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Wahre Geschichte

„Das Gesetz nach Lidia Poët“ – 3 Gründe, warum wir auf diese Netflix-Serie nicht verzichten können

© Netflix

Die italienische Serie „Das Gesetz nach Lidia Poët“ erobert gerade die Streaming-Charts. Und das zu Recht! Hier drei Gründe, warum ihr unbedingt einschalten solltet.

Worum geht es in der neuen Netflix-Serie?

Turin im 19. Jahrhundert – die junge Lidia (Matilda De Angelis) hat trotz aller Widrigkeiten die Zulassung als Anwältin erhalten, nur um sie vom Gericht wieder aberkannt zu bekommen. Der Grund: Sie ist eine Frau. Doch sie gibt sich nicht geschlagen, arbeitet zunächst für ihren Bruder Enrico (Pier Luigi Pasino), der ebenfalls Anwalt ist, und reicht Berufung ein. Als seine Assistentin beginnt sie, unmöglich erscheinende Fälle mit unkonventionellen Methoden zu lösen. Doch was wäre eine gute Krimiserie ohne einen Hauch Liebe und Erotik? Gleich zwei Männer umschwirren die selbstbewusste Protagonistin: ihr flatterhafter Liebhaber Andrea Caracciolo (Dario Aita) und der Journalist Jacopo Barberis (Aduardo Scarpetta).

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Die Geschichte über die Anwältin Lidia Poët steht dir seit dem 15. Februar 2023 auf Netflix zur Verfügung. Im folgenden Video stellen wir die Filme vor, die ebenfalls 2023 neu bei diesem Streamingdienst zu sehen sein werden.

Netflix-Filme 2023 – Trailer Englisch

Grund #1: Female Empowerment

Obwohl Lidia selbst aus ihrer Familie viel Gegenwind erfährt und mit Kommentaren wie „Heirate, wie es alle normalen Mädchen tun“ oder „Wenn Gott dich als Anwalt gewollt hätte, hätte er dich als Mann erschaffen“ konfrontiert wird, lässt sie sich nicht beirren. Mutig und selbstbewusst geht sie weiter den Weg, den sie für sich gewählt hat. Doch sie ist auch um Female Empowerment bei ihrer Nicht Marianna (Sinéad Thornhill) bemüht, die ebenfalls aus dem Korsett der Konventionen ausbrechen möchte.

Grund #2: Beruht auf einer wahren Geschichte

Natürlich handelt es sich bei der neuen Serie nicht um ein geschichtlich korrektes Biopic. Allerdings wurde die Story von einer wahren Geschichte inspiriert! Die historische Lidia Poët war tatsächlich die erste Anwältin Italiens. Auch der echten, im Jahr 1855 geborenen, Lidia wurde die 1881 erworbene Zulassung wieder entzogen – einzig, weil sie eine Frau war. Dabei gab es bis zu diesem Zeitpunkt kein Gesetz, das Frauen den Anwaltsberuf verbot. Die Herren der Schöpfung hätten nur einfach nie damit gerechnet, dass eine Frau überhaupt diese Dreistigkeit besitzen würde. Ihr Kampf für Gleichberechtigung schlug damals in Italien große Wellen und sie bekam auch von der Presse viel Unterstützung. Und hier das wahre Happy End: 1919 wurden Frauen in Italien offiziell zu diesem Beruf zugelassen und auch Lidia trat wieder in die Kammer ein. Toll, dass dieser in Deutschland nahezu unbekannten Vorreiterin nun eine eigene Serie gewidmet wurde.

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Grund #3: Wunderbare Kostüme und Kulissen

Natürlich muss man bedenken, dass die Frauen nicht wirklich frei waren in der Wahl ihrer Kleider und Korsetts keine besonders angenehmen Kleidungsstücke sind. Trotzdem bietet diese Historienkrimiserie mit ihren opulenten Kostümen einfach was fürs Auge. Nicht nur die eleganten Kleider, auch die übrigen Stoffe, Accessoires und Möbel sind einfach schön anzusehen.

Wird es eine Fortsetzung von „Das Gesetz nach Lidia Poët“ geben?

Der Streamingdienst hält sich ja gerne bedeckt, was die Zuschauerzahlen betrifft. Dass die Serie aber gerade die Spitze der Seriencharts stürmt, kann man sicher auf eine baldige Fortsetzung hoffen. Das Ende ist jedenfalls offen und somit dürfte eine zweite Staffel auf jeden Fall von Netflix angedacht sein. Drücken wir die Daumen!

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