Buddha-Tattoo
Anna Groß am 28.08.2017

Welche Bedeutung steckt hinter einem Buddha-Tattoo? Den Hintergrund der buddhistischen Tätowierung und einige Bilder als Vorlage zum Motiv findest du hier.

Was bedeutet ein Buddha-Tattoo?

Buddha-Tattoo

Was bedeutet ein Buddha-Tattoo?

Der Buddhismus zählt zu den tolerantesten Weltreligionen. Doch welche Bedeutung hat Buddha dabei, die ihn zu einem solch beliebten Tattoo-Motiv macht, das besonders gern mit buddhistischen und hinduistischen Tattoos wie Om- und Sak-Yant-Tattoo kombiniert wird?

# Innere Ausgeglichenheit & ausgeprägter Geist zum Erwachen

Der Buddhismus gilt als der Weg zu innerer Ausgeglichenheit bzw. innerem Frieden in Kombination mit einem ausgeprägten Geist. Wer diesen Zustand erreicht, erlebt Bodhi (wörtl.: „Das Erwachen“) und wird selbst zu einem Buddha.

# Erleuchtung zur Nächstenliebe, Fürsorge, Weisheit & unverfälschte Liebe

Buddha („Der Erleuchtete“) bezeichnet im Buddhismus nicht nur einen Menschen, der Bodhi erfahren hat, sondern ist vor allem der Ehrenname des indischen Religionsstifters Siddhartha Gautama, dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründet. Gleichzeitig ist ein Buddha das Sinnbild für Nächstenliebe, Fürsorge, Weisheit und die unverfälschte Liebe für alles Lebendige auf Erden.

# Eigenverantwortung

Der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ist ein elementarer Baustein im Buddhismus. Dieses Zusammenspiel wird als Karma bezeichnet. Somit ist nicht etwa eine höhere Macht für die Menschen verantwortlich, sondern jeder Mensch für sich selbst.

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# Selbstdisziplin & Erinnerung an den Glauben

Ein Buddha-Tattoo lässt meist darauf schließen, dass sich der Tätowierte zur friedvollen Lehre des Buddhismus hingezogen fühlt. Für viele Anhänger dieser Glaubensrichtung ist es die logische Konsequenz, sich dauerhaft mit buddhistischen Tätowierungen auf der Haut zu schmücken. So kann ein Buddha-Tattoo seinen Träger immer wieder an die selbst auferlegte Disziplin erinnern.

Bedeutung des Buddhas im Überblick

  • Innere Ausgeglichenheit
  • Ausgeprägter Geist
  • Erwachen
  • Erleuchtung
  • Nächstenliebe
  • Fürsorge
  • Weisheit
  • Unverfälschte Liebe
  • Eigenverantwortung
  • Selbstdisziplin
  • Erinnerung an den Glauben

Achtung bei Urlaubsreisen in buddhistische Länder: Mit einem Buddha-Tattoo bist du dort nicht gern gesehen, wenn du dir dies nicht nachweislich aus deiner Überzeugung zum buddhistischen Glauben hast stechen lassen. Andernfalls untergrübe die Tätowierung den Respekt vor der Religion. So wurden bereits unzählige Touristen in Sri Lanka, Myanmar oder auch in Thailand für das öffentliche Tragen einer solchen festgenommen, mit Geld- oder Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt und/oder des Landes verwiesen.

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Zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps für die Pflege deines Tattoos. Wenn du diese beachtest, bleibt dein Motiv lange Zeit so schön wie nach dem ersten Stich.

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Ein Buddha-Tattoo passt doch nicht so richtig zu dir? Vielleicht findest du dich in einer der Bedeutungen für eine Phönix-Tätowierung wieder? Für welches Motiv du dich auch entscheidest: Ausschlaggebend für deine Wahl sollte stets dein eigener Geschmack sein.

Bildquellen: iStock/esancai, iStock/Ukususha

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