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Bärlauch ernten: Diese Tipps helfen dir bei der Ernte

Bärlauch ist eine tolle Ergänzung für viele Rezepte. Eben erst hast du ihn angepflanzt, wie kannst du jetzt den Bärlauch ernten? Wann ist Erntezeit?

Was sollte ich bei der Bärlauchernte beachten?

Mit seiner würzigen Schärfe erinnert Bärlauch an Knoblauch und wandert sehr gern in verschiedenste Rezepten auf den Tisch. In Pestos, Streichcreme oder auch Salate findet er seinen Platz. Das leckere Küchenkraut wird gern verwendet und lässt sich sehr leicht anpflanzen. Wenn du Bärlauch vor einiger Zeit angepflanzt oder eine Stelle im Wald mit wildem Bärlauch gefunden hast, geht es nun an die Ernte. Folgende Punkte solltest du bei der Ernte beachten:

  • Der Erntezeitraum von Bärlauch liegt zwischen März und Mai.
  • Du solltest ihn nur ernten, wenn du ihn direkt verwendest.
  • Er kann eingefroren werden.
  • Auch die weißen Blüten sind essbar.
  • Geschnitten wir mit einem scharfen Messer oder einer Schere.

Wie kann ich Bärlauch ernten?

Der Naturschutzbund rät dazu, pro Pflanze nur ein Blatt zu ernten, falls du im nächsten Jahr noch etwas von deinem Bärlauch haben möchtest. So hat die Pflanze noch genug Energie für einen neuen Austrieb für das folgende Jahr. Das ist vor allem wichtig, wenn du wilden Bärlauch erntest, damit von seinem Bestand noch etwas vorhanden ist. Folgendermaßen kannst du Bärlauch ernten:

  1. Du kannst den Bärlauch ernten, bis sich die ersten Blüten bilden. Die Blüten sind zwar nicht giftig, aber das Aroma der Blätter leidet darunter, sodass sie nicht mehr so gut schmecken. 
  2. Schneide einzelne Blätter mit einem scharfen Messer oder einer Schere vom Strauch. 
  3. Wasche die Blätter und lasse sie trocknen. 
  4. Verwendet sie direkt weiter, damit sie nicht welk werden. 
  5. Wenn die Blüten schon vorhanden sind, kannst du auch diese ernten. 
  6. Sammel dafür einzelne Blüten mit den Fingern. 

Bitte nicht mit Maiglöckchen verwechseln

Immer wieder kommt es vor, dass Sammler wilden Bärlauch mit Maiglöckchen verwechseln und sich Vergiftungserscheinungen zuziehen. Maiglöckchen und die Bärlauch-Pflanze sehen sich zwar ähnlich, aber sehen nicht komplett gleich aus. Achte bei deiner Ernte also darauf, dass es sich auch wirklich um Bärlauch handelt. Du erkennst ihn an seinem starken Knoblauchduft. Dieser wird intensiver, wenn du Blätter oder Blüten zerreibst. Falls der Geruch fehlen sollte, handelt es sich dabei wahrscheinlich nicht um Bärlauch. 

Die Bärlauchernte ist sehr einfach. Du solltest stets nur so viel Bärlauch ernten, wie du auch verbrauchst. Wichtig beim Ernten ist, dass du wilden Bärlauch nicht mit Maiglöckchen verwechselst, sonst könntest du Vergiftungserscheinungen bekommen. Nun kannst du Bärlauch für viele Gerichte und Rezepte verwenden. Natürlich hast du auch die Option, Bärlauch einzufrieren, falls du zu viel geerntet hast.

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Bildquelle:
Unsplash/Anna Auza

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