Susanne Falleram 18.12.2017

Die einen nennen es ein Weihnachtswunder, die anderen sind einfach nur entsetzt: Im vergangenen Jahr brachte die junge Britin Lizzie Hines ihren kleinen Sohn Louis auf der Straße zur Welt – weil ein Krankenhaus die hochschwangere Frau eine halbe Stunde (!) zuvor abgewiesen hatte.

Am 22. Dezember 2016 fingen bei Lizzie Hines die Wehen an, weshalb sie sich mit ihrem Ehemann auf den Weg ins Krankenhaus machte. Wie sie gegenüber “Buzzfeed” erzählt, wurde ihr auf der Entbindungsstation jedoch gesagt, dass sie doch in sechs Stunden wiederkommen solle, schließlich sei sie doch erst seit zweieinhalb Stunden in den Wehen.

Vorsichtshalber checkte sie jedoch mit ihrem Mann in ein Hotel in der Nähe ein. Eine halbe Stunde später machten sie sich bereits zurück auf den Weg ins Krankenhaus. Weil ihr Mann annahm, dass Lizzie eine Wehe hat, setzte er sie auf dem Boden ab und sagte ihr, dass er sie vor der nächsten ins Krankenhaus trage. Doch da war es schon zu spät – das Baby kam! Mitten auf der Straße, umzingelt von Fremden, gegenüber eines Strip-Clubs.

Der kleine Louis kam binnen so kurzer Zeit auf die Welt, dass es zunächst keinem der Anwesenden auffiel. Erst als sie ihren Mantel öffnete, sahen all die fremden Menschen den kleinen Jungen. Wie Lizzie Hines berichtet, rief sogar einer der Anwesenden: „Es ist ein Weihnachtswunder!“

So entschuldigte sich das Krankenhaus

Kurz darauf wurde die frischgebackene Mama ins Krankenhaus eingeliefert. Der kleine Louis war glücklicherweise wohlauf und kerngesund. Als Entschuldigung brachte das Krankenhaus laut „Buzzfeed“ hervor, dass ihr Fall schwierig zu beurteilen war und dass sie nach ihrem Fall Untersuchungen eingeleitet haben, um das Risiko einer solchen Fehleinschätzung künftig zu reduzieren. Lizzie Hines selbst wünscht sich übrigens, dass schwangeren Frauen in den Wehen ein sicherer Ort geboten wird, um sich in Ruhe auf die anstehende Geburt vorzubereiten.

Mit ihrer aufregenden Geschichte, die sie auf ihrer Facebook-Pinnwand teilte, möchte sie übrigens vorrangig eine der fremden Personen finden, die an diesem besonderen Abend dabei war und ihr einen Schal reichte, um das Neugeborene warm zu halten. Diesen Akt der Menschlichkeit findet die junge Mutter nämlich auch jetzt, ein Jahr später, einfach „wundervoll“ und „herzerwärmend“, weshalb sie sich nochmal persönlich bedanken möchte.

Darum möchte sie die Person mit dem öffentlichen Aufruf ausfindig machen, von der sie leider keinerlei Kontaktdaten habe, um ihr den Schal zurückzugeben und natürlich auch den kleinen Louis ganz offiziell vorzustellen.

Was hältst du von dieser ganzen Geschichte? Ist dir schon mal passiert, dass dir in einem Krankenhaus nicht so geholfen wurde, wie du es eigentlich von den Ärzten erwartet hättest? Wir erinnern uns da übrigens noch an diese erschreckende Geschichte zurück. Teile uns deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit!

Bildquelle:

iStock/Manuel-F-O, Facebook/Lizzie Hines


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