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Kein Wunschtraum

Bauchstraffung: Der Weg zum perfekten Bauch?

Bauchstraffung: Der Weg zum perfekten Bauch?

Du leidest unter einem unschönen Hängebauch? Du hast reichlich Kilos abgenommen und möchtest Deinen Bauch nun Deiner neuen Figur anpassen? Dann kann eine Bauchstraffung die Lösung sein. Doch wie läuft eine Bauchstraffung eigentlich genau ab und wie hoch sind die Kosten?

Der Bauch ist für viele Frauen leider oft eine hochsensible Problemzone. Schließlich ist gerade der Bauchspeck besonders tückisch: Wenn er sich erst einmal festgesetzt hat, ist er mit Sport, gesunder Ernährung und selbst den strengsten Diäten kaum noch wegzubekommen. Besonders wer viel Gewicht verloren hat, hat häufig mit einem hängenden Bauch zu kämpfen. In diesem Fall helfen leider weder Sit-ups noch eine konsequente Ernähungsumstellung – das Bindegewebe ist einfach zu stark geschädigt. Eine Bauchstraffung scheint dann oft der letzte Ausweg zu sein, doch viele Frauen trauen sich nicht, diesen Schritt zu gehen, weil sie nicht wissen, was bei der OP auf sie zukommt. Wir klären auf: Was genau erwartet Dich bei einer ästhetischen Operation wie der Bauchstraffung?

Bauchstraffung: Was ist das eigentlich?

Die Bauchstraffung, eigentlich Bauchdeckenstraffung, muss zunächst von der Fettabsaugung unterschieden werden. Bei einer Bauchstraffung kann zwar auch zeitgleich eine Fettabsaugung vorgenommen werden, in erster Linie wird jedoch die Bauchdecke gestrafft, also gewissermaßen glatt gezogen – daher der Name Bauchdeckenstraffung.

Bauchdeckenstraffung

Die Bauchstraffung dient somit lediglich der Entfernung von überschüssiger Haut im Bauchbereich und kann aus zwei Gründen erfolgen: Zum einen aus einem ästhetischen und zum anderen aus einem medizinischen. Um eine ästhetische Bauchstraffung handelt es sich, wenn Du diesen Eingriff durchführen lassen möchtest, weil Du Dich in Deiner Haut nicht mehr wohl fühlst, weil Du beispielsweise stark abgenommen hast und die Haut nach der Diät hängt. Von einer Bauchstraffung aus medizinischen Gründen sprechen Ärzte dann, wenn die Patientin ein Gutachten vorlegen kann, dass sie von der hängenden Haut psychisch beeinträchtigt wird, ihr Alltag eingeschränkt wird oder eine Gesundheitsgefährdung besteht.

Weg mit dem Hängebauch!

Ein sogenannter Hängebauch ist oft das Resultat einer radikalen Diät: Durch den starken Gewichtsverlust wird die Haut am Bauch quasi zu weit, es entstehen mitunter regelrechte Hautschürzen: Überschüssiges Gewebe, das bei einer Bauchstraffung wieder in Form gebracht und gewissermaßen zurechtgeschnitten wird. Durch die Bauchstraffung kann die überflüssige Haut entfernt und der Bauch an die neue Optik angepasst werden – so passt er wieder zum Rest Deines Körpers. Wenn das Problem nicht die Haut, sondern eine Fettschürze oder ein Speckbauch ist, wird die Bauchstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert. Auch eine Rektusdiastase kann die Ursache für einen Hängebauch sein: Sie bezeichnet das offensichtliche Auseinanderstehen der geraden Bauchmuskeln in der Mitte des Bauches – eine Krankheit, die angeboren ist, durch Übergewicht entsteht oder eine Folge starken Pressens, zum Beispiel nach einer Geburt oder einer Verstopfung, sein kann. Wie auch immer der Hängebauch zustande gekommen ist, der medizinische Eingriff, um ihn wieder loszuwerden, ist in allen Fällen der gleiche:

  • Vor der Bauchstraffung zeichnet der Arzt die überschüssigen Haut- und Fettareale ein.
  • Um die überschüssige Haut zu entfernen, macht der Chirurg oberhalb des Schambeins einen wellenförmigen Schnitt, der auch W-Schnitt genannt wird.
  • Ein zweiter Schnitt erfolgt um den Bauchnabel herum, damit dieser von der Bauchhaut abgetrennt werden kann.
  • Der Bauchlappen, der vom Bauchnabel bis zum Schamhaar reicht, wird nun gestrafft und wieder vernäht.
  • Im Anschluss daran wird der Bauchnabel an der passenden Stelle wieder eingenäht.
  • Bei Bedarf kann während des Eingriffs zusätzlich auch die Bauchmuskulatur gestrafft werden.

Für den Eingriff bekommst Du eine Vollnarkose, nach der Operation wird Dein Bauch mit einer Kompressionsbandage verbunden, die Du etwa acht Wochen lang tragen musst. Aber keine Sorge, so lange musst Du nicht im Krankenhaus bleiben: In der Regel kannst Du nach zwei Tagen wieder nach Hause gehen.

Bauchstraffung: Welche Risiken bestehen?

Jeder medizinische Eingriff birgt gewisse Risiken – so auch eine Bauchstraffung. Neben typischen Operationsrisiken wie Thrombosen, bakteriellen Infektionen oder einer Lungenembolie kann eine Bauchstraffung darüber hinaus auch unschöne Narben- oder Dellenbildungen sowie schlimme Schmerzen zur Folge haben. Schließlich wird Deine Haut bei diesem Eingriff im gesamten Bauchbereich gestrafft und vernäht. Daher solltest Du eine Bauchstraffung nur bei einem erfahrenen plastischen Chirurgen durchführen lassen. Für eine Bauchstraffung ins Ausland zu reisen, ist in der Regel nicht zu empfehlen: Zum einen besteht im Ausland häufig eine nur schwer zu überwindende Sprachbarriere und zum anderen kann die Nachsorge von einem Arzt, der seine Praxis nicht in der Nähe des Wohnorts seines Patienten führt, oft nur unzureichend gewährleistet werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass bereits vor der Operation alle Fragen geklärt sind – der Chirurg sollte Dich über alle Risiken ausführlich informiert haben und sich für Beratungsgespräche reichlich Zeit nehmen.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten einer Bauchstraffung liegen in Deutschland etwa zwischen 5.000 und 9.000 Euro. Da es sich bei dieser Operation meist um einen kosmetischen Eingriff handelt, übernimmt die Krankenkasse diese Kosten allerdings nur in den wenigsten Fällen. Hat die Bauchstraffung jedoch medizinische Gründe, musst Du die Kosten nicht selbst tragen. Eine starke Gewichtsabnahme von deutlich mehr als 20 Kilogramm, eine extrem überhängende und die Bewegung einschränkende Fettschürze oder auch eine chronische Entzündung an der Unterbauchfalte sind medizinische Gründe, die eine Bauchstraffung rechtfertigen können. Auf eine Übernahme der Kosten oder zumindest eines Teils kannst Du auch hoffen, wenn nachgewiesen werden kann, dass Du wegen Deines hängenden Bauches unter psychologischen Folgen leidest. In diesem Fall muss aber ein Psychiater bestätigen, dass der Hautüberschuss im Bauchbereich psychische Probleme auslöst. Letztendlich liegt es jedoch im Ermessen der Krankenkasse, ob sie die gesamten Kosten, einen Teil oder gar keine Kosten übernimmt. Daher solltest Du Dich bereits im Vorfeld der Bauchstraffung mit Deiner Krankenkasse in Verbindung setzen, um unschöne und vor allem teure Überraschungen zu vermeiden.

Vielen Patientinnen gibt eine Bauchstraffung ein großes Stück Lebensqualität zurück. Ein erfahrener Arzt an Deiner Seite kann auch Dir diese Lebensqualität zurückgeben – wenn alle Risiken und Folgen der OP geklärt sind. Dank einer Bauchstraffung kannst Du wieder bedenkenlos anziehen, was Dir gefällt, Dich im Bikini präsentieren und Hüfthosen tragen – ganz ohne negative Gedanken!

Bildquelle: © iStock/Jacob Ammentorp Lund

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