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Krass überteuert: Darum zahlen wir gerade fast neun Euro für Paprika!

Wie bitte?

Krass überteuert: Darum zahlen wir gerade fast neun Euro für Paprika!

Immer mehr Kund*innen erschrecken im Supermarkt beim Blick auf die aktuellen Preise für Paprika. Einfach mal schnell etwas von dem gesunden Gemüse in den Einkaufswagen packen und zu Hause lecker zubereiten? Das gehört gerade für viele wohl zur Vergangenheit. Denn Paprika ist extrem teuer! Wir erklären dir, warum das so ist.

In einigen Supermärkten zahlen Kund*innen fast neun Euro für Paprika aus konventionellem Anbau — Bio-Paprika ist sogar noch teurer. Hier liegt der Preis oft sogar deutlich über zehn Euro. Da kann einem schon mal der Appetit vergehen und Ärger aufkommen. Auch auf Social Media lassen die Leute ihren Frust über die hohen Preise raus und zeigen sich fassungslos. Unter hinter all dem steckt auch noch Corona.

Auswirkungen der Pandemie auf den Anbau

Bereits im letzten Jahr machten Supermärkte Schlagzeilen. Viele hatten Angst vor einem Versorgungsengpass aus dem Ausland — vor allem für Obst und Gemüse. Grund war die Corona-Pandemie. Denn durch die Einreise-Verordnung der Bundesregierung befürchtete man einen Mangel der Ware. Dass die Paprika-Preise allerdings gerade so enorm hoch sind, hängt vor allem mit dem erhöhten Personalaufwand bei der Ernte zusammen. Denn dafür kommen häufig Saisonkräfte aus Osteuropa zum Einsatz. Und diese müssen in der aktuellen Zeit ordnungsgemäß untergebracht werden — sprich mit besonderen Hygieneauflagen und ausreichend Abstandsregelungen. Agrarmarkt-Experte Hans-Christoph Behr erklärte, dass sich die Arbeiter bei der Ernte ebenfalls nicht zu nah kommen dürften und das würde zu längeren Wartezeiten und einer geringeren Produktivität führen.

Zusätzlicher Faktor: Schlechtes Wetter

Vor allem aber das schlechte Wetter in Spanien und Nordafrika treibt die Paprika-Preise in die Höhe. Denn der Großteil des Gemüses, der aktuell in den Supermärkten erhältlich ist, stammt von dort. Das Problem: Seit Anfang des Jahres liegen die Temperaturen in den Anbauländern deutlich unter dem normalen Durchschnitt. In Spanien kam es beispielsweise zu einem heftigen Winterchaos. Und das bedeutete Einbuße in der Ernte — und vor allem steigende Preise.

In naher Zukunft ist allerdings eine Verbesserung der Lage absehbar! Denn in den nächsten Wochen ist auch die Paprika in deutschen und niederländischen Gewächshäusern erntereif — und wir können das leckere Gemüse wieder ohne Frust genießen!

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