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Das solltest du über die nachhaltigen Waschbälle wissen

Umweltfreundlich

Das solltest du über die nachhaltigen Waschbälle wissen

Umweltfreundliches Waschen ist mit dem Waschball oder auch Waschkugel kein Problem. Er wird einfach zur Wäsche dazugegeben. Doch was genau ist ein Waschball? Wir klären dich auf.

Was ist ein Waschball?

Wenn du dir schon immer Gedanken über die Umwelt gemacht hast und dich fragst, wie du beim Waschen die Umwelt schützen kannst, haben wir jetzt die Antwort für dich: mit einem Waschball! Ein Waschball ist eine kleine Bio- oder Keramik-Kugel, die statt Waschmittel in die Wäsche gegeben wird. In ihrem Inneren befinden sich natürliche Mineralien, die mit negativ geladenen Ionen auf den Schmutz in der Wäsche einwirken können. Er funktioniert damit ähnlich wie Waschnüsse, sodass du nur ganz wenig oder gar kein Waschmittel benutzen musst. Laut Herstellern schafft es die Waschkugel, den Waschmittelverbrauch um bis zu 80 Prozent zu senken. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen. Darüber hinaus gelangt Waschmittel nicht in die Umwelt. 

Wie funktioniert ein Waschball?

Der Waschball wirkt gleich auf zwei Arten, wenn du ihn zu deiner Kleidung in die Wäsche legst. Folgende Effekte erzielst du damit:

  • Mechanische Reibung: Der Waschball reibt an deiner Kleidung beim Waschen und Schleudern, sodass die Verschmutzungen aus deiner Kleidung herausgelöst werden. 
  • Negativ geladene Ionen: Im Inneren des Waschballs befinden sich kleine Kugeln aus Mineralien. Wenn diese mit Wasser in Berührung kommen, geben sie negativ geladene Ionen ab. Diese lösen den Schmutz aus der Wäsche. 

Was sind die Vorteile vom Waschball?

Mit der Waschkugel ist Waschen ohne Waschmittel möglich. Das schont die Umwelt, weil weder Tenside noch Phosphate in das Abwasser gelangen können. Trotzdem schafft es der Waschball Keime, Bakterien und Gerüche zuverlässig zu entfernen, sodass man sich bald fragt, warum man überhaupt Waschmittel benutzt hat. Für Buntwäsche brauchst du kein Waschmittel mehr zu kaufen, da es genauso rein wird wie mit einem herkömmlichen Colorwaschmittel. Die Anschaffung spart außerdem Plastik- und anderen Verpackungsmüll ein, in denen das herkömmliche Waschmittel geliefert wird. Praktisch ist auch, dass keine chemischen Rückstände von Aufhellern oder Weichspülern in der Kleidung zurückbleiben. Der Waschball ist daher für Allergiker und Kinder sehr gut geeignet. 

Hat eine Waschkugel auch Nachteile?

Wer nur leicht verschmutzte Wäsche hat, liegt mit dem Waschball genau richtig. Allerdings kommt er bei starken Verschmutzungen an seine Grenzen. Hier hast du die Möglichkeit, ein wenig Waschmittel dazuzugeben, um auch diese herauszulösen. Ein weiterer Nachteil zeigt sich in den Vorteilen des Waschmittels. Es hellt nicht nur weiße Kleidung auf, sondern wirkt in der Waschmaschine auch gegen Kalk. Wenn du nun gar kein Waschmittel mehr verwendest, bekommt deine Wäsche einen natürlichen Grauschleier und deine Waschmaschine verkalkt schneller. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Wäsche nicht mehr frisch duftet. Sie riecht neutral, weil sich keine Duftstoffe mehr über deine Fasern legen. 

Wie verwendet man die Waschkugel?

Die Waschkugel wird einfach mit in die Wäsche gegeben. Allerdings nicht in das Fach für das Waschmittel, sondern direkt in die Waschtrommel. Bei mehr als vier Kilogramm Wäsche solltest du zwei Waschbälle verwenden. Nach dem Waschvorgang solltest du den Waschball trocknen lassen und anschließend trocken lagern. Um stark verschmutze Wäsche zu reinigen, musst du sie vorbehandeln. Darüber hinaus ist die Waschkugel nicht für den Trockner geeignet und muss sich einmal im Monat regenerieren. Dafür legst du den Waschball eine Stunde im Monat in die Sonne, damit die Keramikkügelchen im Inneren komplett trocknen können. 

Der Waschball spart Ressourcen, Geld und schützt die Umwelt, weil wenig bis gar kein Waschmittel verwendet wird. Probiere den Waschball einfach selbst aus und überzeuge dich von seinem Ergebnis. Falls du nicht auf Waschmittel verzichten möchtest, schau dir an, welche Alternativen es für Waschmittel oder Weichspüler gibt.

Bildquelle:
Gettyimages/ Jamie Grill

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