dabei nicht als Krankheit angesehen werden, sondern als das, was es ist: Eine genetische Veranlagung. So lautet das Motto des diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tags auch „Gesundheit und Wohlbefinden – Zugang und Gleichheit für alle“. Der Welt-Down-Syndrom-Tag wird seit 2006 am 21. März gefeiert und ist seit 2012 von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt. Das Datum spiegelt die spezifische Störung wider, die für das Down Syndrom verantwortlich ist, nämlich das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms.

Ein Down Syndrom-Video als YouTube-Hit

Herzergreifendes Video über Down Syndrom

“Ich bin glücklich und meine Mutter ist es auch”: Kinder und Jugendliche mit Down Syndrom machen Mut


Das berührende Video zum Thema Down Syndrom wurde in den letzten Tagen bereits über zwei Millionen Mal angesehen und die Zahl wird im Verlauf des Tages wahrscheinlich noch rasant ansteigen. Die Kampagne mit dem Titel #DearFutureMom stammt von der Werbeagentur Saatchi & Saatchi Italien. Produziert wurde der Spot von The Family Film unter der Regie von Luca Lorenzini. Das Video über Kinder und Jugendliche mit Down Syndrom scheint dabei einen Nerv zu treffen. Wer nah am Wasser gebaut ist, sollte unbedingt Taschentücher in Reichweite haben. Die Aussage, die am Ende des Videos steht, lässt hoffen, dass nicht nur dieser einen Mutter Mut gemacht wird, dem Kind mit Down Syndrom eine Chance zu geben und steht deshalb auch nochmal am Ende: „Menschen mit Down Syndrom können ein glückliches Leben führen“. Das sieht man jedem der Protagonisten im Video an. Und das ist sehr berührend.

Das Video #DearFutureMom, in dem Kinder und Jugendliche anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags einer zukünftigen Mutter erzählen, wie normal das Leben ihres Kindes mit Down Syndrom sein kann, geht unter die Haut und kann Dank seiner über zwei Millionen Klicks noch mehr Aufmerksamkeit für den Gendefekt erregen und so in der Öffentlichkeit für größeres Verständnis und eine bessere Integration sorgen.

Bildquelle: #DearFutureMom Video

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