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Interview

Valentina Pahde: „Ich bin froh, den GZSZ-Kosmos mal zu verlassen!“

Valentina Pahde: „Ich bin froh, den GZSZ-Kosmos mal zu verlassen!“

Gute Zeiten für Schauspielerin Valentina Pahde (25): Am 1. Oktober startet ihre eigene Serie „Sunny, wer bist du wirklich?“ auf TVNOW. Für die Dreharbeiten hat sich Valentina eine Auszeit von Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ genommen. Warum sie froh ist, den GZSZ-Kosmos mal zu verlassen und wo wir ihren ersten eigenen Song hören können, hat sie uns im Interview verraten. 

desired: Sunny, wer bist du wirklich?“ ist jetzt abgedreht. Bist du traurig darüber?

Valentina Pahde: „Ja, total. Es war eine wirklich tolle und intensive Zeit. Schon vor den Dreharbeiten war klar, dass wir alle in Quarantäne müssen. Da es in der Serie um Sex und Liebe geht, haben wir uns darauf eingelassen. Wir hätten unmöglich drehen können, wenn wir den Mindestabstand hätten einhalten müssen. Doch, dazu muss man wissen: Ich bin absolut nicht der WG-Mensch. Ich habe damals bei meinen Eltern gewohnt und danach immer alleine. Ich mag meine Ruhe und Sauberkeit. Deshalb hatte ich etwas Angst vor dieser Situation, ich kannte ja auch nicht alle Schauspieler. Aber wir hatten eine so schöne Zeit. Sie war super intensiv und ich habe viel daraus mitgenommen. Ich habe mich noch nie so frei gefühlt, obwohl ich eingesperrt war.“

Welche Szene fiel dir beim Dreh von „Sunny“ schwer?

„Es gibt eine Szene in der letzten Folge. In dieser Szene wird alles aufgedeckt. Ich muss darin einen fünfseitigen Monolog halten und war super aufgeregt davor. Ich wollte, dass diese Szene richtig cool wird. Am Ende des Drehs hat man aber einfach nicht mehr so viel Kraft wie am Anfang, deshalb hat mich das vollste Konzentration gekostet. Wasser-Szenen sind auch immer besonders kompliziert, also wenn man ins Wasser springen muss. Man hat nur einen Versuch, muss alles ganz genau besprechen. Versaut man es, dann dauert es eine Stunde, bis man wieder gestylt und trocken ist. Das würde viel Zeit kosten.“

Welcher Dreh ist schwieriger? GZSZ oder Sunny?

„Bei GZSZ sind wir eingespielt, wir haben eine Routine. Das gibt mir Sicherheit. Allerdings war es auch cool, dass es bei 'Sunny‘ eben nicht so war. Dass alles anders und neu war. Bei ‚Sunny‘ hatten wir zwar auch ein enormes Pensum, aber wir hatten mehr Zeit als bei GZSZ. Deshalb konnten wir noch kreativer sein. Da wir zusammengewohnt haben, war die Vorbereitung auch eine andere. Wir hatten abends noch immer Zeit, um uns gemeinsam vorzubereiten. Bei GZSZ geht halt nach dem Dreh jeder seinen Weg.“

Wie hat es sich für dich angefühlt, als du erfahren hast, dass du eine eigene Serie bekommst?

„Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass es wirklich wahr wird. Mir wurde zwar gesagt, dass etwas von TVNOW in Planung ist, aber ich habe gedacht: ‚Mal gucken.‘ Dann ging es aber doch sehr schnell und plötzlich hatte ich das Drehbuch. Ich muss sagen … es ist schon krass. Auch wenn das irgendwie altmodisch klingt, aber ich glaube, für jede Schauspielerin ist es eine große Ehre, eine eigene Serie zu bekommen. Es gibt nichts Schöneres.“

Du spielst bei GZSZ mit, hast jetzt deine eigene Serie gedreht. Was kommt als nächstes?

Ich glaube, jeder Schauspieler hat das Ziel, irgendwann mal Filme zu drehen, auch fürs Kino. Das steht ganz oben auf meiner Liste. Aber erstmal schaue ich jetzt, wie ‚Sunny‘ ankommt. Ich könnte mir zum Beispiel auch vorstellen, dass wir, wenn es gut läuft, auch eine zweite Staffel drehen. Und natürlich hätte ich gerne auch mal meine eigene Serie, ganz abseits von Sunny und GZSZ.“

Valentina Pahde mit Serien-Partner Gerrit Klein

Mit welchem Schauspieler würdest du gerne mal drehen?

„Es gibt zwei. Leonardo DiCaprio ist mein großes Vorbild. Er spielt so authentisch. Ich habe ihn mal bei einer Premiere gesehen und konnte es gar nicht fassen, neben ihm stehen zu dürfen. Ich bin einfach so begeistert von ihm. Ich würde allerdings auch so gerne mal wieder mit meiner Zwillingsschwester Cheyenne drehen. Wir haben uns ja damals bei ‚Forsthaus Falkenau‘ eine Rolle geteilt. Jetzt wäre es mal an der Zeit, miteinander zu spielen in zwei Rollen.“

Gibt es da etwa schon was Konkretes?

„Nein. Wir kriegen oft Angebote, aber aktuell gibt es nichts Konkretes. Wir reden aber häufig darüber und träumen dann immer ein bisschen. Wir möchten aber bald auch mal gemeinsam etwas Musikalisches rausbringen.“

Ihr könnt beide singen?

Ja, wir haben beide früher im Kirchenchor gesungen und wurden gefördert, weil wir begabt waren. Da wird auf jeden Fall etwas auf euch zukommen. Ich singe übrigens auch den Titelsong von ‚Sunny‘. Es ist eine Strophe und wir haben die im Appartement aufgenommen. Es ging schnell und ich freue mich so, dass ich ihn singen darf. Lasst euch überraschen.“

Deine Zwillingsschwester Cheyenne ist ebenfalls Schauspielerin. Ist es für sie nicht komisch, dass du deine eigene Serie bekommen hast und nicht sie?

„Nein, Cheyenne hat sich riesig für mich gefreut. In unserer Familie gibt es keine Eifersucht und keinen Konkurrenzkampf, so hat unsere Mama uns erzogen. Natürlich ist es bei Zwillingen oft so, dass sie verglichen werden. Also noch stärker als bei Geschwistern eh schon. Aber unsere Mama hat uns schon früh gemeinsam in Wettkämpfe gesteckt, wie beim Eislaufen zum Beispiel. So haben wir das von Anfang an gelernt. Wir freuen uns, wenn einer von uns auf dem Treppchen steht, dann ist alles gut. Wir können nicht beide immer die gleichen Erfolge haben.“

Sunny kommt bald zurück zu GZSZ. Wird sie noch die Alte sein?

„Ich kann nicht viel verraten. Aber nein, sie wird verändert zurückkommen.“

Bei GZSZ-Sunny hat man das Gefühl, dass sie schon länger keine große Story mehr hatte, eher neben Emily & Co herläuft. Stört dich das?

„Nein. Ich bin jetzt seit sechs Jahren bei GZSZ und ich hatte in den ersten viereinhalb Jahren wirklich super viel zu tun. Ich hatte anfangs so viele große Storys, wie zum Beispiel die Jubiläumsfolge rund um Felix‘ und Sunnys Hochzeit. Ich war voll bepackt, habe immer von morgens bis abends gedreht. Man darf nicht vergessen, dass wir in vier Tagen fünf Folgen drehen. Ich, als Privatperson Valentina, war ehrlich gesagt froh, dass Sunnys Geschichten dann etwas heruntergefahren wurden. So konnte ich mal durchatmen. Bei ‚Sunny‘ war das jetzt allerdings wieder anders. Da hab ich dann auch wieder gemerkt, dass die Schauspielerei einfach mein Ding ist. Ich liebe es zu spielen und gehe darin total auf.“

Wie war dein Gefühl, als du GZSZ verlassen hast? Hattest du vielleicht Angst, danach nicht mehr dort gebraucht zu werden?

„Ich liebe GZSZ, aber ich habe mich gefreut, den Kosmos mal verlassen zu können und eine andere Herausforderung anzunehmen. Auch mal wieder mit anderen Menschen zu drehen. Wobei es schon sehr traurig war, denn genau als ich gegangen bin, kam meine beste Freundin Chryssanthi zurück aus der Elternzeit. Mit ihrem Baby. Ich wusste halt, dass ich während der Dreharbeiten zu ‚Sunny‘ niemanden sehen werde. Aber ich habe so viel positives Feedback von meiner Familie und meinen Freunden bekommen, dass ich richtig Lust darauf hatte. Und jetzt habe ich meine Liebsten zum Glück wieder und auch die Quarantäne ist überstanden. Ich war nach sechs Monaten mal wieder in einem Restaurant und ich hätte nie gedacht, dass ich das irgendwann mal so schätzen lernen würde.“

Das ist das doch das einzig Gute an Corona, oder? Dass man einfache Dinge wieder schätzen lernt …

„Ja, total. Nach meiner Quarantäne gab es plötzlich auch neue Produkte auf dem Markt. Als ich das erste Mal einkaufen war, habe ich mich wie eine Marsmensch gefühlt. Durch Corona lernt man viele Dinge wieder schätzen und merkt, wie schön wir es doch eigentlich haben.“

Bei GZSZ ist der Mindestabstand deutlich zu spüren. Viele Fans sind genervt davon, was sagst du dazu?

Es sind wirklich schwierige Bedingungen. Und ich bitte alle Fans: 'Seid etwas verständnisvoller.' Wir sind eine Unterhaltungssendung, Corona kann jeden von uns treffen. Es ist eine wahnsinnige Leistung vom Team. Sie müssen Emotionen wie Trauer, Freude rüberbringen, ohne dass man sich berühren darf. Da kommt man an seine Grenzen. Umso schöner ist, dass es trotzdem klappt.

Du kommst am 12. Oktober zurück zu GZSZ, teilst dir eine Garderobe mit Chryssanthi, die eine frischgebackene Mama ist. Ihr Sohn ist mit am Set. Steckt das Baby-Glück an?

„Also es steckt mich nicht so an, dass ich jetzt sage, ich möchte auch sofort ein Kind. Also zumindest jetzt noch nicht. Aber ich bin immer so froh, wenn ich von Kindern umgeben bin. Ihr Sohn ist einfach unglaublich süß und ich tue auch oft so, als wäre ich seine heimliche Patentante. (lacht.) Ich weiß, dass mich in der Garderobe ein Windelchaos erwarten wird und überall werden Babygläschen stehen, aber ich freue mich darauf. So ist das Leben nun mal, man verändert sich, geht neue Wege. Und ich freue mich für Chryssanthi, dass sie jetzt in diesem Punkt angekommen ist.“

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Warst du vor deiner GZSZ-Zeit selber Fan der Serie?

„Ich habe es immer wieder geschaut. Ich fand GZSZ aber schon immer cool und kult. Ich meine, jeder in Deutschland kennt GZSZ. Jeder kennt Jo Gerner. Deshalb fand ich es an meinem ersten Drehtag auch super krass, als Wolfgang Bahro auf mich zukam, mich in den Arm genommen hat und meinte: ‚Endlich ist meine Enkeltochter da!‘ Da war ich super geflasht. Ich dachte nur: ‚Wow! Ich drehe mit den GZSZ-Stars‘. Jetzt ist das alles Normalität geworden. Es sind eben auch alle nur ganz normale Menschen.“

Wer war deine Lieblingsrolle?

„Ich glaube, Jo Gerner. Dieser Anwalt, der alle einfach rettet und damit so unglaublich fies sein kann.“

Du möchtest Valentinas neue Serie unbedingt sehen? „Sunny, wer bist du wirklich?“ kannst du ab dem ersten Oktober auf TVNOW sehen. 

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Bildquelle:

TVNOW / Sebastian Geyer

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