Wie fühlen sich Senkwehen an
Katja Gajekam 06.02.2018

Wenn dein Baby langsam in den Geburtskanal rutscht, kann sich das durch Senkwehen bemerkbar machen und auf die bevorstehende Geburt hindeuten. Doch wie fühlen sich Senkwehen eigentlich an und in welchen Symptomen können sie sich äußern? Frauen aus unserem Forum erklären, wie sie die Wehen empfunden haben.

Was sind Senkwehen?

Senkwehen sind ein Zeichen dafür, dass dein Kind tiefer nach unten in dein Becken rutscht, damit es bereit für die Geburt ist. Das passiert etwa zwischen der 36. und der 38. Schwangerschaftswoche. Dabei kontrahiert die Gebärmutter meist spürbar. Senkwehen sind nicht mit Übungswehen zu verwechseln, die in den Wochen davor auftreten können. Und auch von Geburtswehen unterscheiden sie sich. Ob es sich wirklich um Senkwehen handelt, kannst du herausfinden, wenn du dich in eine Wanne mit warmem Wasser legst: Wenn die Wehen dann verschwinden, hast du ziemlich sicher Senkwehen.

Was ist der Unterschied zwischen Senkwehen, Vorwehen und Geburtswehen?

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Symptome der Senkwehen

Die genaue Antwort auf die Frage, wie sich Senkwehen nun anfühlen, gibt es nicht. Denn so, wie jeder Mensch Schmerzen anders empfindet, ist dies auch hier der Fall. Manche Frauen spüren sie gar nicht, andere bekommen für einige Sekunden einen harten Bauch und entspannen sich danach wieder. Die meisten beschreiben die Senkwehen jedoch als sehr intensiv.

Symptome können unter anderem sein:

  • Schmerzen, die sich bis in den Rücken oder sogar die Beine ziehen
  • Leichtes Unwohlsein
  • Der Bauch senkt sich optisch etwas ab
  • Der Druck auf die Blase wird stärker
  • Das Essen fällt dir leichter, da du nun mehr Platz im Magen hast
  • Die Bauchdecke steht für einige Sekunden unter Druck und spannt sich an

Video: Daran erkennst du, dass die Geburt bevorsteht

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Erfahrungen: So fühlen sich Senkwehen an

In unserem Forum haben sich Mütter und werdende Mamis darüber ausgetauscht, wie sich Senkwehen für sie anfühlen. Hier sind ein paar Berichte:

  • „Es war wie ein Blitz im Unterbauch, der überall hin zuckte!“
  • „Bei mir waren die Senkwehen schon ziemlich schmerzhaft. Der Schmerz ist bis in den Rücken gezogen. Wenn es soweit ist, bemerkt man die Wehen auf alle Fälle!“
  • „Also bei meiner Großen hatte ich drei Wehen, bei denen ich zu Boden gegangen bin und das verteilt an zwei Tagen. Ich habe die voll gespürt. Meine Freundin hingegen gar nicht. Jetzt mit dem zweiten Baby hatte ich eine Wehe, die im Rücken anfing und sich nach vorne gezogen hat. Dauerte eventuell eine halbe Minute und denn war gut.“

Einen weiteren Tipp, wie man feststellen kann, ob es sich um Senkwehen handelt, hat diese Userin:

  • „Ich hatte auch Senkwehen, das fühlt sich so an wie Rückenschmerzen mit extremem Druck nach unten. Man kann erkennen, ob es welche waren, wenn man seine ganze Hand zwischen Unterbrust und Bauch legen kann: Dann waren es Senkwehen, wenn es aber nicht so ist, dann waren es Übungswehen.“

Wie du siehst, empfindet ein Großteil der Frauen Senkwehen als schmerzhaft und schwer zu ignorieren. Um die Schmerzen zu überstehen, kann es hilfreich sein, wenn du versuchst, dich zu entspannen. Stress und Hektik können die Wehen nämlich noch intensiver werden lassen. Solltest du dir wirklich unsicher sein, ob du nicht doch bereits Geburtswehen hast, gehe auf Nummer sicher und befrage deinen Arzt.

Bildquelle:

iStock/Getty Images Plus/NataliaDeriabina


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